MACAO, 2. April 2026 /PRNewswire/ -- Das erste Bonjour Markenforum • Macao fand am 23. und 24. März in Macao statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Macau Live Streaming Association und dem Bonjour Brand Forum Organizing Committee organisiert, mit Unterstützung des Economic and Technological Development Bureau und MGM als Veranstaltungspartner. Am 23. März wurde das Forum mit dem Sino-Franco-Lusophone Global Goods Selection Committee eröffnet, bei dem eine breite Palette französischer Premiummarken und ihrer charakteristischen Produkte vorgestellt wurde. Die Messe brachte diese Marken mit Unternehmen und Händlern in China und den portugiesischsprachigen Märkten zusammen und förderte so das Wirtschafts- und Handelsengagement zwischen China, Frankreich und Portugal.

Am 24. März nahmen französische Vertreter, darunter Jean-Pierre Raffarin, ehemaliger französischer Premierminister und Sonderbeauftragter des französischen Präsidenten für China, und Christile Drulhe, französische Generalkonsulin in Hongkong und Macao, an der Eröffnungsfeier teil. Zu ihnen gesellten sich Sam Hou Fai, Chief Executive der Sonderverwaltungsregion Macau, andere hochrangige regionale Beamte sowie Wirtschaftsvertreter aus China und portugiesischsprachigen Ländern. In seiner Grundsatzrede bezeichnete Raffarin Macau als Drehscheibe für den kulturellen Austausch und als wichtiges Tor für französische und europäische Produkte auf dem chinesischen Markt. Er wies darauf hin, dass das Sino-Franco-Lusophone Global Goods Selection Center in Macao eingerichtet wurde, das einen direkten Weg für Waren aus Macao und dem chinesischen Mutterland zu den europäischen Märkten schafft und gleichzeitig die bilateralen Handelsbeziehungen unterstützt. Raffarin hob auch die zentrale Rolle der Kultur im chinesisch-französischen Engagement hervor, das auf gegenseitigem Respekt beruht, und betonte die langjährigen Beziehungen zwischen den drei Ländern. Er drückte sein Vertrauen in die Fähigkeiten chinesischer Marken aus und skizzierte Richtungen für die künftige Zusammenarbeit, einschließlich eines verstärkten Dialogs zwischen französischen und chinesischen Kreativen, der Positionierung Macaus als Plattform für den kulturellen Austausch zwischen China und Frankreich und der Ausweitung der finanziellen und investiven Zusammenarbeit zwischen den beiden Märkten.
Christile Drulhe, französische Generalkonsulin in Hongkong und Macao, und Emmanuelle Peres, Generaldirektorin der Prospective & Innovation Foundation, waren Zeugen der Eröffnung des Sino-Franco-Lusophone Global Goods Festival. Die Veranstaltung soll als digitaler Kanal für französische Marken dienen, um mit dem Publikum in China und den portugiesischsprachigen Märkten in Kontakt zu treten. Tai Kin Ip, Macaus Sekretär für Wirtschaft und Finanzen, erklärte, dass Macau und Frankreich in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Technologie auf einer soliden Grundlage zusammenarbeiten. Im Jahr 2025 beliefen sich die Einfuhren Macaus aus Frankreich auf über 17 Mrd. MOP. Er fügte hinzu, dass Macau seinen dritten Fünfjahresplan als Gelegenheit nutzen wird, um seine institutionellen Vorteile zu nutzen und den grenzüberschreitenden Marktzugang für französische und chinesische Marken zu erleichtern.
Während der Veranstaltung wurden in Anwesenheit von Raffarin und Tai eine Reihe von sektorübergreifenden Vereinbarungen unterzeichnet. Unter anderem wurde die Partnerschaft zwischen Gustave Eiffel und Macao Pak Chun Culture Co. Ltd. als Beispiel für die kommerzielle Zusammenarbeit zwischen französischen und chinesischen Marken hervorgehoben. Gleichzeitig wurde das Sino-Franco-Lusophone Global Goods Festival eröffnet, bei dem der von Mei ONE unter Vertrag genommene Streamer Li Jiaqi als Botschafter des Festivals fungierte. Auf der Grundlage seiner Erfahrungen bei der Unterstützung chinesischer Marken beim Eintritt in den französischen Markt beschrieb Li Livestreaming als "Werttreiber" für Marken und hob hervor, wie Macao es französischen Marken ermöglicht, chinesische Verbraucher effektiver zu erreichen und anzusprechen. Yang Jing, Gründer von Bonjour Brand, erklärte, dass Bonjour Brand in den letzten 12 Jahren den chinesisch-französischen Markenaustausch unterstützt hat, wobei der Schwerpunkt darauf lag, dem globalen Publikum durch Markeninitiativen ein tieferes Verständnis für China und Macao zu vermitteln. Choi Kei Pui, Präsident der Macau Live Streaming Association, sagte, dass das Forum, die Produktauswahlmesse und das Live-Streaming-Festival zusammen eine koordinierte Plattform bilden, die französische Marken beim Eintritt in die chinesisch- und portugiesischsprachigen Märkte unterstützt. Sie fügte hinzu, dass die Vereinigung auch ihre digitalen Ressourcen nutzen wird, um die weitere trilaterale Zusammenarbeit zu unterstützen.
Das Bonjour-Markenforum 2026 • Macao stellt einen bedeutenden Meilenstein im Engagement zwischen China, Frankreich und Portugal dar, der Handelspartner zusammenbringt und die sektorübergreifende Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen fördert. In Zukunft wird Macau seine Rolle als Drehscheibe für den internationalen Austausch weiter ausbauen, indem es französische Marken beim Eintritt in den chinesischen Markt unterstützt und trilaterale Handelsbeziehungen ausbaut. Mit seinen erstklassigen Dienstleistungen und Veranstaltungsorten wird Macao die trilateralen Partnerschaften über den Handel hinaus auf Kultur und Sport ausdehnen und es französischen Kultur- und Sportangeboten ermöglichen, das chinesische Publikum zu erreichen und gleichzeitig das sektorübergreifende Engagement zwischen China, Frankreich und Portugal zu fördern.
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In Kärnten steht ein politischer Wechsel an der Spitze des Landes bevor: Der Landtag wählt am Dienstag den 49-jährigen Daniel Fellner zum neuen Landeshauptmann. Der SPÖ-Politiker hatte bereits im September 2025 mit 96,36 Prozent der Delegiertenstimmen den Vorsitz der Kärntner Sozialdemokraten übernommen – ein außergewöhnlich starkes Mandat in einer Partei, die intern nicht gerade für bedingungslose Geschlossenheit bekannt ist. Nun folgt der nächste Schritt: Fellner tritt die Nachfolge von Peter Kaiser an und wird am Mittwoch von Bundespräsident Alexander Van der Bellen als Landeshauptmann angelobt.
Die Mehrheitsverhältnisse im Landtag sichern Fellners Wahl weitgehend ab. Mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP ist seine Kür zum Landeschef rechnerisch fix. Offen bleibt jedoch, ob der neue Landeshauptmann auch Unterstützung aus der Opposition erhält. FPÖ-Landesparteichef Erwin Angerer hat bereits im Vorfeld öffentlich erklärt, Fellner nicht zu wählen, und stattdessen Neuwahlen gefordert. Das zeigt, dass Fellner zwar formal auf eine solide Basis bauen kann, politisch aber mit erheblicher Skepsis vor allem von freiheitlicher Seite konfrontiert ist.
Die Herausforderungen für den neuen Landeshauptmann reichen über die Abstimmung im Landtag hinaus. Dreimal in Folge hatte die SPÖ bei Landtagswahlen in Kärnten klar den ersten Platz erreicht. Ob dieses Ergebnis 2028 mit Fellner an der Spitze zu halten ist, bezweifeln Beobachter – und teilweise auch Parteifreunde. Dem Nachfolger Kaisers wird zwar ein ausgeprägter politischer Instinkt attestiert, zugleich gilt er jedoch als weniger intellektuell und eloquent als sein Vorgänger. Entscheidender noch als Persönlichkeitsdebatten ist die politische Großwetterlage: Die FPÖ befindet sich österreichweit im Höhenflug, in Kärnten erreichte sie bei der Nationalratswahl 2024 38 Prozent, während die SPÖ lediglich auf 23 Prozent kam.
Vor diesem Hintergrund wird Fellner versuchen müssen, sich möglichst rasch einen Landeshauptmann-Bonus zu erarbeiten, um der blauen Welle etwas entgegenzusetzen. Wie riskant Übergangsphasen an der Spitze von Landesregierungen sein können, haben andere Bundesländer bereits gezeigt. Im Kärntner Landtag deutet sich derweil an, dass die politische Auseinandersetzung um die künftige Ausrichtung des Landes weiter an Schärfe gewinnt. Noch vor der Wahl Fellners debattiert das Plenum in einer aktuellen Stunde über den Ausbau direkter Demokratie – ein Thema, das vom Team Kärnten auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Die Partei um Gerhard Köfer fordert unter anderem ein gesetzliches Regelwerk für die Landeshauptleutekonferenz, die zwar rechtlich unverbindlich, in der Realität aber ein relevanter Machtfaktor ist. Für Fellner markieren diese Debatten den Beginn einer Amtszeit, in der er zwischen innerparteilicher Konsolidierung, wachsendem Druck der Opposition und einer zunehmend unzufriedenen Bevölkerung manövrieren muss.