LUGANO, Schweiz, 28. Mai 2026 /PRNewswire/ -- DESIGN EQUALITY with Innovation wurde zum siebten internationalen Wettbewerb im Rahmen des auf die SDGs ausgerichteten Programms für Studierende und Hochschulabsolventen, das von der soziokulturellen Initiative BE OPEN und ihren Partnern durchgeführt wird. Ab 2019 zielt das Programm darauf ab, junge Kreative zur Entwicklung innovativer Lösungen für eine wohlhabendere und nachhaltigere Zukunft zu ermutigen, wobei der Schwerpunkt auf dem UN-Programm für nachhaltige Entwicklung liegt.

Bei der Eröffnung der 69. Sitzung der Kommission für die Rechtsstellung der Frau sagte UN-Generalsekretär António Guterres : „Indem wir den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung für Mädchen sicherstellen und Frauen die Türen zu menschenwürdiger Arbeit öffnen, kurbeln wir das Wirtschaftswachstum an und stärken unsere Volkswirtschaften."
BE OPEN hat sich der Förderung der Beteiligung von Frauen an Innovationen, Gemeinschaftsinitiativen und nachhaltigen Kleinunternehmen angeschlossen, indem der Wettbewerb 2025/2026 der Erreichung des SDG Nr. 5 gewidmet ist, d. h. der Förderung von Lösungen, die die Gleichstellung der Geschlechter befürworten und vorantreiben, den Bedürfnissen von Frauen und Mädchen gerecht werden und Frauen als Innovatoren und Unternehmerinnen fördern.
Aus mehreren hundert Einsendungen wurden fünfzig in die engere Wahl genommen und mit einer Ehrenbezeichnung versehen. Die Gewinner der ersten drei Preise wurden von einer internationalen Jury aus Fachleuten für Nachhaltigkeit, Akademikern, Designern und Experten für Umweltpolitik und -praxis ausgewählt:
Die erfolgreiche Unternehmerin und begeisterte Verfechterin von Innovationen Elena Baturina, Gründerin von BE OPEN, lobte die Gewinner und alle Teilnehmer: „Da die globalen Herausforderungen immer komplexer und vernetzter werden, greifen traditionelle Methoden oft zu kurz. Die Bewältigung der dringenden Probleme von heute erfordert neues Denken, interdisziplinäre Zusammenarbeit und mutiges Experimentieren. Und genau das sehen wir in den unglaublichen Projekten, die von jungen Menschen aus der ganzen Welt bei Design Equality eingereicht wurden. Wir haben das Privileg, die schöpferische Kraft junger Menschen zu erleben und zu unterstützen, die uns der Gleichberechtigung näher bringt und so mehr Führungspersönlichkeiten für einen nachhaltigen Wandel hervorbringt".
Die Gewinner der Publikumsabstimmung und des Gründerpreises werden im Juni 2026 bekannt gegeben. Zusätzlich zu den Stipendien erhalten alle Gewinner eine voll bezahlte Reise zu einer großen Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit, bei der sie ihre Projekte Entscheidungsträgern und einem weltweiten Publikum vorstellen können.
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.