Gol verbindet Europa über sein Streckennetz in Brasilien mit El Calafate und Ushuaia

11.09.2026

Saisonflüge nach Patagonien und die neue Flugverbindung Lissabon–Rio de Janeiro erweitern das Reiseangebot nach Südamerika

SÃO PAULO, 11. September 2026 /PRNewswire/ -- Gol Airlines baut über sein Netzwerk in Brasilien die Anbindung in ganz Südamerika aus. Die Fluggesellschaft bietet Reisenden aus Europa eine alternative Möglichkeit, über São Paulo den Süden Argentiniens zu erreichen – entweder mit einem Anschlussflug oder durch die Kombination der Reise mit einem Aufenthalt in Brasilien.

Gol's 737 Boeing

Die saisonale Flugverbindung zwischen São Paulo, El Calafate und Ushuaia ermöglicht den Zugang zu zwei legendären Reisezielen im argentinischen Patagonien. El Calafate ist das Tor zum Nationalpark Los Glaciares und zum Perito-Moreno-Gletscher, während Ushuaia, bekannt als die „Stadt am Ende der Welt", sich durch ihre Landschaften auszeichnet und als einer der wichtigsten Ausgangspunkte für Reisen in die Antarktis gilt.

Von São Paulo/Guarulhos aus bietet Gol einen Direktflug nach El Calafate an, gefolgt von einem Anschlussflug nach Ushuaia:

Route 

Betriebszeitraum 

Tage 

Ortszeit 

São Paulo/Guarulhos – El Calafate 

3. November 2026–27. März 2027 

Dienstags, donnerstags und samstags 

00:10 Uhr – 06:00 Uhr 

El Calafate – Ushuaia 

3. November 2026–27. März 2027 

Dienstags, donnerstags und samstags 

7:20 Uhr – 8:40 Uhr 

Ushuaia – São Paulo/Guarulhos 

3. November 2026–27. März 2027 

Dienstags, donnerstags und samstags 

10:00 Uhr – 15:40 Uhr 

Um die Verbindungen zwischen Europa und Brasilien weiter zu stärken, wird Gol am 16. September zudem eine Nonstop-Verbindung zwischen Lissabon und Rio de Janeiro aufnehmen. Dies ist Teil der interkontinentalen Expansion der Fluggesellschaft über ihren internationalen Drehkreuzflughafen in Rio. Reisende können in Brasilien ankommen, im Rahmen des „Gol Stopover"-Programms einige Tage in Rio verbringen und dann über São Paulo weiter nach Patagonien reisen. Ausländische Passagiere können sich ohne zusätzliche Kosten zwischen 24 Stunden und drei Nächten in Rio oder São Paulo aufhalten.

Über mehr als 60 Codeshare- und Interline-Vereinbarungen bietet Gol zudem Verbindungen von verschiedenen europäischen Märkten nach Brasilien und weiter zu anderen südamerikanischen Zielen an.

Tickets sind auf, auf der Website von Gol unter sowie über Reisebüros erhältlich.

Über Gol Airlines

Gol wurde 2001 gegründet, gehört zur Abra Group und bedient jährlich mehr als 30 Millionen Kunden. Durch Partnerschaften mit Avianca, American Airlines und Air France-KLM bietet Gol  seinen Kunden mehr als 60 Codeshare- und Interline-Vereinbarungen, die für mehr Komfort und nahtlose Anschlussflüge sorgen.

GOL Linhas Aéreas

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Kunasek lobt ÖVP-Koalition, Kickl attackiert SPÖ beim FPÖ-Frühschoppen in Hartberg

08.10.2026

Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.

Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.

Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.

Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.