UTRECHT, Niederlande, 1er octobre 2026 /PRNewswire/ -- Medline hat die Kampagne „10 Minuten, die den Unterschied machen " gestartet, die sich mit dem Wert der Zeit im Operationssaal befasst und aufzeigt, wie praktische Lösungen medizinischem Fachpersonal helfen können.

OP-Teams arbeiten in anspruchsvollen Umgebungen, in denen Zeit und Aufmerksamkeit von entscheidender Bedeutung sind. Hohe Arbeitsbelastung und komplexe klinische Aufgaben können bei OP-Pflegekräften zu Stress und Burnout führen.¹ Gleichzeitig umfasst die Vorbereitung auf einen Eingriff zahlreiche logistische Tätigkeiten, von der Zusammenstellung und dem Öffnen einzelner Komponenten bis hin zur Vorbereitung der OP-Wagen und der Entsorgung von Verpackungsabfällen.
Eine Studie, in der kundenindividuelle OP-Sets mit einzeln verpackten sterilen Artikeln verglichen wurden, ergab eine deutliche Verkürzung der Vorbereitungszeit. Bei den von Operations- und Stationspflegkräften durchgeführten Vorbereitungsarbeiten konnten insgesamt mehr als 10 Minuten eingespart werden.² Die Studie berichtete außerdem, dass die gewonnene Zeit den klinischen Teams mehr Gelegenheit bot, sich auf den Patienten und den Eingriff zu konzentrieren.²
„Die Idee hinter dieser Kampagne ist es, Zeit sichtbar zu machen", sagte Michela Toffali, Director Marketing and Communications EMEA. „Kleine Effizienzsteigerungen lassen sich zwar leicht in Zahlen ausdrücken, doch im OP haben diese Minuten einen echten Wert. „10 Minuten, die den Unterschied machen "verdeutlicht diesen Wert, indem es beleuchtet, welche Bedeutung Zeit für diejenigen haben kann, die täglich Pflege leisten."
Mit der Kampagne macht Medline auf ein einfaches Prinzip aufmerksam: Effizienz entfaltet ihren größten Wert, wenn sie die Menschen unterstützt, die Pflege leisten und in Anspruch nehmen. Indem Medline die Komplexität hinter den Kulissen reduziert, möchte das Unternehmen Fachkräften im Gesundheitswesen dabei helfen, die Gesundheitsversorgung zu verbessern.
„Bei „10 Minuten, die den Unterschied machen "geht es darum, über Effizienz Kennzahlen hinauszuschauen und den menschlichen Wert der Zeit anzuerkennen", sagte Hervé Million, President Medline, EMEA. „Letztendlich möchten wir, dass medizinisches Fachpersonal das Fachwissen und die Aufmerksamkeit dort einsetzen kann, wo es am wichtigsten ist."
Die sterilen OP-Sets von Medline vereinen alle für einen bestimmten Eingriff erforderlichen Komponenten in einer maßgeschneiderten, sterilen Verpackung. Dieser Ansatz verringert den Aufwand für die Verwaltung zahlreicher einzeln verpackter Artikel und kann die Abläufe vor, während und nach einem Eingriff optimieren.
Seit 2011 hat Medline in der EMEA-Region mehr als 120 Millionen sterile OP-Sets ausgeliefert und dabei eng mit Fachkräften im Gesundheitswesen zusammengearbeitet, um Sets zu entwickeln, die auf bestimmte Eingriffe und klinische Anforderungen zugeschnitten sind. Regelmäßige Überprüfungen ermöglichen es den Teams, den Inhalt der OP-Sets an sich ändernde Vorgehensweisen und Bedürfnisse anzupassen.
Über Medline
Medline ist einer der größten Anbieter von medizinisch-chirurgischen Produkten und Lieferkettenlösungen für alle Bereiche der Pflege. Durch sein breites Produktportfolio, seine robuste Lieferkette und seine führenden klinischen Lösungen hilft Medline Gesundheitsdienstleistern, ihre klinischen, finanziellen und betrieblichen Ergebnisse zu verbessern.
Medline hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten, beschäftigt weltweit mehr als 45.000 Mitarbeiter und ist in mehr als 100 Ländern und Gebieten tätig.
Durch die Kombination von globaler Reichweite mit lokalem Fachwissen und auf der Grundlage von Erfahrung, Kundennähe, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit trägt Medline dazu bei, das Gesundheitswesen effizienter zu gestalten – damit sich medizinisches Fachpersonal auf das Wesentliche konzentrieren kann: die Betreuung von Patienten.
Erfahren Sie, wie sterile OP-Sets wertvolle Zeit sparen und zu einem reibungsloseren Ablauf im Gesundheitswesen beitragen:
Fußnoten:
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Der bewaffnete Juwelenraub im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) vom 27. August ist nach Einschätzung externer Fachleute nicht auf Versäumnisse der Institution zurückzuführen. Ein 34 Seiten umfassendes Gutachten des Sicherheitsconsulting-Unternehmens LifeLine's kommt zu dem Schluss, dass das Haus sowohl bei den technischen Sicherheitsvorkehrungen als auch beim operativen Vorgehen während des Überfalls und im anschließenden Krisenmanagement korrekt gehandelt hat. Die zentrale Frage, ob das Ereignis sicherheitstechnisch und organisatorisch adäquat bewältigt wurde, beantworten die Gutachter mit einem „klaren Ja“.
Im Fokus der Untersuchung stand die Ausstellung „Glanzstücke. Van Cleef & Arpels High Jewelry x Masterpieces from the MAK Collection“, in deren Juwelenraum zwei bewaffnete Täter mitten am Nachmittag eine Vitrine einschlugen und mit einem historischen Diamantcollier flüchteten. Laut Bericht waren alle mit den Vertragspartnern vereinbarten Sicherheitsstandards und Normen erfüllt. Dazu zählten unter anderem der Einsatz von 185 Videokameras, einer dreistelligen Zahl von Alarmsensoren, speziellem Sicherheitsglas sowie geschultem Sicherheitspersonal. Der nach der Tat eingeführte Einsatz von Metalldetektoren war laut Gutachten zuvor weder verlangt noch durch bestehende Standards vorgesehen.
Besonders hervor hebt der Bericht die bewusste Entscheidung für den Vorrang des Personenschutzes vor dem Objektschutz. Aus diesem Grund verzichtete das Museum auf laute Alarmsignale während der Öffnungszeiten und auf bewaffnete Sicherheitskräfte im Ausstellungsbereich. Die direkte Alarmierung von Polizei und hauseigener Sicherheitszentrale wurde den Angaben zufolge um 14:01:22 Uhr ausgelöst und habe „optimal und effizient“ funktioniert. Auch das Verhalten der anwesenden Securitas-Mitarbeitenden wird positiv bewertet: Sie hätten eine unmittelbare Konfrontation mit den bewaffneten Tätern und damit das Risiko einer Eskalation, etwa durch Panik oder mögliche Geiselnahmen, vermieden.
Die Gutachter kommen insgesamt zu dem Befund, dass ein von professionellen Tätern geplanter und durchgeführter Raub unter regulären Öffnungsbedingungen mit „vernünftigen Mitteln“ nicht vollständig zu verhindern gewesen sei – selbst bei Einsatz moderner Überwachungstechnik und etablierter Sicherheitsprotokolle. Aus ihrer Sicht bestätigt der Fall eine bekannte Grenze musealer Schutzkonzepte: Absolute Sicherheit wäre nur um den Preis massiver Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Besucherinnen und Besuchern zu erreichen, formuliert das Gutachten sinngemäß. Das MAK wird damit für den konkreten Vorfall entlastet, auch wenn der spektakuläre Coup die Debatte über Sicherheitsstandards in Ausstellungshäusern neu anheizen dürfte.