TOKIO, 13. März 2026 /PRNewswire/ -- Vom 3. bis 5. März 2026 veranstaltete das Kabinettsamt der japanischen Regierung die Europapremiere der „JAPAN SUI COLLECTION a Paris" im Hotel Le Royal Monceau -- Raffles Paris. An der Veranstaltung nahmen rund 200 führende Persönlichkeiten aus dem europäischen Wirtschafts-, Kultur- und Kreativsektor teil.
Die im Herbst 2025 eingeführte JAPAN SUI COLLECTION präsentiert das Konzept „Sui" - ein einzigartiges japanisches Ästhetikkonzept, das raffinierte Eleganz, Zurückhaltung und spirituelle Klarheit verkörpert - durch hervorragende regionale Handwerkskunst und kulturelles Erbe.
Lebendige nationale Schätze und transzendente Techniken
Die Gäste waren tief bewegt von Kazumi Muroses Lackkunstbox und den meisterhaften Lacktechniken im Sendai Tansu Kabinett. Die Präsentation bahnbrechender Innovationen - wie das Auftragen von traditionellem Lack auf echtes Leder, ein Konzept, das für den europäischen Markt völlig neu ist - in Verbindung mit der seltenen Gelegenheit, den Künstler selbst über die „unerzählten Geschichten" und die Leidenschaft hinter seinen Kreationen sprechen zu hören, sorgte für eine tiefe, visuelle Wirkung. Diese Erfahrung aus erster Hand bot ein Maß an Inspiration, das weit über das hinausging, was jemals in Fotos oder Broschüren eingefangen werden konnte.
Bilder der wichtigsten visuellen und handwerklichen Ausstellung: https://drive.google.com/file/d/1tGx-X74nwq4rajYRywWzvAHVYur4ZGg1/view?usp=sharing
-Modern Gastronomic Dialogue by Nobu Matsuhisa
Am 4. März war das Restaurant DINING MATSUHISA PARIS des Hotels exklusiv für ein maßgeschneidertes kulinarisches Erlebnis unter der Leitung des weltberühmten Küchenchefs Nobu Matsuhisa reserviert.
Eigens für diesen Anlass eingeflogene Premium-Zutaten - darunter „Kito Yuzu"-Zitrusfrüchte, „hoshigaki" (sonnengetrocknete Kakis), „sansho"-Pfeffer, „wagyu"-Rindfleisch und Bio-Reis - wurden auf einzigartigen, aus Japan mitgebrachten „mame-zara" (Miniaturtellern) präsentiert und in ein elegantes, modernes japanisches Menü verwandelt - ein Fest für Augen und Gaumen. An diesem Abend wurden außerdem 16 japanische Sake-Sorten, von denen viele zum ersten Mal in Europa angeboten wurden, mit handwerklich hergestellten Käsesorten kombiniert. Es wurde auch ein traditionelles „matcha"-Erlebnis (Grünteepulver) angeboten, das von den Gästen sehr gelobt wurde. Viele beschrieben das Erlebnis so, als würden sie „durch Kyoto reisen", was zugleich die wachsende Beliebtheit von Matcha in Paris widerspiegelt.
Bilder der Küche: https://drive.google.com/file/d/16Fv4gveIzgymZY3rAuQPV3yvfyLdctCT/view?usp=sharing
-Kunst in Bewegung: JUNKO KOSHINO und traditionelle Darbietungen
Das Programm wurde mit einer von der japanischen Tradition inspirierten Modenschau und einer „Nihon Buyo"-Performance (klassischer japanischer Tanz) fortgesetzt, die beide von JUNKO KOSHINO produziert wurden und das Publikum mit einer dynamischen Verschmelzung von Tradition und zeitgenössischem Ausdruck in ihren Bann zogen.
Vom Erbe zum zeitgenössischen Leben
Während des Empfangs wollten die Gäste wissen, wo sie den lackierten Sendai Tansu-Schrank erwerben können, während andere ein starkes Interesse daran bekundeten, die ausgestellten Werke in ihr eigenes tägliches Leben zu integrieren.
Die bei der Veranstaltung vorgestellten Werke sind jetzt auf der offiziellen Website zu sehen. Das Kabinettsamt betrachtet die Veranstaltung als einen wichtigen Meilenstein bei der Ausweitung der weltweiten Präsenz der traditionellen Kultur und der regionalen Gastronomie Japans. Mit Blick auf die Zukunft ist Japan nicht nur bestrebt, sein Erbe zu bewahren, sondern auch zeitlose Techniken und Ästhetik für die heutige Gesellschaft neu zu interpretieren und so neue Relevanz und Wert für das Publikum in aller Welt zu schaffen.
Bilder von Aufführungen und Urushi-Lackarbeiten: https://drive.google.com/file/d/1PIiveoEbVW1CCWJn9lK-Y6IAxyJbVoFt/view?usp=sharing
Überblick über die Veranstaltung
Titel: JAPAN SUI COLLECTION a Paris
Zeitplan:
-4. März: Medienvorschau, Handwerksausstellung und Cocktail-Dinatorempfang
- 5. März: Handwerksausstellung
Veranstaltungsort: Hotel Le Royal Monceau - Raffles Paris
Inhalt:
-Ausstellung von rund 50 traditionellen japanischen Meisterwerken
-Moderne japanische kulinarische Präsentation von Nobu Matsuhisa
-Nihon Buyo-Vorführung mit Kostümen von JUNKO KOSHINO
Veranstalter: Kabinettsamt, Regierung von Japan
Zusammenarbeit: JUNKO KOSHINO
Kuratoren: Toshiaki Kawamata, Sophie Richard (Kunstberaterin)
Offizielle Website: https://japan-sui-collection.go.jp/
Fotos: https://drive.google.com/drive/folders/1Ec7uW77z9TNpocsBiy49Qet6S5Lxv6K8?usp=sharing
Die Stadt Wien startet ein neues Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen und richtet den Fokus dabei klar auf bisher ungenutzte Flächen im dicht bebauten Stadtgebiet. Ab 4. Mai 2026 stehen dafür 7 Millionen Euro bereit. Gefördert werden vor allem innovative und multifunktionale Anlagen, die technisch anspruchsvoller oder kostenintensiver sind als klassische Aufdachlösungen – etwa Installationen an Gebäudefassaden oder auf Dachgärten.
Mit dem Paket verfolgt die Stadt mehrere energiepolitische Ziele. Der Ausbau klimafreundlicher Stromerzeugung soll beschleunigt und die Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten verringert werden. Gleichzeitig zielt Wien darauf ab, langfristig mehr Kontrolle über die Energiepreise zu gewinnen. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) verweist in diesem Zusammenhang auf den geplanten Ausstieg aus Gas und Öl und bezeichnet Sonnenstrom als zentrale Säule für mehr Energieunabhängigkeit und eine klimafreundliche Zukunft.
Die Stadt reagiert damit auch auf Marktveränderungen: Die Kosten für klassische Aufdachanlagen und Speicher sind zuletzt deutlich gesunken, viele Projekte amortisieren sich bereits nach wenigen Jahren. Die Förderung wird daher nun gezielt auf komplexere Vorhaben verlagert. Unterstützt werden künftig vor allem Fassaden-PV-Anlagen sowie Photovoltaik auf Dachgärten, sofern diese öffentlich, öffentlich zugänglich oder gemeinschaftlich genutzt werden. Bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten können übernommen werden.
Parallel dazu bleiben bestehende Förderschienen bestehen. Programme für PV-Anlagen im mehrgeschoßigen Wohnneubau, auf Flugdächern und auf Gründächern haben sich nach Darstellung der Stadt bewährt und werden bis 2027 weitergeführt. Insgesamt soll der Ausbaupfad damit abgesichert werden: Bis 2030 strebt Wien eine installierte PV-Leistung von 800 Megawatt Peak (MWp) an – genug, um nach Angaben der Stadt rund ein Viertel aller Wiener Haushalte mit Sonnenstrom zu versorgen.
Um die Nachfrage anzukurbeln und Projekte zu erleichtern, baut Wien auch sein Beratungs- und Serviceangebot aus. Bürgerinnen, Bürger und Betriebe können sich kostenlos informieren, wie sich der Umstieg auf Sonnenstrom konkret umsetzen lässt. Beratungen sind telefonisch oder per Video-Call möglich und können online gebucht werden; weitere Details zum Förderpaket und zum erweiterten Informationsangebot stellt die Stadt ab 4. Mai auf sonnenstrom.wien.gv.at bereit.