ARTEMIS II-BESATZUNG ERHÄLT DIE STEPHEN HAWKING MEDAL

30.09.2026

Die Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen wurden dafür geehrt, dass sie durch ihre herausragende Vermittlung der Wissenschaft, der Technik und des menschlichen Abenteuers im Rahmen von Artemis II Millionen von Menschen inspiriert haben.

Am 17. Oktober wird die Artemis II-Crew auf der STARMUS VIII auf Teneriffa die Stephen Hawking Medal für Wissenschaftskommunikation erhalten. Damit wird ihre außergewöhnliche Arbeit gewürdigt, mit der sie durch Interviews, soziale Medien, Bildungsarbeit und den direkten Austausch mit der Öffentlichkeit Millionen von Menschen weltweit inspiriert haben.

KANARISCHE INSELN, Spanien, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- STARMUS gibt heute bekannt, dass die vier Mitglieder der „Artemis II"-Besatzung – Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glover, Missionsspezialistin Christina Koch und Missionsspezialist Jeremy Hansen – für die Verleihung der Stephen Hawking Medal for Science Communication ausgewählt wurden.

Artemis II

Vor, während und nach Artemis II, wurden die vier Astronauten zu überzeugenden Botschaftern für Wissenschaft und Weltraumforschung. Durch Interviews, soziale Medien, Live-Übertragungen, Bildungsinitiativen und öffentliche Auftritte haben sie Millionen von Menschen auf der ganzen Welt die Wissenschaft und Technik hinter einer außerordentlich komplexen Mission nähergebracht.

Ihre Kommunikation ging weit über die Erläuterung der technischen Meilensteine von Artemis II hinaus. Sie berichteten von den menschlichen Erfahrungen mit Wissenschaft und Forschung – von den Vorbereitungen, Herausforderungen, Risiken, der Teamarbeit, der internationalen Zusammenarbeit und dem Entdeckergeist hinter einer Mission, die ein neues Kapitel in der Erforschung des Mondes durch die Menschheit aufgeschlagen hat.

Auf diese Weise verhalfen sie dem Publikum nicht nur zu einem besseren Verständnis davon, was Artemis II bezweckte, sondern auch, warum dies von Bedeutung war.

Vor allem aber haben sie die Menschen – insbesondere die jüngeren Generationen – dazu inspiriert, sich mit Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Technik und Weltraumforschung auseinanderzusetzen, und damit gezeigt, welche außergewöhnliche Kraft die Kommunikation besitzt, um eine wissenschaftliche Mission zu einem gemeinsamen menschlichen Erlebnis zu machen.

Die Stephen Hawking Medal for Science Communication

Die Stephen Hawking Medal for Science Communication wurde 2016 von Stephen Hawking und STARMUS ins Leben gerufen, um diejenigen zu würdigen, die einen außergewöhnlichen Beitrag dazu leisten, der Gesellschaft Wissenschaft, Forschung und die Faszination des Universums näherzubringen.

Die Besatzung von Artemis II reiht sich in eine außergewöhnliche Gruppe von Preisträgern der Stephen Hawking Medal 2026 ein. In diesem Jahr hat STARMUS außerdem den legendären Filmemacher Sir Ridley Scott angekündigt.

Die Preisverleihung 2026 hat eine besondere Bedeutung, da STARMUS das 10-jährige Jubiläum der Stephen Hawking Medal feiert.

Zu den bisherigen Preisträgern zählen einige der weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Forschung und Kultur, darunter Buzz Aldrin, Jane Goodall, David Attenborough, Christopher Nolan, Hans Zimmer, Elon Musk, Brian Eno und Neil deGrasse Tyson.

Von Apollo bis Artemis

Die Ehrung der Artemis II-Besatzung setzt eine bemerkenswerte Verbindung zwischen STARMUS und der bemannten Weltraumforschung fort, die vor 15 Jahren mit dem allerersten Festival begann.

Im Laufe der Jahre haben neun Apollo-Astronauten an STARMUS teilgenommen, darunter Neil Armstrong, Buzz Aldrin, die Apollo 8-Astronauten Bill Anders und Jim Lovell sowie der legendäre Kosmonaut Alexei Leonov. Sie kamen nicht nur als Pioniere der Weltraumforschung zum STARMUS, sondern auch, um ihre Erfahrungen, Entdeckungen und Visionen direkt mit der Öffentlichkeit zu teilen. Aldrin und Leonov kehrten in den folgenden Jahren mehrmals zu STARMUS zurück.

Leonov nahm in der STARMUS-Familie einen ganz besonderen Platz ein. Im Jahr 1965 war er der erste Mensch, der einen Weltraumspaziergang unternahm, und schlug damit ein völlig neues Kapitel in der bemannten Weltraumforschung auf.

Fünfzehn Jahre, nachdem STARMUS erstmals einige der Pioniere der Apollo-Ära und des ersten Weltraumspaziergangs zusammengebracht hatte, heißt das Festival nun die Generation willkommen, die die Erforschung des Weltraums durch den Menschen zurück zum Mond führt.

Mit Artemis II tritt diese Geschichte in eine neue Generation ein.

Eine Medaille, die Wissenschaft, Weltraum, Kunst und Musik vereint

Die Stephen Hawking Medal verkörpert die Philosophie von STARMUS.

Das Design vereint einige der Menschen und Ideen, die das Herzstück des Festivals bilden: Stephen Hawking, Alexei Leonov und Brian May. Es vereint Leonov künstlerische Darstellung von Stephen Hawking und Bildmaterial im Zusammenhang mit der legendären „Red Special"-Gitarre von Brian May und verbindet so Wissenschaft, bemannte Raumfahrt, Kunst und Musik in einem einzigen Objekt.

Die Darstellung von Leonov im Motiv der Medaille hat eine besonders tiefgreifende Bedeutung. Der Mann, der als erster Mensch im Weltraum spazieren ging, nutzte sein künstlerisches Talent auch, um Stephen Hawking darzustellen – und dieses Bild wurde Teil einer Medaille, die der Vermittlung von Wissenschaft an die Menschheit gewidmet ist.

Das Ergebnis ist mehr als nur eine Auszeichnung. Es ist ein Symbol für die Idee, auf der STARMUS gegründet wurde: dass die Wissenschaft nicht auf Labore, Universitäten oder Raumfahrzeuge beschränkt bleiben sollte. Es sollte vermittelt, weitergegeben und zu einem Teil der menschlichen Kultur gemacht werden.

Dieselbe Philosophie verbindet nun die Pioniere der Apollo-Ära und Leonov-Generation mit den Astronauten von Artemis II.

„Sie haben Millionen von Menschen mitgebracht"

Prof. Garik Israelian, Astrophysiker und Mitbegründer von STARMUS, sagte:

„Artemis II war eine außergewöhnliche wissenschaftliche und technologische Mission, doch diese Medaille würdigt etwas anderes: die außergewöhnliche Fähigkeit der Crew, dieses Abenteuer zu vermitteln und Millionen von Menschen zu begeistern. Sie sind nicht einfach nur um den Mond herumgeflogen – sie haben Millionen von Menschen mitgenommen. Genau das ist der Geist der Stephen Hawking Medal."

Sir Brian May, Astrophysiker, Musiker und Mitbegründer von STARMUS, sagte: „Es ist für uns bei Starmus etwas ganz Besonderes, die unerschrockenen Besatzungsmitglieder von Artemis II auf dieselbe Weise ehren zu dürfen, wie wir einst die Apollo-Astronauten geehrt haben, die vor über 50 Jahren den Weg zum Mond ebneten."

Vier Astronauten, vier Stimmen

Jedes Mitglied der Artemis II-Besatzung trug auf seine ganz eigene Weise dazu bei, die Mission zu vermitteln.

Reid Wiseman, Kommandant von Artemis II, vermittelte die Mission mit Klarheit, Authentizität und einer starken Zielstrebigkeit und half dem Publikum so, nicht nur zu verstehen, was die Besatzung tat, sondern auch, warum die Menschheit weiterhin den Weltraum erforscht.

Victor Glover, Pilot, verlieh der Geschichte von Artemis II eine zutiefst menschliche Dimension, indem er die Wissenschaft und Technologie der Mission mit Teamarbeit, Vertrauen, Neugier und Mut verband und auf eine leicht verständliche und fesselnde Weise direkt mit dem Publikum kommunizierte.

Christina Koch, Missionsspezialistin, ist Ingenieurin, Wissenschaftlerin und Astronautin. Sie trug dazu bei, sowohl die wissenschaftliche Bedeutung als auch die menschlichen Erfahrungen der Erforschung des Weltraums zu vermitteln und brachte dem Publikum die Realitäten und Möglichkeiten einer Rückkehr der Menschheit zum Mond näher.

Jeremy Hansen, Missionsspezialist, berichtete über Artemis II mit Klarheit, Bescheidenheit und Begeisterung. Er brachte eine internationale Perspektive in die Mission ein und hob hervor, wie Wissenschaft und Forschung Menschen und Nationen im Streben nach gemeinsamen Zielen vereinen können.

Gemeinsam verliehen die vier Astronauten der Mission „Artemis II" eine eindringliche menschliche Stimme und trugen dazu bei, eines der komplexesten wissenschaftlichen und technologischen Vorhaben unserer Zeit einem weltweiten Publikum näherzubringen.

OMEGA und die Stephen Hawking Medal

OMEGA ist seit langem Partner von STARMUS und der Stephen Hawking Medal for Science Communication und steht in einer einzigartigen Verbindung zur Geschichte der bemannten Weltraumforschung.

Die OMEGA Speedmaster wurde 1965 von der NASA offiziell für bemannte Weltraummissionen zugelassen und ist seitdem untrennbar mit der Geschichte der Mondforschung und dem Apollo-Programm verbunden.

Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit STARMUS hat das Unternehmen eine Sonderausgabe der OMEGA Speedmaster mit einer Gravur herausgebracht, die an die Verleihung der Stephen Hawking Medal an die Besatzung von Artemis II erinnert. Dies unterstreicht einmal mehr die symbolische Verbindung zwischen den Pionieren der Apollo-Ära, dem Vermächtnis von Stephen Hawking und einer neuen Generation von Forschern und Wissenschaftsvermittlern.

Für die Besatzung von Artemis II hat diese Verbindung eine ganz besondere Bedeutung. Die Stephen Hawking Medal und die OMEGA Speedmaster vereinen zwei außergewöhnliche Vermächtnisse, die mit der Erforschung des Weltraums durch die Menschheit verbunden sind – das eine würdigt die Fähigkeit, Wissenschaft zu vermitteln, während das andere eine Geschichte in sich trägt, die eng mit den Reisen der Menschheit jenseits der Erde verbunden ist.

Die Medaillenverleihung bei STARMUS VIII

Die Stephen Hawking Medal for Science Communication wird im Rahmen der Eröffnung von STARMUS VIII — The Search for Truth am 17. Oktober 2026 in Santa Cruz de Tenerife auf den Kanarischen Inseln verliehen.

An der Zeremonie nehmen führende Wissenschaftler, Astronauten, Nobelpreisträger, Künstler und Persönlichkeiten aus der Kulturwelt aus aller Welt teil. Im Anschluss findet ein spektakuläres Konzert mit Andrea Bocelli, Sarah Brightman und Brian May statt, die gemeinsam mit dem Symphonieorchester von Las Palmas und einer internationalen Hausband auftreten werden.

An diesem Abend werden außerdem der legendäre Keyboarder Rick Wakeman und die Geigerin Rusanda Panfili als besondere Gäste auftreten und so Wissenschaft, Weltraumforschung und Musik in der Tradition vereinen, die STARMUS seit seiner Gründung geprägt hat.

STARMUS VIII findet vom 17. bis 22. Oktober 2026 auf Teneriffa und La Palma unter dem Motto : The Search for Truth statt. Dabei kommen einige der weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Weltraumforschung, Technologie, Musik und Kunst zusammen, um die Bedeutung von Beweisen, Wissen, Vernunft und wissenschaftlichem Denken in einer zunehmend komplexen Welt zu erörtern.

USA: Dan DuPont, dupont0708@gmail.com, +1 202 380 7558

Großbritannien/EU: Nicole Ettinger, Nicole@ettingerpr.com, +44 7515 39407

Spanien: Carlos Esteban, cesteban@IIyc.global, +34 69955 2854; Pablo Mate Sanllorente, pablo.mate@IIyc.gloabl, +34 656 53 7287

Starmus Logo

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Kunasek lobt ÖVP-Koalition, Kickl attackiert SPÖ beim FPÖ-Frühschoppen in Hartberg

08.10.2026

Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.

Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.

Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.

Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.