Global Association for the Attractions Industry Announces Postponement of IAAPA Expo Middle East

14.03.2026

ABU DHABI, UAE, March 13, 2026 /PRNewswire/ -- IAAPA, the global association for the attractions industry, has announced postponing IAAPA Expo Middle East to next year, following a meeting of the Association's Board of Directors to review the latest developments in the Middle East region.

Global Association for the Attractions Industry Announces Postponement of IAAPA Expo Middle East

The Association confirmed that the Expo will now take place from 12 to 15 April 2027, underscoring that the safety and well-being of its members, exhibitors, visitors, partners, and all stakeholders remain its highest priority.

The decision was made during a meeting held by the IAAPA Board of Directors on 10 March 2026, following careful assessment of the evolving situation across the region. The resolution was based on extensive consultations with key stakeholders, including the IAAPA EMEA Regional Advisory Board, the IAAPA EMEA Manufacturers & Suppliers Committee, recommendations from the MENALAC Board of Directors, as well as exhibitors, speakers, and local members.

Jakob Wahl, President and Chief Executive Officer of IAAPA, emphasised that the decision was not taken lightly, stating: "At IAAPA, we deeply value the time and investment made by our members and partners, as well as their dedication in preparing for the inaugural edition of IAAPA Expo Middle East. While we sincerely appreciate their continued support, we equally value their understanding that the safety and best interests of our global community come first, a responsibility that guided this difficult decision."

IAAPA confirmed that it will communicate directly with exhibitors, sponsors, speakers, and registered attendees to provide updates on the next steps, while reaffirming its commitment to supporting the attractions industry across the region.

The Association looks forward to bringing together industry leaders and professionals once again at IAAPA Expo Middle East next year, reaffirming its role as a leading global platform for innovation and collaboration in the attractions industry.

Photo: https://mma.prnewswire.com/media/2933306/AAPA_Expo_Middle_East.jpg

 

 

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Diplomatische Spannungen: Russland kündigt Reaktion auf Ausweisungen in Österreich an

04.05.2026

Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.

Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.

Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.

Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.