RIGA, Lettland, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Der von der lettischen Investitions- und Entwicklungsagentur (LIAA) organisierte und von Wirtschaftsminister Viktors Valainis geleitete offizielle Besuch in Schweden ist abgeschlossen. Während eines zweitägigen Aufenthalts in Stockholm trafen lettische Unternehmen mit schwedischen Unternehmen, Investoren und Institutionen zusammen, um neue Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Verteidigung, digitale Technologien, grüne Transformation, nachhaltiges Bauen und fortschrittliche Fertigung zu erkunden.

„Schweden ist einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Lettlands und der größte Investor in unserer Wirtschaft. Dieser Besuch war eine wichtige Gelegenheit, die langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern zu stärken. Die Treffen mit international bedeutenden Unternehmen wie Amazon Web Services und Saab waren besonders wertvoll, vor allem bei den Diskussionen über digitale Infrastruktur, Verteidigungsindustrie und Hochtechnologie. Das Wirtschaftswachstum Lettlands ist eng mit den Exporten, den Investitionen und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen verbunden", sagte Wirtschaftsminister Viktors Valainis.
Das lettisch-schwedische Wirtschaftsforum in Stockholm brachte mehr als 200 Vertreter von Unternehmen und Institutionen aus beiden Ländern zusammen, darunter mehr als 130 Teilnehmer aus Lettland. Das Forum wurde von Minister Valainis und der Staatssekretärin des schwedischen Ministers für internationale Entwicklungszusammenarbeit und Außenhandel, Diana Janse, eröffnet. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Business Sweden, der schwedischen Botschaft in Riga und der lettischen Botschaft in Schweden organisiert.
Im Jahr 2025 erreichte der Gesamtumsatz im Waren- und Dienstleistungsverkehr zwischen Lettland und Schweden 2,6 Milliarden Euro, womit Schweden der fünftgrößte Handelspartner Lettlands ist. Schweden ist auch der größte ausländische Investor in Lettland mit kumulierten Investitionen von über 7,7 Milliarden Euro.
„Schweden ist stolz darauf, der größte Investor in Lettland zu sein, mit mehr als 500 schwedischen Unternehmen, die in fast allen Bereichen der lettischen Wirtschaft tätig sind. Durch Handel und Investitionen stärken wir nicht nur das Wirtschaftswachstum, sondern auch unsere gemeinsame Widerstandsfähigkeit und Sicherheit", sagte Diana Janse, Staatssekretärin beim schwedischen Minister für internationale Entwicklungszusammenarbeit und Außenhandel.
Während des Besuchs nahm die Delegation an mehr als 130 individuellen B2B-Treffen, einem Investorenforum an der Nasdaq Stockholm und einer Reihe von Treffen mit schwedischen Unternehmen und Investoren teil. Die Delegation traf auch mit der Stockholmer Bürgermeisterin Karin Wanngård zusammen, um über Innovation, nachhaltige Stadtentwicklung und Investitionszusammenarbeit zu sprechen. „Wir haben ein starkes Interesse schwedischer Unternehmen und Investoren an Lettland und an den Fähigkeiten lettischer Unternehmen festgestellt. Das Wirtschaftsforum, die B2B-Treffen und die Investorengespräche haben konkrete Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in Branchen mit hoher Wertschöpfung geschaffen", sagte die Generaldirektorin der LIAA, Ieva Jāgere.
Die lettische Delegation umfasste Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Verteidigung, Bauwesen, Technologie, Energie, Finanzen, Metallverarbeitung, Maschinenbau, Logistik und Lebensmittelproduktion, darunter Latvijas Mobilais Telefons, HansaMatrix, Ammunity, UPB, PRIMEKSS, Citadele Bank, Latvenergo und andere.
Der Besuch wurde im Rahmen des von der EU kofinanzierten Programms zur Entwicklung innovativer KMU mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des lettischen Staates organisiert.
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Die Stadt Wien startet ein neues Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen und richtet den Fokus dabei klar auf bisher ungenutzte Flächen im dicht bebauten Stadtgebiet. Ab 4. Mai 2026 stehen dafür 7 Millionen Euro bereit. Gefördert werden vor allem innovative und multifunktionale Anlagen, die technisch anspruchsvoller oder kostenintensiver sind als klassische Aufdachlösungen – etwa Installationen an Gebäudefassaden oder auf Dachgärten.
Mit dem Paket verfolgt die Stadt mehrere energiepolitische Ziele. Der Ausbau klimafreundlicher Stromerzeugung soll beschleunigt und die Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten verringert werden. Gleichzeitig zielt Wien darauf ab, langfristig mehr Kontrolle über die Energiepreise zu gewinnen. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) verweist in diesem Zusammenhang auf den geplanten Ausstieg aus Gas und Öl und bezeichnet Sonnenstrom als zentrale Säule für mehr Energieunabhängigkeit und eine klimafreundliche Zukunft.
Die Stadt reagiert damit auch auf Marktveränderungen: Die Kosten für klassische Aufdachanlagen und Speicher sind zuletzt deutlich gesunken, viele Projekte amortisieren sich bereits nach wenigen Jahren. Die Förderung wird daher nun gezielt auf komplexere Vorhaben verlagert. Unterstützt werden künftig vor allem Fassaden-PV-Anlagen sowie Photovoltaik auf Dachgärten, sofern diese öffentlich, öffentlich zugänglich oder gemeinschaftlich genutzt werden. Bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten können übernommen werden.
Parallel dazu bleiben bestehende Förderschienen bestehen. Programme für PV-Anlagen im mehrgeschoßigen Wohnneubau, auf Flugdächern und auf Gründächern haben sich nach Darstellung der Stadt bewährt und werden bis 2027 weitergeführt. Insgesamt soll der Ausbaupfad damit abgesichert werden: Bis 2030 strebt Wien eine installierte PV-Leistung von 800 Megawatt Peak (MWp) an – genug, um nach Angaben der Stadt rund ein Viertel aller Wiener Haushalte mit Sonnenstrom zu versorgen.
Um die Nachfrage anzukurbeln und Projekte zu erleichtern, baut Wien auch sein Beratungs- und Serviceangebot aus. Bürgerinnen, Bürger und Betriebe können sich kostenlos informieren, wie sich der Umstieg auf Sonnenstrom konkret umsetzen lässt. Beratungen sind telefonisch oder per Video-Call möglich und können online gebucht werden; weitere Details zum Förderpaket und zum erweiterten Informationsangebot stellt die Stadt ab 4. Mai auf sonnenstrom.wien.gv.at bereit.