PARIS, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Engineering for a better life. Am 12. Oktober wurde der 91. Paris Motor Show in der Paris Expo Porte de Versailles eröffnet. GAC präsentierte Fahrzeuge mit alternativen Antrieben seiner drei Marken, wobei der AION UT Cross sein weltweites Debüt feierte. GAC. „THE ENGINEERS", das Markenversprechen für Europa, wurde offiziell eingeführt, während GAC CARE+ sein europäisches Debüt feierte und damit eine neue Etappe der umfassenden Lokalisierung in Europa einläutete.

Als Wiege der modernen Automobilindustrie ist Europa sowohl ein Schlüsselmarkt für GAC als auch ein strategischer Knotenpunkt für dessen globale Expansion. GAC setzt weiterhin auf langfristiges Wachstum, wendet bei Produkten und Technologien eine ingenieurwissenschaftliche Denkweise an und baut gleichzeitig lokale Dienstleistungen und Ökosysteme weiter aus, um sich als vertrauenswürdige Marke für europäische Nutzer zu etablieren.
In Europa möchte GAC den Verbrauchern nicht nur hochwertige Produkte und Dienstleistungen bieten, sondern auch Teil ihres Alltags werden. Als eine der einflussreichsten Sportarten Europas bietet Fußball eine starke Verbindung zwischen Marken und Nutzern.
Auf der 2026 Paris Motor Show veranstalteten GAC und der FC Chelsea am Stand von GAC eine Zeremonie zur Unterzeichnung einer globalen Partnerschaft. Nach der Unterzeichnung eines strategischen Kooperationsabkommens wurde GAC offiziell zum offiziellen Automobilpartner des FC Chelsea. Die Chelsea-Legende Claude Makélélé nahm an der Veranstaltung teil, tauschte sich mit den GAC-Eigentümern aus, stellte sein fußballerisches Können unter Beweis und gab einem robotergesteuerten „jungen Fan" ein Autogramm.
GAC und Chelsea schlossen sich erstmals während der Saisonvorbereitungstour des Vereins im Jahr 2026 zusammen und legten damit den Grundstein für eine engere Kooperation. Chelsea ist nach dem FC Villarreal der zweite europäische Fußballverein, der eine strategische Partnerschaft mit GAC eingegangen ist.
Mit Blick auf die Zukunft wird GAC den Fußball als Brücke nutzen, um mit Chelsea und dem Villarreal CF zusammenzuarbeiten, Fans einzubinden und lokal relevante Markenerlebnisse zu schaffen, die GAC den europäischen Nutzern näherbringen.
Weitere Informationen zu GAC finden Sie unter https://www.gacgroup.com/en oder folgen Sie uns in den sozialen Medien.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/gac-knupft-auf-der-pariser-2026-paris-motor-show-durch-technik-und-fuWball-verbindungen-nach-europa-302907654.html
Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.