Die feierliche Eröffnungszeremonie ist für den 24. September 2026 geplant
BETHLEHEM, Pennsylvania, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- ABEC, ein weltweit führender Anbieter von maßgeschneiderten Lösungen und Dienstleistungen für die biopharmazeutische Produktion, gab heute die feierliche Eröffnung seiner neuesten Produktionsstätte in Wilson, North Carolina, bekannt. Die offizielle Eröffnungszeremonie mit Banddurchschneiden und die Feierlichkeiten zur Einweihung der Anlage finden am 24. September 2026 um 9:00 Uhr statt. Zu diesem Anlass werden die Unternehmensleitung, Mitarbeiter, Partner und Vertreter der Gemeinde zusammenkommen, um diesen bedeutenden Meilenstein im kontinuierlichen Wachstum von ABEC zu feiern.
Die neue Wilson-Produktionsstätte erweitert das globale Fertigungsnetzwerk von ABEC und stärkt die Fähigkeit des Unternehmens, die rasant wachsende biopharmazeutische Industrie mit branchenführenden Anlagen, Verbrauchsmaterialien und integrierten Prozesslösungen zu unterstützen. Dank ihrer strategisch günstigen Lage in einer der am schnellsten wachsenden Life-Sciences-Regionen des Landes erhöht die Produktionsstätte die Fertigungskapazität von ABEC und schafft gleichzeitig neue hochwertige Arbeitsplätze in den Bereichen Fertigung und Technik im Osten von North Carolina.
„Die Eröffnung unseres Standorts in Wilson stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein im Engagement von ABEC zur Unterstützung der globalen biopharmazeutischen Industrie dar", sagte Scott Pickering, Chief Executive Officer von ABEC. „Diese Investition erweitert unsere Produktionskapazitäten, bringt uns näher an unsere Kunden im Südosten der Vereinigten Staaten heran und stärkt unsere Fähigkeit, das branchenweit umfassendste Portfolio an Bioprozessanlagen, Verbrauchsmaterialien und technischen Lösungen bereitzustellen. Wir sind stolz darauf, Teil der Gemeinde Wilson zu werden, und freuen uns darauf, langfristige Partnerschaften in der gesamten Region aufzubauen."
Das Werk in Wilson wird Bioprozessanlagen und Verbrauchsmaterialien herstellen, die bei der Entwicklung und Produktion lebensrettender Biologika, Impfstoffe und anderer hochmoderner Arzneimittel zum Einsatz kommen. Der Standort ergänzt die bestehenden Produktionsstätten von ABEC in Bethlehem (Pennsylvania), Springfield (Missouri), Fermoy (Irland) und Kells (Irland) und stärkt damit die Position des Unternehmens als größtes spezialisiertes Produktionsnetzwerk für Prozessanlagen und -lösungen in der biopharmazeutischen Industrie.
Die Feierlichkeiten zur Eröffnung umfassen eine Banddurchtrennungszeremonie, Werksführungen sowie Ansprachen von Führungskräften von ABEC und Vertretern der lokalen Gemeinde. Mit dieser Feier werden die gemeinsamen Anstrengungen der Mitarbeiter, Auftragnehmer, Partner aus der Gemeinde und lokalen Amtsträger gewürdigt, deren Unterstützung dazu beigetragen hat, das Projekt zu verwirklichen.
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Informationen zu ABEC
Seit 1974 ist ABEC ein weltweit führender Anbieter von maßgeschneiderten Prozesslösungen und Dienstleistungen für die Fertigung in der Biotechnologiebranche. Die Mehrheit der pharmazeutischen und biotechnologischen Unternehmen weltweit zählt zu den Kunden von ABEC, und viele der heute führenden Therapien werden unter Einsatz von Anlagen und Prozessen hergestellt, die von ABEC entwickelt wurden. Der einzigartige Mehrwert von ABEC basiert auf fundierter Erfahrung, umfassenden internen Kompetenzen, einem flexiblen Ansatz und langjähriger Glaubwürdigkeit. Von der Prozessentwicklung und Anlagenplanung bis hin zur Anlagenfertigung, Installation und dem Kundendienst unterstützt ABEC seine Kunden dabei, Kosten zu senken, die Markteinführungszeit zu verkürzen und gleichzeitig die Produktivität.
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Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.
Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.
Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.
Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.
Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.