GIGABYTE gibt die Verfügbarkeit der AORUS GeForce RTX™ 5060 ARI Edition Grafikkarte bekannt

08.10.2026

TAIPEI, 8. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- GIGABYTE, einer der weltweit führenden Hersteller von Motherboards, Grafikkarten und Hardwarelösungen, gibt die Verfügbarkeit der AORUS GeForce RTX™ 5060 ARI Edition Grafikkarte bekannt. Sie kombiniert ein von Anime inspiriertes Design mit einem auf Performance ausgerichteten Konzept und richtet sich an Mainstream-Gamer und Anime-Fans. Ari wurde als technologischer Schutzengel von AORUS geschaffen und ist ein eigens entwickelter ACG-Charakter, der Performance, Kreativität und Gaming-Spirit verkörpert.

GIGABYTE Announces AORUS GeForce RTX™ 5060 ARI Edition Graphics Card is Available

Die Grafikkarte verfügt über ein Ari-Motiv auf der Backplate und ist passend zum AORUS B850 AORUS ELITE-P ICE Mainboard gestaltet. Dadurch können Nutzer einen einheitlichen PC-Build im Ari-Design realisieren. Neben ihrer markanten Anime-Optik vereint die Grafikkarte das WINDFORCE-Kühlsystem mit einer verstärkten Konstruktion und Ultra-Durable-Komponenten, die zu einer effizienten Kühlung und langfristigen Zuverlässigkeit beitragen können.

Zur Optimierung der Kühlleistung ist die Grafikkarte mit dem WINDFORCE-Kühlsystem ausgestattet. Dieses kombiniert den patentierten Hawk-Lüfter von GIGABYTE mit wärmeleitendem Gel in Serverqualität, einer Kupferplatte und Verbund-Kupfer-Heatpipes. Die Hawk-Lüfter können den Luftdruck um bis zu 53,6 % sowie den Luftdurchsatz um bis zu 12,5 % erhöhen und gleichzeitig die Geräuschentwicklung reduzieren. Das hochverformbare, nicht flüssige Wärmeleitgel ermöglicht einen gleichmäßigen Kontakt mit unebenen Bauteiloberflächen und ist darauf ausgelegt, Verformungen beim Transport und im langfristigen Einsatz zu widerstehen. Gleichzeitig stehen die Kupferplatte und die Verbund-Kupfer-Heatpipes in direktem Kontakt mit der GPU, um die Wärme schnell an die Kühlfinnen weiterzuleiten und so eine effiziente Wärmeabfuhr zu unterstützen.

Die Grafikkarte ist auf eine hohe strukturelle Stabilität und Haltbarkeit ausgelegt. Die verstärkte Metall-Backplate ist sicher mit der I/O-Blende verbunden, während die angewinkelte Kantengestaltung die Konstruktion zusätzlich stabilisiert. Eine hochwertige PCB-Beschichtung schützt die Grafikkarte vor Staub, Feuchtigkeit und Korrosion. Darüber hinaus setzt GIGABYTE Ultra-Durable-Komponenten ein, die zur Verbesserung der Kühlleistung, zur Verringerung von Leistungsverlusten und zur Verlängerung der Produktlebensdauer beitragen sollen. Nach der Produktregistrierung können Nutzer zusätzlich zur regulären Herstellergarantie eine Verlängerung der Herstellergarantie um ein weiteres Jahr erhalten.

Darüber hinaus legt GIGABYTE der Verpackung sammelbare Ari-Accessoires bei, die dem Unboxing-Erlebnis eine besondere Note verleihen und Nutzern zusätzliche Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung ihres Setups bieten. Weitere Informationen zur AORUS GeForce RTX™ 5060 ARI Edition Grafikkarte finden sich auf der offiziellen GIGABYTE-Website. Bitte erkundigen Sie sich bei lokalen Händlern und Online-Händlern nach der Verfügbarkeit des Produkts.

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Jugendkriminalität und Sozialstaat im Fokus: Wallner skizziert Kurs für Herbstverhandlungen

08.10.2026

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.

Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.

In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.

Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.

Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.