Angel Aligner ersetzt in Europa die „Torque Ridges" durch „Pressure Points"

02.10.2026

Neue Funktion verbessert die Drehmomentsteuerung durch die Nutzung von Druckpunkten und Trimline-Optionen

SAN CLEMENTE, Kalifornien, 2. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Angelalign Technology Inc. (6699.HK) („Angel") http://www.angelaligner.com, ein weltweit führender Pionier im Bereich der kieferorthopädischen Clear-Aligner-Technologie, gab heute die Einführung von „Pressure Points" auf dem europäischen Markt bekannt – einer verbesserten Funktion, die die bisherigen „Torque Ridges" des Unternehmens ersetzt. Diese Weiterentwicklung spiegelt das anhaltende Engagement von Angel für Innovationen wider, die darauf ausgerichtet sind, die klinischen Herausforderungen von Kieferorthopäden zu bewältigen.

New Feature Improves Torque Control by Leveraging Pressure Points and Trimline Options

„Pressure Points" ist das Ergebnis von Angels laufenden Forschungsinitiativen, deren Schwerpunkt auf der Verbesserung der klinischen Vorhersagbarkeit und Wirksamkeit liegt. Die Funktion wird zunächst für Drehmomentkorrekturen in einer einzigen Konfiguration eingeführt und soll voraussichtlich auf Rotation und Eindringen ausgeweitet werden.

Von Drehmomentkanten zu Druckpunkten

Die Optionen mit hoher Trimmlinie von Angel Aligner bieten ein klinisches Hilfsmittel für eine effektivere Torque-Ausübung, da sie die gesamte Zahnoberfläche und bis zu 2 mm des Zahnfleisches abdecken.

Handgefertigte Vertiefungen werden seit langem von Zahnärzten eingesetzt, um Alignern dabei zu helfen, gezielte Kräfte auf die Zähne auszuüben und so Torque und Rotation zu korrigieren. Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus der eigenen Forschung hat Angel die „Pressure Points" entwickelt, um die Kraftausübung vorhersehbarer zu gestalten als bei derzeitigen Methoden.

Das neue „Pressure Points" wurde entwickelt, um Folgendes zu bieten:

  • Vorhersehbare Krafteinleitung: Durch die vereinfachte Vertiefungsform kann die Kraft genau im Zentrum des Druckpunkts oder in dessen Nähe ausgeübt werden.
  • Größerer Zahnkontakt: Eine um 25 % erhöhte Kontaktfläche der Zähne bei der Konfiguration mit einem einzigen Druckpunkt ermöglicht eine bessere Kontrolle der Zahnbewegung, wenn eine gewellte Trimmlinie verwendet wird.
  • Genauigkeit und Skalierbarkeit: „Pressure Points" ebnet den Weg für mehr digitale Präzision und Skalierbarkeit als handgefertigte Druckpunkte.

Fortführung einer Tradition klinischer Innovation

„Pressure Points" ist nun für Kieferorthopäden in Europa erhältlich; ein weltweiter Vertrieb ist geplant.  

Technische Forschung und klinisches Feedback werden als Leitlinien für die Einführung weiterer Innovationen und zusätzlicher Konfigurationen dienen.

Darüber hinaus plant Angel, Kieferorthopäden, die „Pressure Points" nutzen, mehr Kontrolle über die Behandlungspläne ihrer Patienten zu gewähren.

„Unser Engagement für die Forschung und die Bereitstellung innovativer Lösungen für unsere Kunden und deren Patienten begann bereits vor vielen Jahren, unter anderem mit der Einführung des angelButton™. Heute setzen wir diesen Weg mit der Einführung unserer weiterentwickelten Lösung „Pressure Points" fort", sagte Xavier Cherbavaz, General Manager und Vice President für Europa, Afrika und den Nahen Osten bei Angelalign Technology Inc.

Weitere Informationen finden Sie unter angelaligner.com/eu und www.angelaligner.com.

Informationen zu Angelalign Technology Inc.

Angelalign Technology Inc. wurde 2003 gegründet und ist seit 2021 börsennotiert. Das Unternehmen bietet Fachkräften mit klinischem Schwerpunkt sowie Patienten in über 60 Ländern Lösungen im Bereich der transparenten Zahnspangen an. Mit bisher insgesamt über zwei Millionen behandelten Fällen und einer Marktkapitalisierung von rund 2 Milliarden US-Dollar konzentriert sich das Unternehmen auf klinische Innovationen und professionelle Unterstützung, um Fachkräften dabei zu helfen, außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Erfahren Sie mehr unter angelaligner.com.

Medienkontakt:

Sue Kolb

Angelalign Technology Inc.

sue.kolb@angelaligner.com

Angelalign Technology Inc., is a global provider of clear aligner technology with evidence based clinical expertise.  With over 20 years of experience and a commitment to research and digital innovation, Angelalign Technology Inc. has treated 1 million smiles, and is now expanding its expertise and global footprint.

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.