Das bevölkerungsweite Pilotprojekt richtet sich an 100.000 der am stärksten gefährdeten Menschen in Homa Bay in fünf Unterbezirken.
MELBOURNE, Australien, 8. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Helfie AI („Helfie"), ein KI-gestütztes Präventionsnetzwerk, das das globale Gesundheitswesen transformiert, gab heute bekannt, dass es eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) mit dem Gesundheitsministerium des kenianischen Bezirks Homa Bay unterzeichnet hat, um ein bevölkerungsweites Programm zur Gesundheitsvorsorge und -überwachung zu pilotieren.

Das Pilotprojekt richtet sich an 100.000 der am stärksten gefährdeten Menschen des Landkreises in fünf Unterbezirken von Homa Bay und unterstützt die frühzeitige Vorsorge und Überwachung von Tuberkulose (TB) und Bluthochdruck. Das Programm läuft vollständig auf dem Mobilgerät des Nutzers und ist das Ergebnis einer fast neunmonatigen Planung vor Ort sowie der Zusammenarbeit zwischen Helfie, dem Gesundheitsministerium von Homa Bay und dem Team für Bevölkerungsgesundheit des Landkreises.
Rania Awad, Chief Strategy Officer bei Helfie AI, , sagte: „Diese Absichtserklärung markiert den Start eines Pilotprojekts zur Gesundheitsvorsorge mit der Bezirksregierung von Homa Bay, dessen Schwerpunkt auf der Früherkennung von Tuberkulose und Bluthochdruck mithilfe von Helfie liegt. Es ist ein konkreter Schritt in Richtung einer Zukunft, in der Vorsorgeuntersuchungen jeden Haushalt erreichen und in der die Möglichkeit zur Früherkennung von Krankheiten in den Händen der Menschen selbst liegt und nicht hinter einer Klinik, die eine Autostunde entfernt ist."
Abgeordnete Grace Mercy Osewe aus dem Bezirk Homa Bay, sagte: „Innovation steht im Mittelpunkt unseres Handelns und unserer kontinuierlichen Überlegungen, wie wir wirkungsvolle Gesundheitsprogramme in großem Maßstab umsetzen können. Helfie wird uns dabei helfen, herauszufinden, wie wir Patienten dort erreichen können, wo sie sich befinden, und sie zügig und effizient an die nächsten Schritte der Versorgung anzuschließen."
George Tomeski, CEO von Helfie AI, sagte: „Wenn wir von allen acht Milliarden Menschen sprechen, meinen wir den Fischer, der niemals eine Klinik erreicht, und den Haushalt, den ein Gesundheitshelfer einmal im Monat besucht – nicht nur die Menschen, die bereits gut versorgt sind. In Homa Bay wird dieses Engagement Wirklichkeit. Indem wir dieser Gemeinschaft Früherkennung und proaktive Prävention ermöglichen, kommen wir einem Ziel einen bedeutenden Schritt näher: einer Welt, in der optimiertes Wohlbefinden für jeden und überall zugänglich ist."
INFORMATIONEN ZU HELFIE AI
Helfie ist eine globale Gesundheitsplattform für Früherkennung, proaktive Prävention und optimiertes Wohlbefinden für alle Menschen. Wissenschaftlich fundiert und KI-gestützt bietet sie über das Smartphone mehr als 30 einfache, sofortige und erschwingliche Gesundheitschecks an und arbeitet mit Regierungen und Unternehmen zusammen, um präventive Gesundheitsversorgung für alle zugänglich zu machen.
Weitere Einzelheiten: www.helfie.ai

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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.