LONDON, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- H.I.G. Capital („H.I.G."), eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Vermögen von 74 Milliarden US-Dollar, freut sich bekannt zu geben, dass ihr Portfoliounternehmen Avanta Salud Integral („Avanta") eine endgültige Vereinbarung über die Übernahme der Vitaly Group („Vitaly") geschlossen hat, einem der führenden Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (Occupational Health and Safety, „OHS") auf der Iberischen Halbinsel. Die Mitbegründer und gemeinsamen Geschäftsführer von Vitaly, Jesús Nieto und Andrés López, werden gemeinsam mit H.I.G., dem Avanta-Gründer Josep Pla und dem derzeitigen Minderheitsinvestor MCH Private Equity reinvestieren und damit die starke Überzeugung aller Anteilseigner von der gemeinsamen Plattform unter Beweis stellen.

Die Übernahme führt zwei sich hervorragend ergänzende Unternehmen zusammen. Avanta und Vitaly bieten jeweils Dienstleistungen in den Bereichen technische Prävention, Arbeitsmedizin, Schulungen und freiwillige Gesundheitsleistungen für einen Kundenstamm an, der überwiegend aus KMU in ganz Spanien besteht. Die fusionierte Gruppe wird mehr als 240.000 Kunden betreuen, die insgesamt rund 4 Millionen geschützte Arbeitnehmer umfassen, und wird von 505 Standorten aus mit rund 5.500 Mitarbeitern tätig sein.
Die fusionierte Gruppe ist auch über Spanien hinaus gut aufgestellt, um ihre internationale Expansion voranzutreiben. Die fortschrittlichen KI-Fähigkeiten von Vitaly, die in Backoffice-Arbeitsabläufe, die arbeitsmedizinische Überwachung und optionale digitale Dienste integriert sind, werden als weiteres Alleinstellungsmerkmal und als Integrationsfaktor auf der gesamten erweiterten Plattform dienen.
Rohin Jain, Geschäftsführender Direktor bei H.I.G. Middle Market Europe, erklärte: „Die Übernahme von Vitaly ist eine wegweisende Transaktion für Avanta und für H.I.G. in Europa. Wir führen die beiden dynamischsten und operativ am besten aufgestellten Arbeitsschutzunternehmen auf der Iberischen Halbinsel zusammen, um eine Plattform von wahrhaft kontinentaler Reichweite zu schaffen. Die strategischen Gründe dafür sind überzeugend: sich ergänzende Dienstleistungsmodelle, erhebliche Synergien und ein gemeinsames Führungsteam mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Bereichen Wachstum und Integration. Wir bauen einen Marktführer in einem widerstandsfähigen, stark regulierten Sektor mit bedeutendem organischem Wachstum und Potenzial für internationale Expansion auf. Genau das ist die Art von transformativer Wertschöpfungsmöglichkeit, nach der wir suchen."
Josep Pla, Gründer von Avanta, fügte hinzu: „Als ich Avanta gründete, war es stets unser Ziel, die führende Plattform für Gesundheit am Arbeitsplatz in Europa aufzubauen. Der Zusammenschluss mit Vitaly ist einer der wichtigsten Schritte, die wir auf dem Weg zu diesem Ziel unternommen haben. Jesús und Andrés haben bei Vitaly etwas Außergewöhnliches geschaffen – ein Unternehmen, das unsere Werte, unser Bekenntnis zur Qualität und unser Streben nach operativer Exzellenz teilt. Ich bin stolz darauf, dass wir alle drei massiv in das fusionierte Unternehmen reinvestieren werden, denn wir sind fest davon überzeugt, dass die besten Jahre noch vor uns liegen."
Jesús Nieto und Andrés López, Mitbegründer und gemeinsame Geschäftsführer von Vitaly, erklärten: „Wir haben 25 Jahre damit verbracht, Vitaly zu einem der renommiertesten Namen im Bereich der Arbeitsmedizin in Spanien auszubauen, und wir sind bei der Auswahl des richtigen Partners für das nächste Kapitel bedacht und geduldig vorgegangen. Von dem Moment an, als wir Josep und das H.I.G.-Team kennenlernten, war klar, dass diese Verbindung etwas Besonderes war: zwei Unternehmen, die auf denselben Prinzipien basieren und denselben unermüdlichen Fokus auf Qualität und Technologie legen."
Informationen zu Avanta Salud
Avanta hat seinen Hauptsitz in Spanien und ist ein führender Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Das Kerngeschäft von Avanta konzentriert sich auf obligatorische, gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsschutzdienstleistungen, darunter Gesundheitsüberwachung, technische Prävention, Risikomanagement, Schulungen und Compliance-Beratung. Diese Dienstleistungen sind für Arbeitgeber aller Branchen von entscheidender Bedeutung, um die strengen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz gemäß spanischem und EU-Recht zu erfüllen. Zusätzlich zu seinem Kernangebot bietet Avanta optionale, ROI-orientierte Gesundheitsdienstleistungen für Arbeitnehmer an, darunter Unterstützung im Bereich der psychischen Gesundheit, Fehlzeitenmanagement, betriebsärztliche Dienste und andere Präventionsmaßnahmen. Diese Angebote werden zunehmend von Arbeitgebern genutzt, die Produktivitätsverluste reduzieren, das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter verbessern und sich in einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt von anderen abheben möchten. Weitere Informationen finden Sie unter avantagrupo.com.
Informationen zur Vitaly Group
Vitaly mit Hauptsitz in Badajoz, Spanien, ist ein führender Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auf der Iberischen Halbinsel. Vitaly entstand 2022 aus dem Zusammenschluss von Grupo Preving und Cualtis und betreut heute rund 140.000 Kunden. Über ein landesweites Netzwerk von 387 Zentren und 147 mobilen Einheiten werden damit 2,5 Millionen geschützte Arbeitnehmer abgedeckt. Vitaly beschäftigt etwa 3.700 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter vitaly.es.
Informationen zu H.I.G. Capital
H.I.G. ist eine führende globale alternative Investmentgesellschaft mit 74 Milliarden US-Dollar verwaltetem Kapital.* Mit Sitz in Miami sowie Büros in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationalen Niederlassungen verbundener Unternehmen in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong ist H.I.G. auf die Bereitstellung von Fremd- und Eigenkapital für Unternehmen im mittleren Marktsegment spezialisiert und verfolgt dabei einen flexiblen, operativ fokussierten und wertsteigernden Ansatz:
Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese verwaltet. Das aktuelle Portfolio der Firma umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website hig.com.
*Basierend auf dem gesamten von H.I.G. Capital und seinen verbundenen Unternehmen eingeworbenen Kapital.
Kontakt:
Rohin Jain
Geschäftsführender Direktor
rjain@hig.com
H.I.G. Capital
10 Grosvenor Street
2nd Floor
London W1K 4QB
Vereinigtes Königreich
Tel.: +44 (0) 207 318 5700
hig.com
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Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.