BRUSSELS, March 17, 2026 /PRNewswire/ -- Today, Advanced Biotech for Sustainability (AB4S), a cross-sector coalition that's committed to unlocking the full environmental potential of advanced biotechnology, published its second annual report, "The Molecule Manifesto: Four Priority Molecule Families to Unlock Industrial Biotech Scale." Following last year's quantification of a $1.1 trillion market opportunity, this new roadmap identifies the specific molecular "winners" ready for immediate commercial scale-up to meet global climate and supply chain goals.

While AB4S' inaugural report established the economic case for biotechnology, the 2026 report shifts from theory to execution. After evaluating over 300 molecules across 40 chemical families, the coalition has identified four priority families, terpenes, peptides, non-catalytic proteins, and hydroxy acids, as the most viable near-term opportunities for biobased production.
Key insights from the report include:
To translate this report's prioritization into commercial reality, AB4S calls for greater collaboration and investment in terpenes, peptides, non-catalytic proteins, and hydroxy acids—alongside targeted infrastructure investment and cross-sector collaboration to move these four molecule families from pilot to full industrial scale.
"AI is already delivering impressive results for top innovators around the world, bringing new molecules to market faster and at lower cost than ever before," said Stef van Grieken, CEO of AB4S member Cradle, an AI-powered protein design platform. "Sustainable materials represent a significant growth opportunity, and the nexus is right here in Europe. With strong support for sustainable materials and biotech across the region, plus a world-class labor pool, leaders who embrace these insights can power new industries that will unlock impressive benefits across society."
To download the full report, visit: https://www.ab4s.org/2026
About Advanced Biotech for Sustainability (AB4S)
Founded in 2025, the Advanced Biotech for Sustainability (AB4S) is a coalition of industry-leading organizations from across the ecosystem (including incumbent, start-up, scale-up and non-profit) that are committed to unlocking the full potential of advanced biotechnology through thought leadership, actionable recommendations and cross-industry collaboration. AB4S currently comprises 8 founding members, including Arsenale Bioyards, Cradle, Darwin International, EIT Food, Evonik, Lallemand, L'Oréal, and ShakeUp Factory. For more information on the coalition or to support its mission, visit www.ab4s.org.
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Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.