MUNICH, June 25, 2026 /PRNewswire/ -- Innovative Molecules GmbH, a late-stage clinical biotechnology company focused on the development of differentiated antiviral therapies, today announced that the first patient has been dosed in its Phase 2a clinical trial evaluating adibelivir (IM-250) for the treatment of recurrent genital herpes.
The initiation of patient dosing marks a significant value-inflection point for the company and advances its lead program into proof-of-concept development. The Phase 2a study is designed to evaluate the safety, antiviral activity, pharmacokinetics, and clinical efficacy of adibelivir in patients with recurrent genital herpes.
Adibelivir is a novel, orally available helicase-primase inhibitor with a differentiated mechanism of action targeting herpes simplex virus (HSV) replication. The program has successfully progressed through clinical development and now enters a stage focused on demonstrating therapeutic benefit in patients.
"This milestone reflects the continued maturation of Innovative Molecules into a late-stage clinical biotechnology company," said Florian Vogel, Chief Executive Officer of Innovative Molecules. "The first patient dosed in our Phase 2a trial represents a major step toward unlocking the full value of adibelivir and brings us closer to delivering a transformative therapy for patients affected by herpes simplex–associated diseases."
The advancement of adibelivir into Phase 2a further strengthens Innovative Molecules' growing virology franchise. In parallel, the company recently expanded its pipeline through the development of a novel antiviral program targeting Epstein-Barr virus (EBV), one of the most prevalent and clinically significant human viral infections worldwide. The EBV program is currently progressing through IND-enabling activities.
"With a Phase 2a asset in HSV and an EBV program approaching clinical readiness, Innovative Molecules is uniquely positioned as a leading developer of next-generation therapies targeting herpesviruses," said Joachim Rothe, Chairman of Innovative Molecules' advisory board and Partner at EQT Life Sciences.
About Adibelivir (IM-250)
Adibelivir (IM-250) is a novel selective helicase-primase inhibitor being developed for the treatment of herpes simplex–associated diseases. The compound is designed to inhibit viral replication through a mechanism distinct from currently available nucleoside analogues and has demonstrated potent antiviral activity in preclinical and clinical studies.
About Innovative Molecules
Innovative Molecules GmbH is a late-stage clinical biotechnology company based in Munich, Germany, focused on the development of differentiated antiviral therapies for serious viral diseases. The company is advancing a pipeline of novel therapeutics designed to address significant unmet medical needs through innovative mechanisms of action.
Its lead program, adibelivir (IM-250), is currently being evaluated in Phase 2 clinical development. In addition, the company is advancing a novel EBV antiviral program, with an IND-enabling development candidate expected to enter clinical development following completion of ongoing preclinical activities.
Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.