Capital Group Acquires 5.61% Stake in KT&G as Share Price Surpasses KRW 180,000

08.05.2026

SEOUL, South Korea, May 8, 2026 /PRNewswire/ -- The Capital Group Companies, Inc., a U.S.-based financial firm managing more than 3 trillion USD in assets, disclosed that it has acquired a 5.61% stake in KT&G(KRX:033780), South Korea's leading tobacco manufacturer.

This disclosure was made in accordance with Korea's regulatory requirement that investors holding more than a 5% stake in a listed company must report their ownership status and any changes within five days to financial authorities, including the Financial Services Commission and the Financial Supervisory Service, as well as the Korea Exchange.

According to regulatory filings and financial data providers, Capital Group is believed to have joined the ranks of major foreign shareholders holding more than 5% of KT&G shares, alongside BlackRock, which disclosed a 5% stake earlier this year, as well as First Eagle Investments and GIC, Singapore's sovereign wealth fund.

Foreign investors have reportedly extended their net buying streak of KT&G shares to 19 consecutive trading sessions through May 7. During the period, overseas investors are estimated to have purchased approximately 800,000 shares worth around 140 billion KRW (100 million USD). Fueled by this buying momentum, the stock price of KT&G settled in the 180,000-won range for the first time ever in the stock market on Thursday.

Meanwhile, KT&G held an IR meeting on May 7 and announced its preliminary Q1 earnings results. KT&G's Q1 consolidated revenue reached 1.7036 trillion KRW and operating profit 364.5 billion KRW, a respective YoY growth of 14.3% and 27.6%.

In particular, the company's overseas combustible cigarette business was a key driver of its earnings performance. KT&G's Q1 global cigarette revenue rose 24.6% YoY to 559.6 billion KRW, while operating profit increased 56.1% YoY based on costs and SG&A expenses reduction.

Backed by the competitiveness of its core business, KT&G presented targets for 2026 consolidated revenue growth of 3~5% and operating profit growth of 6~8%. The company also plans to achieve double-digit growth in sales volume, revenue, and operating profit in its overseas combustible cigarette business through the diversification of business models, including OEM production and licensing partnerships.

On the day, Sang-hak Lee, CFO of KT&G, stated "despite uncertainties due to geopolitical issues in the Middle East, stable revenue growth trend has continued in all regions including Asia-Pacific, Eurasia, and New Markets, leading to projections of a sustained growth of the global cigarette business." He further commented that "based on the performance growth from global business expansion, the company will continue to implement new shareholder return policies including dividend reinforcement and improve shareholder value."

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.