MAILAND, 7. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die jährliche Liste The 50 Best Bars, gesponsert von Perrier, wurde heute Abend in Mailand, Italien, vorgestellt. Die 18. Ausgabe brachte die weltweite Bar-Community erneut zusammen, um diejenigen zu würdigen, die an der Spitze der internationalen Cocktailszene stehen.
Die vollständige Liste von 1-50 finden Sie hier.
Die von Lorenzo Antinori mitbegründete Bar Leone lässt sich von den traditionellen Bars im römischen Stadtteil Trastevere inspirieren. Anstatt Trends oder theatralischen Effekten hinterherzulaufen, konzentriert sich die Philosophie der Bar Cocktail Popolari (etwa: Cocktails für das Volk) auf unkomplizierte Gastfreundschaft und makellose Drinks, während das Design italienische Vintage-Elemente mit einer einladenden Nachbarschaftsatmosphäre verbindet.
Die Liste für 2026 umfasst Bars aus 26 Städten, darunter 14 Neuzugänge. Zu den weiteren Bars in den besten fünf Bars gehören das Moebius Milano in Mailand (No.2), das Alquímico in Cartagena (No.3), die Bar Us in Bangkok (No.4) sowie das Line in Athen (No.5).
Faye Huggett, Community-Direktorin bei The 50 Best Bars, sagt: „Mit großem Stolz geben wir erneut bekannt, dass die Bar Leone The World's Best Bar, gesponsert von Perrier, gekürt wurde." Die erste No.1 aus Asien zu sein, war bereits eine herausragende Leistung, doch die Titelverteidigung im zweiten Jahr in Folge zeigt die wahre Bedeutung von Cocktail Popolari. No.1 Rankings eindrucksvoll das außergewöhnliche Talent, das Engagement und die Gastfreundschaft wider, die die Barkultur weltweit immer weiter voranbringen."
Medienzentrum:
mediacentre.the50.com

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Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.
Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.
Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.
Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.