PARIS, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der Pariser Autosalon 2026 findet vom 12. bis 18. Oktober im Pariser Messezentrum Porte de Versailles statt. InfiMotion Technology, ein wichtiger Akteur im chinesischen Antriebssektor, stellt nicht eigenständig aus – dennoch sind seine elektrischen Antriebssysteme in zahlreichen Modellreihen verschiedener Automobilhersteller zu finden, darunter fast jedes Fahrzeug am Stand von Geely Auto sowie Modelle von Lynk & Co, Zeekr und Smart. Am Stand von Geely findet außerdem die Europapremiere des Monjaro EM-i zusammen mit dem EX2, EX5 und STARRAY EM-i statt. Die neuesten Produkte von InfiMotion werden auch auf der UTAC-Roadshow von Geely in Frankreich vorgestellt und bieten europäischen Medien damit direkten Zugang zum Portfolio der nächsten Generation von E-Antrieben.
Technologieführerschaft: Globale Maßstäbe setzen
Der neue Offroad-Doppelmotor-Elektroantrieb von InfiMotion – das einzige Doppelmotorsystem mit Sperre in seiner Klasse – feiert Premiere im Geely K011 und liefert 220 kW pro Motor sowie ein kombiniertes Spitzendrehmoment von 2 x 4.500 Nm.•m. Die Differenzialsperrensteuerung bündelt die Kraft auf einer Seite, um ein festgefahrenes Fahrzeug zu befreien; die Kraftverteilung pro Rad erreicht 9.000 N.•m an einem Rad, eine 200%ige Verstärkung. Es ist nach IPX8 zertifiziert und hat Tests gegen Eisbergaufprall und Untertauchen bestanden.
Das Portfolio umfasst den Spannungsbereich von 400 V bis 900 V. Der TP501 900V Koaxial-Doppelmotorantrieb verwendet ein halbfestes Gehäuse aus Magnesium-Druckgusslegierung, wodurch das Gewicht um 30 % reduziert wird. Die P600 Compact EDU erreicht ab 750 V einen CLTC-Wirkungsgrad von 92,4 % durch Mini-Pin-Wicklung und 0,2 mm ultradünnen Siliziumstahl. Die firmeneigene Tiefenölkühlung ermöglicht über 100 aufeinanderfolgende Vollgasbeschleunigungen ohne Leistungsabfall. Das Offroad-System wird bereits in Serie gefertigt, und die 2024 eingeführte domänengesteuerte 11-in-1-EDU treibt den Geely Galaxy E5 an, Chinas meistexportierten elektrischen SUV im A-Segment.
Globale Wettbewerbsfähigkeit: Eine wachsende internationale Präsenz
Im ersten Halbjahr 2026 zählte InfiMotion gemessen an den Liefermengen zu den drei größten chinesischen Anbietern von Elektromotoren und Wechselrichtern. Das Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk erstreckt sich über Wuxi, Shanghai, Ningbo, Hangzhou und Göteborg und umfasst mehr als 1000 Ingenieure, darunter mehr als 100 schwedische Softwarespezialisten. Fünf intelligente Produktionsstätten in China unterstützen eine globale Lieferkette, die bis nach Europa und Malaysia reicht. Das CNAS-zertifizierte Testzentrum beherbergt den weltweit ersten 30.000-U/min-Motorprüfstand, dessen Validierung sich über Temperaturwechseltests von -60 °C bis 140 °C, 1.500-Stunden-Salzsprühtests und 2.500-Stunden-Dauerläufe erstreckt.
Informationen zu InfiMotion Technology
InfiMotion Technology ist ein weltweit führender Innovator im Bereich intelligenter E-Antriebssysteme und bietet umfassende grüne Smart-Mobility-Lösungen. Zu den Kernprodukten gehören elektrische Antriebssysteme, Domänencontroller, Ladesysteme und Batteriemanagementsysteme. Das Unternehmen beliefert weltweit führende Automobilhersteller mit bewährten, nachvollziehbaren und in Serie gefertigten E-Antriebslösungen – von Fahrzeugen der A0-Klasse bis hin zu Supersportwagen.
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Mercedes-Benz verzeichnet ein zunehmend zweigeteiltes Bild seiner weltweiten Fahrzeugverkäufe. Während die Konzernzahlen im dritten Quartal 2026 global rückläufig waren, meldet die Indien-Tochter ein Rekordquartal. In Indien setzte Mercedes-Benz im Zeitraum Juli bis September 5.422 Fahrzeuge ab, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und zugleich der beste Quartalswert in der Geschichte des Unternehmens im Land. Von Januar bis September summierten sich die Verkäufe dort auf 15.190 Einheiten, rund 8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Auf Konzernebene dagegen schrumpften die Auslieferungen im gleichen Quartal. Weltweit setzte Mercedes-Benz 491.700 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab, ein Minus von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Pkw-Geschäft allein sanken die globalen Verkäufe um 8 Prozent auf 407.200 Einheiten. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in Asien und hier vor allem in China: In der Volksrepublik gingen die Pkw-Verkäufe um knapp ein Drittel auf 86.800 Fahrzeuge zurück, konzernweit meldete der Hersteller für Asien ein Minus von 25 Prozent auf 132.300 Autos. Ein Zuwachs in Europa und Nordamerika reichte nicht aus, um die Schwäche in China zu kompensieren.
Kontrastreich präsentiert sich auch das Bild in den oberen Preissegmenten. In Indien trugen Top-End-Luxusmodelle – darunter S‑Klasse, Mercedes‑Maybach, EQS Maybach SUV, G‑Klasse, V‑Klasse und AMG‑Modelle – maßgeblich zum Wachstum bei: Diese Klasse legte dort im Jahresvergleich um mehr als 13 Prozent zu und kam auf über ein Viertel des Gesamtabsatzes. Innerhalb dieses Segments nutzten laut Unternehmen fast drei Viertel der Kunden das MANUFAKTUR‑Personalisierungsprogramm. Die Performance-Marke AMG steigerte ihre Auslieferungen in Indien um mehr als 18 Prozent, das AMG G 63 erzielte den höchsten monatlichen Absatz seit Markteinführung. Global hingegen verzeichnete Mercedes-Benz im teuersten Segment aus S‑Klasse, Maybach und AMG ein deutliches Minus von gut 20 Prozent im dritten Quartal.
Stärker als die Verbrenner legten weltweit die batterieelektrischen Modelle zu. Vertriebs- und Marketingvorstand Mathias Geisen sprach von dem höchsten Quartalsabsatz vollelektrischer Pkw in der Unternehmensgeschichte; in Europa war nahezu jedes dritte verkaufte Auto rein elektrisch. Der elektrische GLC trug dabei überproportional zum Wachstum bei und vervielfachte seine Verkäufe gegenüber dem zweiten Quartal. In Indien setzt der Konzern seinen Fokus ebenfalls auf Elektrifizierung: Dort stehen die Markteinführung einer elektrifizierten S‑Klasse mit Auslieferungsstart Mitte Oktober sowie die Premiere des GLC BEV Anfang November an, die das Portfolio am Subkontinent weiter ausbauen sollen.
Die Transportersparte Vans erwies sich zuletzt als Stabilitätsanker. Mit einem Plus von 1 Prozent auf 84.400 Fahrzeuge hielt sich das Segment im dritten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Insgesamt aber bleibt der Druck auf das Kerngeschäft hoch, da der Wettbewerb im wichtigen Markt China nach Konzernangaben intensiv und das Umfeld weiterhin schwierig ist. In dem Land gehören der GLC und die E‑Klasse zu den meistverkauften Baureihen des Herstellers und machen dort fast zwei Drittel der Pkw-Verkäufe aus. Die anhaltende Schwäche in China, die bereits im zweiten Quartal mit einem Absatzminus von rund 30 Prozent sichtbar war, unterstreicht für Mercedes-Benz die Bedeutung eines breiter diversifizierten Wachstums – mit Märkten wie Indien, in denen das Premium- und Luxusgeschäft derzeit gegensätzlich zum Trend zulegt.