/C O R R E C T I O N -- Piramal Pharma Solutions/

06.10.2026

Bezüglich der Pressemitteilung mit dem Titel „Piramal Pharma Solutions eröffnet ein neues mikrobiologisches Labor in seiner Produktionsstätte für sterile Injektionspräparate in Lexington, Kentucky", die am 6. Oktober 2026 von Piramal Pharma Solutions über PR Newswire veröffentlicht wurde, teilt uns das Unternehmen mit, dass die Bildunterschrift des ersten Bildes geändert wurde. Es folgt die vollständige, korrigierte Pressemitteilung:

Piramal Pharma Solutions eröffnet ein neues mikrobiologisches Labor in seiner Produktionsstätte für sterile Injektionspräparate in Lexington, Kentucky

  • Das neue mikrobiologische Labor und der Bereich für Sterilitätsprüfungen sind für GMP-konforme Arzneimittelanwendungen ausgelegt.
  • Diese Erweiterung ist Teil des umfassenderen Ausbaus in Lexington und umfasst einen speziellen Isolator für Sterilitätsprüfungen, drei neue Biosicherheitswerkbänke sowie erweiterte Laborkapazitäten.
  • Der verbleibende Teil der Erweiterung, einschließlich der Abfüll- und Konfektionierungsanlagen im kommerziellen Maßstab, wird voraussichtlich Ende 2027 in Betrieb gehen.

MUMBAI, Indien, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Piramal Pharma Solutions („PPS"), ein weltweit führendes Auftragsentwicklungs- und Produktionsunternehmen (CDMO) und Teil der Piramal Pharma Ltd. („PPL") (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635), hat in seiner Produktionsstätte für sterile Injektionspräparate in Lexington, Kentucky, ein neues mikrobiologisches Labor eröffnet. Diese Erweiterung stellt einen bedeutenden Fortschritt im Rahmen des laufenden 85-Millionen-Dollar-Ausbauprojekts von PPS in Lexington dar, das darauf abzielt, die Kapazitäten im kommerziellen Maßstab zu erweitern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Das neue Labor wurde am 11. September 2026 für den routinemäßigen GMP-Betrieb freigegeben, und kurz darauf wurde der neue Bereich für Sterilitätsprüfungen unter Auflagen genehmigt, wodurch das Labor zu einer der ersten wesentlichen Komponenten wurde, die im Rahmen des Ausbaus in Betrieb genommen wurden. Die vollständige Erweiterung der Produktionskapazitäten wird voraussichtlich Ende 2027 betriebsbereit sein.

Nathan Richardson, VP and Site Head, Lexington.

Das neue Labor vergrößert die bisherige Fläche für mikrobiologische Untersuchungen am Standort um mehr als das Dreifache, was einen optimierten Laborablauf ermöglicht und zusätzliche Kapazitäten für zukünftiges Wachstum schafft. Der zusätzliche Raum verfügt über drei neue Biosicherheitswerkbänke, wodurch PPS gleichzeitige Untersuchungen durchführen und die Wartezeiten für Proben verkürzen kann. Zudem wurden alle Inkubatoren im neuen Labor zusammengefasst, was den Arbeitsablauf weiter rationalisiert und die Überwachung sowie den Zugang zu den verschiedenen Testaktivitäten verbessert.

Ein wesentliches Element des Labors ist ein eigener Bereich für Sterilitätsprüfungen mit einer Hintergrundumgebung der Klasse C, was eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem zuvor nicht klassifizierten Bereich darstellt. Im Zentrum steht ein vollständig integrierter Isolator der Klasse A für Sterilitätsprüfungen, der die Kapazität des Standorts für Sterilitätsprüfungen verdoppelt und die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Proben ermöglicht. Durch die Unterstützung sowohl offener als auch geschlossener Filtrationsverfahren bietet der neue Isolator größere Flexibilität, um einem breiteren Spektrum an Anforderungen bei der Produktprüfung gerecht zu werden. Der Bereich umfasst zudem integrierte Durchreichen, um Proben direkt von der Fertigung ins Labor zu befördern, wodurch das Kontaminationsrisiko verringert und die Produktintegrität gewahrt wird.

Diese Verbesserungen sollen die Prüfzeiten um bis zu 50 % verkürzen, die Freigabe von Chargen beschleunigen, Engpässe minimieren und den Übergang von der klinischen in die kommerzielle Phase erleichtern. Die neue Infrastruktur stärkt zudem die Fähigkeiten des Standorts im Bereich der Kontaminationskontrolle und Sterilitätssicherung, während die zusätzliche Kapazität das Versorgungsrisiko verringert und den Standort auf die Nachfrage im kommerziellen Maßstab vorbereitet. 

„Das neue mikrobiologische Labor stellt einen wichtigen Meilenstein bei unserem Ausbau in Lexington dar", sagte Nathan Richardson, Vice President und Standortleiter bei Piramal Pharma Solutions Lexington. „Durch den Ausbau unserer Kapazitäten im Bereich der Sterilitätsprüfung und der mikrobiologischen Qualitätssicherung stärken wir unsere Fähigkeit, unsere Kunden während des gesamten Produktlebenszyklus mit hochwertigen, zuverlässigen und bedarfsgerechten Dienstleistungen zu unterstützen. Diese Investition spiegelt unser anhaltendes Engagement für operative Exzellenz, Patientensicherheit und das künftige Wachstum der Herstellung steriler Injektionspräparate in Lexington wider."

Das neue mikrobiologische Labor festigt die Position von PPS als Marktführer im Bereich steriler Injektionspräparate und versetzt Lexington in die Lage, Kunden aus den Bereichen kleinmolekulare Wirkstoffe, Biokonjugate und Peptide weltweit hochwertige, zuverlässige und patientenorientierte Dienstleistungen anzubieten.

Informationen zu Piramal Pharma Solutions

Piramal Pharma Solutions (PPS) ist ein Auftragsentwicklungs- und -fertigungsunternehmen (CDMO), das umfassende Entwicklungs- und Fertigungslösungen über den gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels hinweg anbietet. Wir versorgen unsere Kunden über ein weltweit integriertes Netzwerk an Standorten in Nordamerika, Europa und Asien. Dies ermöglicht uns, ein umfassendes Dienstleistungsspektrum anzubieten, darunter Lösungen für die Arzneimittelforschung, Prozess- und pharmazeutische Entwicklungsdienstleistungen, die Versorgung klinischer Studien, die kommerzielle Lieferung von APIs sowie fertige Darreichungsformen. Zudem bieten wir spezialisierte Dienstleistungen wie die Entwicklung und Herstellung hochwirksamer APIs, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sterile Abfüllung und Endfertigung, Peptidprodukte und -dienstleistungen sowie hochwirksame feste orale Arzneimittel an. PPS bietet über die Tochtergesellschaft von Piramal Pharma Limited, Yapan Bio Private Limited, zudem Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen für Biologika an, darunter Impfstoffe sowie Gentherapien.

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Informationen zu Piramal Pharma Limited

Piramal Pharma Limited (PPL) (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) bietet ein Portfolio differenzierter Produkte und Dienstleistungen über seine 17 globalen Entwicklungs- und Produktionsstätten sowie ein globales Vertriebsnetz in über 100 Ländern an. Zu PPL gehören Piramal Pharma Solutions (PPS), ein integriertes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen, Piramal Critical Care (PCC), ein Geschäftsbereich für komplexe Krankenhausgenerika, sowie Piramal Consumer Healthcare, das rezeptfreie Verbraucher- und Wellnessprodukte vertreibt. Zusätzlich hat sich Abbvie Therapeutics India Private Limited, eines der assoziierten Unternehmen von PPL und ein Gemeinschaftsunternehmen von Abbvie und PPL, als einer der Marktführer im Bereich der Augenheilkunde auf dem indischen Pharmamarkt etabliert.

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Lexington Micro Lab

Lexington Sterility Suite

(PRNewsfoto/Piramal Pharma Solutions)

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Jugendkriminalität und Sozialstaat im Fokus: Wallner skizziert Kurs für Herbstverhandlungen

08.10.2026

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.

Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.

In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.

Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.

Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.