May River Capital schließt den Verkauf von Dickson ab

23.09.2026

CHICAGO, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- May River Capital gab heute bekannt, dass sein Portfoliounternehmen Dickson von Copeland, einem Portfoliounternehmen von Blackstone, übernommen wurde. Copeland ist ein weltweit führender Anbieter von Kompressionstechnologien und Steuerungslösungen mit über 100 Jahren Erfahrung und rund 18.000 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern.

May River hat Dickson im April 2018 übernommen. Seitdem haben May River und das Managementteam von Dickson das Unternehmen von einem familiengeführten Betrieb mit einem einzigen Standort zu einer globalen Plattform für Umweltüberwachung umgestaltet, die von ihren Standorten in Addison (Illinois), Montpellier (Frankreich) und Kuala Lumpur (Malaysia) aus Kunden in mehr als 50 Ländern betreut. Das Team stärkte die kommerziellen Kompetenzen von Dickson, investierte in Sensortechnologie der nächsten Generation und cloudbasierte Überwachungslösungen und positionierte das Unternehmen so, dass es stark regulierte Anwendungen in den Bereichen Life Sciences und Pharmazie bedienen kann. Die erfolgreiche Übernahme von Oceasoft, einem börsennotierten französischen Unternehmen im Bereich Umweltüberwachung, im Rahmen einer Privatisierung hat das Technologieportfolio und die internationale Präsenz des Unternehmens weiter ausgebaut.

Rick Weiler, Präsident und CEO von Dickson, erklärte: „Mit der Unterstützung von May River haben wir in unsere Mitarbeiter investiert und unsere Produkt- und Technologiekompetenzen ausgebaut, wodurch Dickson nun noch besser in der Lage ist, die entscheidenden Anforderungen unserer Kunden aus dem Bereich der Biowissenschaften weltweit an die Umweltüberwachung zu erfüllen. Der Wechsel zu Copeland läutet für Dickson ein spannendes neues Kapitel ein, und wir freuen uns auf die Chancen, die sich ihm auf dieser breiter aufgestellten globalen Plattform bieten werden."

Steve Griesemer, Partner bei May River Capital, erklärte: „Rick und das Dickson-Team waren hervorragende Partner, und die heutige Stärke des Unternehmens ist ein Beweis für ihre Führungsqualitäten und ihr Engagement. Durch unsere Zusammenarbeit mit der Unternehmensleitung haben wir Dickson zu einem weltweit führenden Unternehmen seiner Branche gemacht und es für weiteres Wachstum aufgestellt. Wir sind davon überzeugt, dass Copeland der ideale Partner für das nächste Kapitel von Dickson ist und dem Unternehmen dabei helfen wird, seine Kompetenzen auf einen noch breiteren Kundenstamm auszuweiten."

Houlihan Lokey fungierte als leitender Finanzberater, während William Blair & Company L.L.C. als Mitfinanzberater für May River und Dickson tätig war. Paul Hastings LLP fungierte als Rechtsberater.

Über May River

May River Capital ist eine in Chicago ansässige Private-Equity-Gesellschaft, die sich auf Investitionen in wachsende Industrieunternehmen im unteren Mittelstand konzentriert. May River investiert in hochwertige, wachstumsstarke Industrieunternehmen, darunter in den Bereichen fortschrittliche Fertigung, technische Produkte und Messtechnik, spezialisierte Industriedienstleistungen sowie wertschöpfende industrielle Vertriebsdienstleistungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.mayrivercapital.com 

Über Dickson

Das 1923 gegründete Unternehmen Dickson mit Sitz in Addison, Illinois, bietet Lösungen zur Umweltüberwachung für regulierte Anwendungen an, darunter Software, vernetzte Überwachungsgeräte, Sensoren und Dienstleistungen. Das Unternehmen bedient Kunden in mehr als 50 Ländern, wobei der Schwerpunkt auf den Bereichen Life Sciences, Pharmazie, Gesundheitswesen, Medizinprodukte und anderen regulierungsintensiven Märkten liegt. Weitere Informationen finden Sie unter www.dicksondata.com 

May River Capital

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Ludwig zieht rote Linie bei Klimapolitik, lässt FPÖ-Event im Rathaus aber zu

08.10.2026

Eine Podiumsdiskussion der Wiener FPÖ zum Titel „Der Preis des Klimakommunismus – Wer zahlt die Zeche?“ sorgt in der Stadtpolitik für erheblichen Wirbel. Die Freiheitliche Akademie Wien, das Freiheitliche Bildungsinstitut und der FPÖ-Rathausklub laden am 6. Oktober in die Volkshalle des Wiener Rathauses und holen dafür James Taylor, Präsident des US-amerikanischen Heartland Institute, nach Wien. Taylor gilt seit Jahren als prominenter Akteur der internationalen Szene, die den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zieht, und steht seit Langem in der Kritik, weil seine Organisation nachweislich Geld aus der fossilen Industrie erhalten hat.

Auf dem Podium sollen neben Taylor der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, Gerald Zmuegg von der Freiheitlichen Wirtschaft Wien sowie der Unternehmer und Politblogger Gerald Markel diskutieren. Eröffnet wird der Abend vom Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss. Inhaltlich bedient die FPÖ damit ein Narrativ, das sie seit geraumer Zeit in der Klimadebatte verwendet: Klimaschutzmaßnahmen werden als „Klimakommunismus“ adressiert und damit als ideologisch motivierte, wirtschaftlich schädliche Eingriffe gerahmt. Im Zentrum der Veranstaltung steht laut Ankündigung nicht die Abrechnung mit den Kosten der aktuellen Klimaauswirkungen, sondern mit jenen einer ambitionierten Klimapolitik.

Die Einladung Taylors fällt in ein Jahr, das in Europa und Österreich von außergewöhnlichen Wetterextremen geprägt ist. 2026 brachte neue Temperaturrekorde, eine hohe Zahl an Hitzetagen und Tropennächten und eine sich seit dem Frühjahr verschärfende Trockenheit. In der Landwirtschaft werden die Hitzeschäden europaweit auf 14 bis 17 Milliarden Euro geschätzt, für Österreich beziffert die Hagelversicherung den Dürreschaden auf rund 1 Milliarde Euro. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) meldet zudem eine Rekordzahl an Hitzetoten: Im Juni und Juli starben demnach 646 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze. Vor diesem Hintergrund kritisieren Gegner der Veranstaltung, die FPÖ ignoriere die realen Kosten und Risiken der Erderwärmung, während sie über vermeintliche Kosten von Klimapolitik diskutieren lässt.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) distanzierte sich in einer Stellungnahme deutlich von der inhaltlichen Ausrichtung des Abends. Die Stadt bekenne sich zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik, betonte er. Positionen, die Klimaschutz pauschal als „Klimakommunismus“ diffamieren, lehne er ausdrücklich ab. Zugleich verwies Ludwig auf die Rolle des Rathauses als „Haus der Demokratie“: Den im Gemeinderat vertretenen Fraktionen stünden grundsätzlich Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Kritik kam auch von den Wiener Grünen, deren Vorsitzender Peter Kraus die Einladung Taylors als „Verhöhnung“ der Bevölkerung bezeichnete, die mit den Folgen von Hitze und Dürre konfrontiert sei, und den Bürgermeister aufforderte, zu prüfen, ob für eine derartige Veranstaltung tatsächlich Räume im Rathaus zur Verfügung gestellt werden sollten.