CHENGDU, China, 25. August 2026 /PRNewswire/ -- Am 19. August 2026 gab Keymed Biosciences (HKEX: 02162) seine Zwischenergebnisse für das am 30. Juni 2026 endende Halbjahr mit einem Gesamtumsatz von 617 Millionen RMB bekannt. Das Kernprodukt Kangyueda erzielte einen Umsatz von 393 Millionen RMB, was einem Anstieg von 132 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Unterstützt wurde dies durch ein fast 500-köpfiges Vertriebsteam, das mehr als 1.600 Krankenhäuser betreut. Die Einnahmen aus Kooperationsgeschäften beliefen sich auf 224 Millionen RMB und stammten hauptsächlich aus Meilensteinzahlungen von AstraZeneca. Der Gewinn für den Berichtszeitraum belief sich auf 122 Millionen RMB, womit sich das Ergebnis von einem Verlust in einen Gewinn wandelte, während die Barreserven bei 3,24 Milliarden RMB lagen.
Im Juli 2026 wurde Kangyueda in die nationale Liste der unentbehrlichen Arzneimittel aufgenommen (mit Wirkung zum 1. September), was die Marktdurchdringung auf Landesebene und im Bereich der Grundversorgung beschleunigte. Pipeline-Dynamik: Die Zulassungsanträge von Stapokibart für die Behandlung von atopischer Dermatitis bei Jugendlichen und Prurigo nodularis wurden genehmigt; Phase-III-Studien zur Behandlung von atopischer Dermatitis bei Kindern und SAR bei Jugendlichen laufen derzeit.
CCM336 (bisppezifischer Antikörper gegen BCMA und CD3): Am 5. Juni wurde Ouro Medicines, ein Partner von NewCo, von Gilead und Lakefront übernommen. Keymed erhielt eine Vorauszahlung in Höhe von 257 Millionen US-Dollar sowie zusätzliche Meilensteinzahlungen von bis zu 70 Millionen US-Dollar und hat weiterhin Anspruch auf künftige Meilensteinzahlungen und gestaffelte Lizenzgebühren in Höhe von bis zu 610 Millionen US-Dollar. Lakefront wird die Phase-I-/Phase-II-Studien zu CM336/OM336 leiten, während Gilead die Zulassungsstudien und Studien in der späten Entwicklungsphase durchführen wird und die exklusiven weltweiten Vermarktungsrechte (außer im Großraum China) besitzt.
CMG901/AZD0901 (CLDN18.2 ADC): An der globalen Phase-III-Studie zur Erstlinienbehandlung von Magenkrebs wurde Anfang 2026 der erste Patient aufgenommen; die perioperative Studie befindet sich in der Phase II und wird auf Gallenwegs- und Bauchspeicheldrüsenkrebs ausgeweitet.
CM355/PRO-203 (CD20 x CD3): Im Juni wurde der erste SSc-Patient mit dem Medikament behandelt, weitere Studien zu B-Zell-Autoimmunerkrankungen sollen 2026 beginnen.
CM512 (bisppezifischer TSLP/IL-13- -Antikörper): Der weltweit erste langwirksame Dual-Inhibitor mit einer Halbwertszeit von 70 Tagen – erreichte alle Endpunkte der Phase II bei CRSwNP und zeigte eine rasche Rückbildung der Polypen sowie eine Wirksamkeit nach einer einzigen Injektion über sechs Monate; Phase III wurde eingeleitet. Zu den Indikationen zählen Asthma, COPD, AD, allergische Rhinitis und CSU.
CM336 (bisppezifischer Antikörper gegen BCMA x CD3 ): Im Bereich der Autoimmunerkrankungen läuft derzeit die Rekrutierung für eine Phase-II-Studie zur Leichtketten-Amyloidose; im Mai wurde der Status als „Breakthrough Therapy" gewährt. Die Rekrutierung für die Phase-I/II-Studie zu autoimmunen Zytopenien wurde abgeschlossen; die Phase-Ib-Studie zum Sjögren-Syndrom wurde im Juli begonnen. In der Onkologie wurde der IND-Antrag für CM336 in Kombination mit CM313 (CD38-mAb) zur Zweitlinienbehandlung bei rezidivierendem oder metastasiertem Melanom genehmigt.
Keymed betreibt sechs integrierte Produktionsanlagen mit einer Produktionskapazität von 21.800 Litern in Chengdu (zusätzlich werden in Kürze Edelstahlanlagen mit einer Kapazität von 24.000 Litern in Betrieb genommen). Zum 30. Juni waren 1.768 Vollzeitmitarbeiter beschäftigt, davon 500 im Vertrieb und 420 in Forschung und Entwicklung sowie im klinischen Bereich.
Keymed feiert nun bereits sein zehnjähriges Jubiläum und setzt seine patientenorientierte, zweigleisige Strategie fort, um globale Innovationen voranzutreiben und nachhaltigen Mehrwert zu schaffen.
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/keymed-biosciences-gibt-ergebnisse-fur-das-erste-halbjahr-2026-sowie-aktuelle-geschaftsentwicklungen-bekannt-302859097.html
Das Österreichische Rote Kreuz warnt vor Beginn der Urlaubssaison vor niedrigen Blutreserven und ruft die Bevölkerung dringend zum Spenden auf. Blut könne nicht künstlich hergestellt werden, eine Konserve sei nur 42 Tage haltbar und werde in Österreich im Schnitt alle 90 Sekunden benötigt, heißt es aus der Organisation. Ziel ist es, die Versorgung der Spitäler mit dem lebenswichtigen Notfallmedikament auch in den Sommermonaten abzusichern.
Bundesrettungskommandant Gerry Foitik verweist darauf, dass der Bedarf an Blutkonserven keinen Urlaub kenne. Blut werde nicht nur für Operationen benötigt, sondern ebenso für Geburten, Krebstherapien und die Behandlung verschiedener Erkrankungen. Gerade vor dem Sommer sei es daher wichtig, einen Termin zur Blutspende zu vereinbaren, betont Foitik. Spendenzeiten und -orte sind auf der Plattform blut.at gelistet, über die auch Terminreservierungen möglich sind.
Am Sonntag, dem 14. Juni, fallen Vatertag und Weltblutspendetag zusammen – ein Datum, das das Rote Kreuz für eine groß angelegte Aktion in Wien nutzt. In der „Arena 21“ im Museumsquartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien) können Interessierte zwischen 10 und 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr Blut spenden. „Mit einer Blutspende retten Sie Leben“, sagt Simon Gänsdorfer, Leiter der Blutspende für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Die Aktion ist auch als Familienevent angelegt und soll insbesondere jüngere Menschen für das Thema sensibilisieren.
Begleitet wird die Veranstaltung im Museumsquartier von DJ-Musik, Vitamin-Mocktails, Gewinnspielen und einer Kids Area. Das Rote Kreuz setzt damit bewusst auf ein niederschwelliges Angebot, um Hemmschwellen beim Blutspenden zu senken und zusätzliche Zielgruppen anzusprechen. Neben der Sonderaktion am Weltblutspendetag bleibt die Blutspendezentrale in Wien (Wiedner Hauptstraße 32, 1040 Wien) ganzjährig geöffnet; auch in allen anderen Bundesländern bestehen laufend Möglichkeiten zur Blutspende.