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AMSTERDAM, 25. August 2026 /PRNewswire/ -- Hollyland, ein weltweit tätiger Anbieter professioneller drahtloser Audio- und Videolösungen, wird auf der IBC 2026 neue Lösungen für die professionelle Live-Produktion und die moderne Content-Erstellung vorstellen. Vom 11. bis 14. September 2026 wird das Unternehmen sein erweitertes Ökosystem am Stand 11.C28 im RAI Amsterdam-Kongresszentrum präsentieren, wo Besucher die neuesten Technologien und Produkte kennenlernen können, deren Markteinführung für später im Jahr 2026 geplant ist.
Erweiterung des Live-Produktionsportfolios
Hollyland baut sein Produktangebot mit neuen Lösungen für die professionelle Produktion und die Erstellung von Inhalten weiter aus. Auf der IBC 2026 wird das Unternehmen neue Lösungen für die professionelle Live-Produktion vorstellen, die Produktionsteams dabei unterstützen sollen, in anspruchsvollen Umgebungen effizienter, zuverlässiger und nahtloser zu arbeiten. Das neue Sortiment umfasst den professionellen drahtlosen Monitor „Pyro 7 Ultra", den All-in-One-Live-Produktionsmischer „Argus X1" sowie die Intercom-Systeme „Solidcom C1 Air" und „Solidcom SE 2".
Der Pyro 7 Ultra, der am 3. September auf den Markt kommt, vereint professionelle Bildüberwachung und drahtlose Videoübertragung in einem 7-Zoll-Monitor. Bei professionellen Produktionen wurden traditionell separate Funkübertragungssysteme und eigenständige Feldmonitore eingesetzt, wobei zusätzliche Kabel zwischen den Geräten sowie separate Stromversorgungen für jedes Gerät erforderlich waren. Der Pyro 7 Ultra kann als Monitor und Sender an der Kamera oder als Handmonitor und Empfänger für die mobile Bildbetrachtung verwendet werden. Sein QD-LCD-Display bietet eine außergewöhnliche Farbgenauigkeit, wobei jeder Monitor werkseitig mit Calman® kalibriert wird, um einen ΔE-Wert von unter 1,5 zu erreichen. Benutzer können das Display außerdem mit dem Hollyland Color Calibrator neu kalibrieren, um die Farbgenauigkeit langfristig zu gewährleisten. Das System bietet zudem eine Latenz von 20 ms, eine Übertragungsreichweite von 1 km, eine unbegrenzte Anzahl von Empfängern, 4K60-Videoübertragung sowie TWiFi-Technologie.
Ebenfalls neu auf dem Markt ist der Argus X1, ein All-in-One-Live-Produktionsmischer, dessen Markteinführung für Dezember geplant ist. Argus X1 vereint Umschaltung, Überwachung, Aufzeichnung, Streaming und die Bereitstellung von Inhalten in einem einzigen Gerät. Ein 10,1-Zoll-FHD-Touchscreen ermöglicht eine intuitive Bedienung, während 4K60-Video-Ein- und Ausgänge sowie die Unterstützung von drei Hollyland-Funksendern die Flexibilität bei Multikamera-Workflows erweitern. Dank integrierter Streaming-Funktionen, ISO-Aufzeichnung, MultiView und Konnektivitätsoptionen wie WLAN 6, 4G und Gigabit-Ethernet wird das Argus X1 zu einer zentralen Drehscheibe innerhalb des Hollyland-Produktionsökosystems.
Im Rahmen der Veranstaltung werden außerdem zwei neue Gegensprechanlagen vorgestellt. Die Solidcom C1 Air verfügt über ein Open-Ear-Design, ein nur 42 g schweres Headset, eine Funkreichweite von 300 m sowie eine ENC-Technologie mit zwei Mikrofonen für klare Sprachübertragung. Solidcom SE 2 bietet intelligentes Frequenzspringen, ein Gewicht von 123 g, 20 dB ENC, Ein 3,5-mm-Audioanschluss sowie eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden sorgen für eine stabile Leistung für Teams im Außeneinsatz und im Studio.
Moderne Content-Erstellung fördern
Hollyland erweitert zudem sein auf Kreative ausgerichtetes Audio-Sortiment um mehrere neue Tools, die speziell für modernes Podcasting und die moderne Produktion entwickelt wurden. Das LARK A2, das Anfang September auf den Markt kommt, bietet Aufnahmen mit 48 kHz/24 Bit, eine dreistufige KI-Geräuschunterdrückung, eine Reichweite von 200 m und einen 8,5 g schweren Sender. Schnellladefunktion, KI-gestützte Energieeinsparung, intuitive Bedienung und eine Sicherheitsspur von –6 dB sorgen für zuverlässige Aufnahmen unterwegs.
Das am 22. September auf den Markt kommende LARK M3 ermöglicht flexible Aufnahmen mit mehreren Personen und unterstützt dabei vier Sender und vier Empfänger. Es bietet eine unabhängige 4-Spur-Aufnahme, Audio mit 48 kHz/32 Bit (Float), Gesangsvoreinstellungen, eine Reichweite von 300 m und bis zu acht Stunden Betriebsdauer mit einer einzigen Akkuladung. Das LARK M3 eignet sich hervorragend für Podcasts, Interviews, Videogespräche und die Erstellung von Inhalten mit mehreren Personen.
Abgerundet wird das Sortiment durch VenusLiv Air 2, das im November auf den Markt kommt und 4K60-UVC-Streaming sowie SAR AI Tuning 2.0 bietet, dabei aber die Kernleistung des VenusLiv Air beibehält.
Während der IBC 2026 veranstaltet Hollyland vom 11. bis 14. September „Roll & Win"-Gewinnspiele. Besucher können an einem Gewinnspiel teilnehmen und Hollyland-Produkte sowie weitere Preise gewinnen. Am 11. September wird das Unternehmen seine neuen Produkte vorstellen; am Abend findet anschließend eine Jubiläumsfeier statt. Alle vorgestellten Lösungen können während der gesamten Messe am Stand 11.C28 hautnah erlebt werden.
Informationen zu Hollyland
Hollyland ist ein führender Anbieter drahtloser Produkte mit Schwerpunkt auf drahtlosen Intercom‑Systemen, Videoübertragungssystemen, Monitoren, drahtlosen Mikrofonen und Kameras für Live‑Streaming. Seit 2013 unterstützt Hollyland Millionen von Nutzern weltweit in verschiedenen Bereichen, darunter Filmproduktion, Fernsehübertragungen, Videoproduktion, Live-Veranstaltungen, Ausstellungen, Theater, Gotteshäuser und die Erstellung von Inhalten. Das Unternehmen hat ein Vertriebsnetz aufgebaut, das rund 160 Länder und Regionen abdeckt und von regionalen Teams sowie Niederlassungen weltweit unterstützt wird. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.hollyland.com/, Hollyland Facebook und Hollyland Instagram.
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.