KARIYA, Japan, und YOKOHAMA, Japan, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- DENSO CORPORATION (Hauptsitz: Stadt Kariya, Präfektur Aichi; Präsident: Shinnosuke Hayashi (im Folgenden als „DENSO" bezeichnet) und TÜV Rheinland Japan, Ltd. (Hauptsitz: Stadt Yokohama, Präfektur Kanagawa; Präsident: Kunihiro Okamoto (im Folgenden als „TÜV Rheinland Japan" bezeichnet) haben eine gemeinsame Validierung des Batteriepasses für ein Energiespeicherprodukt der AESC Group Ltd. (Hauptsitz: Yokohama, Kanagawa; CEO: David Wan; im Folgenden „AESC" genannt) durchgeführt, unter Verwendung von Ist-Daten aus dem ESS-Geschäft von AESC*[1]. Im Rahmen dieser Validierung war DENSO in Zusammenarbeit mit den beteiligten Parteien für den Aufbau und die Bereitstellung der technologischen Grundlage für den Batteriepass verantwortlich, und der TÜV Rheinland Japan hat als unabhängige Zertifizierungsstelle überprüft, dass das Produkt der EU-Batterieverordnung*[2] entspricht und sowohl praxistauglich als auch für den Einsatz unter realen Bedingungen geeignet ist. Dieser Erfolg schafft eine solide Grundlage für den Eintritt der Energiespeicherprodukte von AESC in den EU-Markt.
In den letzten Jahren sind die gesellschaftlichen Erwartungen hinsichtlich der Erreichung der CO₂-Neutralität und des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft, die den Kreislauf von Ressourcen innerhalb des Wirtschaftssystems ermöglicht, stetig gestiegen. Infolgedessen haben sich die Bemühungen zur Entwicklung nachhaltiger Produkte beschleunigt. Insbesondere in Europa wird der „Digital Product Passport" (DPP)*[3] eingeführt, um Informationen zur Rückverfolgbarkeit von Produkten digital zu verwalten und darzustellen. Gemäß der EU-Batterieverordnung wird ab Februar 2027 ein Batteriepass für Batterien vorgeschrieben sein, die in der Automobilindustrie, in der Industrie und in anderen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen.
Gleichzeitig gehören zu den zentralen Herausforderungen bei der Umsetzung der Verordnung die Aufbereitung von Daten auf der Grundlage realer Messwerte, der Betrieb der erforderlichen Systeme sowie die Gewährleistung der allgemeinen Praktikabilität und Durchführbarkeit, einschließlich der Überprüfung durch Dritte.
Vor diesem Hintergrund unterzeichneten DENSO und TÜV Rheinland Japan im September 2025 eine Absichtserklärung zur Weiterentwicklung des Digital Product Passport*[4]. Im Rahmen dieser Partnerschaft führten die beiden Unternehmen eine Validierung eines Batteriepasses anhand von Ist-Daten aus den ESS-Batterien von AESC für den europäischen Markt durch, wobei AESC als Datenlieferant fungierte, um die Praktikabilität und die Einhaltung der Vorschriften des Batteriepasses gemäß der EU-Batterieverordnung zu überprüfen.
DENSO stellte einen Dienst zur Unterstützung der Erstellung und Verwaltung des Batteriepasses gemäß der EU-Batterieverordnung bereit. Basierend auf den vom Battery Pass Consortium*[5] festgelegten Standards erstellt der Dienst für jedes Produkt einen Batteriepass und ermöglicht den Zugriff auf Batterieinformationen über einen am Produkt angebrachten QR-Code. Der Dienst umfasst zudem eine Funktion zur Verwaltung von Zugriffsrechten, die je nach Rolle des Nutzers steuert, welche Informationen eingesehen werden können. Dadurch wird die Datensicherheit gewährleistet, während gleichzeitig die Datenhoheit jedes Beteiligten gewahrt und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften unterstützt wird.
Als Hersteller von Energiespeicherprodukten hat AESC die erforderlichen Daten zur Einhaltung der bevorstehenden Batteriepass-Verpflichtung vorbereitet und Daten aus seinem bestehenden ESS-Geschäft bereitgestellt, wobei zukünftige Exporte nach Europa und Kundenanforderungen berücksichtigt wurden.
Zur Vorbereitung auf die vollständige Einhaltung der bevorstehenden Batteriepass-Verpflichtung hat AESC umfassende Nachhaltigkeits- und Compliance-Maßnahmen entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette umgesetzt, die über den spezifischen Datenumfang dieser Validierung hinausgehen. Das Unternehmen setzt eine systematische Überwachung der Lieferkette ein, um konforme Praktiken und eine strenge Qualitätskontrolle durchzusetzen. Zur Förderung der langfristigen Nachhaltigkeit hat AESC durch den Einsatz digitaler Batteriepass-Lösungen ein Kreislaufwirtschaftskonzept für das Recycling und die Wiederverwendung von Batterien etabliert.
Als unabhängige Zertifizierungsstelle hat TÜV Rheinland Japan die vom Batteriepass-Dienst verarbeiteten Daten auf der Grundlage der EU-Batterieverordnung und von Normen wie DIN DKE SPEC 99100*[6] überprüft.
Durch die Validierung anhand realer Daten identifizierten die Unternehmen die Herausforderungen bei der Datenaufbereitung und im operativen Betrieb, die mit den Anforderungen der EU-Batterieverordnung in einem realen Geschäftsumfeld verbunden sind. Die Validierung bestätigte zudem, dass der Batteriepass-Service von DENSO über die bloße Erfüllung formaler regulatorischer Anforderungen hinausgeht und eine äußerst praktische Lösung darstellt, die in reale Geschäftsprozesse integriert werden kann. Darüber hinaus bestätigte die von TÜV Rheinland Japan als unabhängiger Zertifizierungsstelle durchgeführte Überprüfung, dass der Batteriepass sowohl hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften als auch der Datenzuverlässigkeit wirksam ist.
Auf der Grundlage dieser Validierung anhand von ESS-Batteriedaten werden DENSO und TÜV Rheinland Japan ihre Bemühungen auf die Antriebsbatterien von AESC ausweiten und gemeinsam die praktische Umsetzung des Batteriepasses in einem breiteren Anwendungsspektrum vorantreiben. Durch diese Initiativen werden sie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften nicht nur in Europa, sondern auch auf den globalen Märkten vorantreiben, die Wertschöpfung für Kunden wie Automobilhersteller durch Ressourcenkreislaufwirtschaft unterstützen und zur Verwirklichung einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen.
*[1] ESS: Energiespeichersystem – ein System, das dazu dient, Strom vorübergehend zu speichern und bei Bedarf bereitzustellen, mit dem Ziel, Angebot und Nachfrage im Stromnetz auszugleichen. *[2] EU-Batterieverordnung: Eine Verordnung, die im August 2023 in Europa in Kraft trat, um die Herstellung und Nutzung nachhaltiger Batterieprodukte zu fördern. *[3] DPP: Ein Sammelbegriff für digitale Nachweise, in denen eine Vielzahl von Informationen – wie Hersteller, verwendete Materialien, Recyclingfähigkeit und Demontageanweisungen – erfasst wird, um die Rückverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg zu gewährleisten und dessen Nachhaltigkeit zu belegen. *[5] Battery Pass Consortium: Eine europäische öffentlich-private Partnerschaft, die gegründet wurde, um den Rahmen und die Umsetzungsinstrumente für den gemäß der EU-Batterieverordnung vorgeschriebenen Batteriepass zu entwickeln. *[6] DIN DKE SPEC 99100: Eine vom Deutschen Institut für Normung (DIN) und der Deutschen Kommission für Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (DKE) herausgegebene Spezifikation. Sie definiert Anforderungen an die Datenattribute, die in einem digitalen Batteriepass enthalten sein müssen; zu den Pflichtangaben gehören Informationen zum Batteriehersteller, zur Materialzusammensetzung und zum CO₂-Fußabdruck. |
Bei der Verleihung des BRICK AWARD 26 in Wien hat ein vietnamesisches Projekt den Ton für die internationale Ziegelarchitektur vorgegeben: Der Đạo Mẫu-Tempel mit angeschlossenem Museum wurde mit dem Grand Prize ausgezeichnet. Das Gebäude, das laut Veranstalter CO2-negativ errichtet wurde, setzt auf lokale Tonziegel und gilt als besonders ressourcenschonend. Die Gala in der österreichischen Hauptstadt zeigte, wie weit das Spektrum zeitgenössischer Keramikarchitektur inzwischen reicht – von religiösen Stätten in Asien bis zu Industrieanlagen in Lateinamerika.
Der BRICK AWARD wird seit 2004 alle zwei Jahre vergeben und versteht sich als herstellerunabhängige Plattform für Architekturbüros, die mit Ziegeln und Keramik arbeiten. Ausrichter ist der Baustoffkonzern Wienerberger, der mit dem Preis ein internationales Netzwerk von Pionieren der Ziegelarchitektur bündelt. Prämiert wird in fünf Kategorien: „Feeling at home“ für Einfamilienhäuser und kleinere Projekte, „Living together“ für städtische Wohnanlagen, „Working together“ für Gewerbe- und Industriebauten, „Sharing public spaces“ für öffentliche Gebäude und Räume sowie „Building outside the box“ für besonders innovative Ansätze.
Auf der Ebene der Einzelkategorien spiegelten die diesjährigen Gewinner zentrale Branchentrends wider. In der Kategorie „Feeling at home“ wurde ein offenes Einfamilienhaus auf Mallorca ausgezeichnet, das mithilfe speziell gesetzter Wände den Meerblick maximiert und zugleich Privatsphäre schafft. „Living together“ entschied ein gemischt genutztes Gebäude in Barcelona für sich, das nachhaltige Ziegel mit einem sozialen Innenhof kombiniert und damit auf dichte, aber gemeinschaftlich orientierte Stadtentwicklung setzt. In „Working together“ ging die Auszeichnung an ein Lager- und Bürogebäude in Mexiko, das lokale Keramik und vulkanisches Material integriert und so industrielle Nutzung und regionale Baustoffe verbindet.
Erstmals vergab die Jury zusätzlich einen Sonderpreis für innovatives gemeinschaftliches Wohnen. Dieser ging an ein Projekt in Belgien, das wiederverwendete Ziegel einsetzt, um eine nachhaltige Nachbarschaft zu schaffen. Der Fokus auf Recycling, CO2-Reduktion und lokale Materialien zieht sich damit durch zentrale Gewinnerprojekte des BRICK AWARD 26. Für Wienerberger, dessen Aktie zum Zeitpunkt der Meldung bei 22,71 Euro notierte, schärft die Auszeichnung zugleich das Profil als global vernetzter Akteur im Bereich Ziegel- und Keramiklösungen – mit dem nächsten Termin im Finanzkalender, der Quartalsmitteilung am 12. August 2026, bereits in Sichtweite.