Calnex und VIAVI bauen ihre Partnerschaft aus, um eine durchgängige Validierung der Netzwerk- und Anwendungsleistung für Netzwerke der nächsten Generation anzubieten.

08.10.2026

Das kombinierte Portfolio wird es Kunden ermöglichen, reale Netzwerkbedingungen nachzubilden, die Benutzererfahrung zu validieren und die Bereitstellung für die Märkte KI, Rechenzentren, Verteidigung, Satellitenkommunikation und Unternehmen zu beschleunigen. 

EDINBURGH, Schottland, 8. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Calnex Solutions Plc (Calnex) (LSE:CLX) gab heute eine Ausweitung seiner strategischen Partnerschaft mit VIAVI Solutions bekannt. Durch die Kombination des einzigartigen Netzwerkemulationsportfolios von Calnex (SNE, SNE-X und SNE-Ignite) mit den branchenführenden Lösungen L0-7 ONE LabPro™, TestCenter und CyberFlood von VIAVI bietet die Partnerschaft Technologien zur realistischen Traffic-Generierung, Benutzeremulation und Netzwerkbeeinträchtigung in einer gemeinsamen Testarchitektur.  

Calnex Solutions Logo

Das gemeinsame Angebot von Calnex und VIAVI ermöglicht es Akteuren im gesamten Ökosystem der Netzwerkinfrastruktur, realistischen Anwendungs- und Nutzerverkehr zu generieren, reale Netzwerkbedingungen nachzubilden und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Netzwerk- und Anwendungsleistung vor der Bereitstellung zu messen.

„Netzwerke entwickeln sich ständig weiter, und mit dem technologischen Fortschritt nehmen auch die Komplexität und Vielfalt der von der Infrastruktur unterstützten Topologien zu. Diese wachsende Komplexität stellt höhere Anforderungen an Tests vor der Inbetriebnahme, doch viele Validierungsumgebungen spiegeln die realen Netzwerkbedingungen nach wie vor nicht wider, was das Risiko von Leistungsproblemen nach der Inbetriebnahme erhöht.  Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit VIAVI auszubauen, um diesen Bedarf unserer Kunden in den Bereichen KI, Rechenzentren, Verteidigung, Satellitenkommunikation und Unternehmen zu decken", sagte Graeme Urquhart, VP Sales bei Calnex Solutions. „Durch die Bündelung unserer Ressourcen können wir auf unseren starken Branchenbeziehungen aufbauen, nachhaltiges Wachstum vorantreiben und unseren Kunden einen außergewöhnlichen Mehrwert bieten, indem wir ihnen weltweit Zugang zu diesen führenden Technologien ermöglichen."

„Die Kombination aus realistischer Verkehrserzeugung und präziser Netzwerkemulation bildet eine solide Grundlage für die Leistungssicherung", sagte Mark Bateman, Vice President für Vertrieb und Channel, Lab und Produktion bei VIAVI,. „Gemeinsam mit Calnex unterstützen wir Kunden dabei, über Laborsimulationen hinauszugehen und zuverlässig zu validieren, wie Anwendungen, Dienste und Netzwerke in Produktionsumgebungen funktionieren werden."

Die erweiterte Partnerschaft baut auf der bestehenden Zusammenarbeit der Unternehmen bei der umfassenden Prüfung von Open-RAN-Produkten in den Bereichen Protokoll, Signal und Timing auf und nutzt dabei die Plattformen TM500, TeraVM und XEdge von VIAVI sowie Paragon-neo, SNE-Ignite und SNE-X von Calnex.

Informationen zu Calnex

CALNEX SOLUTIONS (LSE:CLX) Calnex Solutions bietet Unternehmen die Klarheit, das Vertrauen und die Sicherheit, die sie benötigen, um leistungsstarke Netzwerke und Anwendungen bereitzustellen.  

Wir bieten hochpräzise Werkzeuge zum Testen der Synchronisation, zur Validierung der Netzwerkleistung und zur Emulation realer Bedingungen und geben unseren Kunden so die Klarheit, die sie benötigen, um ihre Produkte mit Zuversicht auf den Markt zu bringen.

Seit fast 20 Jahren genießen wir das Vertrauen von Ingenieurteams aus verschiedenen Branchen, die innovative Infrastrukturen entwickeln, bei denen Ausfälle nicht in Frage kommen. Zu unseren weltweiten Kunden zählen BT, China Mobile, NTT, Ericsson, Nokia, Intel, Qualcomm, IBM und Meta. Calnex wurde 2006 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Linlithgow, Schottland, mit weiteren Standorten in Belfast, Nordirland, Stevenage, England, und Kalifornien in den USA, unterstützt durch Vertriebsteams in China und Indien. Calnex verfügt über ein globales Partnernetzwerk, das eine weltweite Vertriebspräsenz gewährleistet.

Erfahren Sie mehr über Calnex unter www.calnexsol.com.  Folgen Sie uns auf LinkedIn.

Informationen zu VIAVI

VIAVI (NASDAQ: VIAV) ist ein weltweit führender Anbieter von Test- und Messtechnik sowie optischen Technologien. Unsere Test- und Messlösungen sowie unsere ausfallsicheren Lösungen für Positionsbestimmung, Navigation und Zeitgebung ermöglichen und sichern kritische Infrastrukturen – von Rechenzentrums-Ökosystemen und Kommunikationsnetzen bis hin zur Kommunikation in den Bereichen Militär, Luft- und Raumfahrt, Eisenbahn und Rettungsdienste. Darüber hinaus entwickeln und verbessern wir Technologien, die in optischen Anwendungen mit hohen Stückzahlen in den Endmärkten Fälschungsschutz, Unterhaltungselektronik, Luft- und Raumfahrt, Industrie und Automobilbau zum Einsatz kommen.

Erfahren Sie mehr über VIAVI unter www.viavisolutions.com. 

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an 

Lee Noble

Calnex Solutions,

lee.noble@calnexsol.com

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.