Die Analysten von KuppingerCole Analysts heben hervor, dass Ditto die verifizierte Identität mit einer hochsicheren Authentifizierung verknüpft und über eine „No-Code"-Orchestrierungsschicht verfügt.
BARCELONA, 2. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Ditto wurde im „KuppingerCole Analysts Leadership Compass" für die Identity Verification 2026 als „Product Leader" ausgezeichnet. Der Bericht bewertet 26 Anbieter von Identitätsprüfungslösungen für den nordamerikanischen und europäischen Markt und erkennt Ditto Verify als Full-Service-Lösung zur Identitätsprüfung an – wobei insbesondere die Verknüpfung der verifizierten Identität mit einer hochsicheren Authentifizierung hervorgehoben wird, die es Unternehmen ermöglicht, bewährtes Vertrauen über die gesamte Kundenbeziehung hinweg aufrechtzuerhalten, anstatt es bei jeder Interaktion neu aufbauen zu müssen.

Die Bewertung für das Jahr 2026 erweitert die Definition der Identitätsprüfung über die von Anbietern praktizierte Kombination aus Dokumentenprüfung und biometrischem Abgleich hinaus und bezieht zudem die überwachte Videoüberprüfung sowie die Überprüfung anhand zuverlässiger Datenquellen mit ein, wobei diese anhand gemeinsamer Kriterien bewertet werden.
KuppingerCole untersuchte Funktionsbereiche wie Dokumentenprüfung, biometrische Überprüfung, zusätzliche Überprüfungsmethoden, Automatisierung und KI, Datenschutz sowie Orchestrierung.
Zu den hervorgehobenen Stärken des Produkts gehören:
„Ditto ist bekannt für ein umfassendes Dienstleistungsangebot, das Dokumentenprüfung, Gesichtsbiometrie und Lebendigkeitsprüfung, Attributprüfung sowie die No-Code-Workflow-Orchestrierung vereint, und zeichnet sich durch Flexibilität bei der Bereitstellung aus – von der lokalen Installation bis hin zur verwalteten Cloud – sowie durch die Verknüpfung der Verifizierung mit einer hochsicheren Authentifizierung."
Guillaume Teixeron – Senior Analyst, KuppingerCole Analysts
„Jede Einrichtung, mit der wir zusammenarbeiten, hat anfangs das gleiche Problem. Sie geben echtes Geld aus, um festzustellen, wer ein Kunde ist, und werfen diese Gewissheit dann in dem Moment über Bord, sobald die Kundenanmeldung abgeschlossen ist.
Eine Überprüfung ist kein Zertifikat, das man einmal ausstellt und dann abheftet. Vertrauen muss den Kunden begleiten – bei der Kontowiederherstellung, bei Transaktionen mit hohem Wert sowie genau in jenen Momenten, in denen Kunden am ehesten aufgeben und Betrug am ehesten gelingt. Das ist es, was wir unter kontinuierlicher Identität verstehen; sie ist schwieriger zu erreichen, und genau das hat KuppingerCole erkannt."
Gonzalo Alonso – Chief Executive Officer, Ditto
Sie können den Bericht von der Ditto-Website herunterladen.
Informationen zu Ditto
Ditto ist die Plattform für Identitäts- und Zugriffsmanagement, die fragmentierte Identitäts-Stacks durch einen einzigen „Trust Stack" ersetzt: Schutz von mobilen Apps, Identitätsprüfung und risikobasierte Authentifizierung – all dies über eine einzige Integration. Die Technologie von Ditto schützt über eine Milliarde Geräte, überprüft über eine Milliarde Identitäten und authentifiziert Milliarden von Interaktionen für regulierte Organisationen weltweit. Hauptsitz in Barcelona, Spanien. ditto.id
Informationen zu KuppingerCole Analysts
Die KuppingerCole Analysts AG ist ein unabhängiges, weltweit tätiges IT-Analystenunternehmen mit Hauptsitz in Deutschland. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in den Bereichen Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM), Cybersicherheit, digitale Identität und verwandten Gebieten bietet KuppingerCole unabhängige Forschungsergebnisse, Beratungsdienstleistungen, strategische Orientierung sowie branchenführende Veranstaltungen an. Das Unternehmen ist für seine strikte Unabhängigkeit und seine herstellerunabhängigen Analysen bekannt und unterstützt Unternehmen, Softwareanbieter und Investoren dabei, fundierte Technologie- und Geschäftsentscheidungen zu treffen.
Adam Smith
Global Head of Marketing & Communications
adam.smith@ditto.id

View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/ditto-wurde-im-kuppingercole-analysts-leadership-compass-von-kuppingercole-analysts-im-bereich-identity-verification-als-leader-ausgezeichnet-302896965.html
Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.