ATHEN, Griechenland und LONDON, 21. August 2026 /PRNewswire/ -- METLEN hat den ersten Abfallverbrennungstest in der Protos-Energiegewinnungsanlage erfolgreich durchgeführt, die das Unternehmen für Encyclis in Cheshire entwickelt. Die erste Feuerung ist ein wichtiger Meilenstein, der bestätigt, dass die hochmoderne Anlage nun in die letzte Phase der Heißinbetriebnahme eingetreten ist.
Sobald Protos ERF voll in Betrieb ist, wird die Anlage jährlich 500.000 Tonnen nicht recycelbaren Abfall verarbeiten und dabei bis zu 49,9 MW Grundlaststrom erzeugen – genug, um bis zu 90.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.
Das Verfahren trägt zur Kreislaufwirtschaft bei, indem es Ressourcen aus Haus- und Gewerbeabfällen zurückgewinnt, die nach dem Recycling übrig bleiben (Restmüll). Neben der Erzeugung von Grundlaststrom wird die Bodenasche aus dem Verbrennungsprozess zu Sekundärzuschlagstoffen für den Bau verarbeitet, und Eisen- sowie Nichteisenmetalle werden zur Wiederverwendung gewonnen.
METLEN fungiert bei diesem Projekt als strategischer Turnkey-Partner und übernimmt im Auftrag von Encyclis sowie in Zusammenarbeit mit der Standardkessel Baumgarte GmbH die Planung und Ausführung. Das Projekt war das erste Energiegewinnungsprojekt aus Abfall des Unternehmens und war mit zahlreichen technischen Herausforderungen und Komplexitäten verbunden. Die erfolgreiche Durchführung des ersten Testverbrennungslaufs mit Abfall wurde dank der fundierten Fachkompetenz der METLEN-Mitarbeiter ermöglicht – und dies trotz der zeitlichen und finanziellen Herausforderungen, die während der Projektdurchführung auftraten und auf die das Unternehmen bereits ausführlich eingegangen ist.
Der erste Abfallverbrennungsprozess im Rahmen dieses komplexen Projekts bestätigt die Vorteile der Zusammenführung der ehemaligen M Renewables- und M Power-Projekte unter dem Dach der einheitlichen M RESET-Plattform.
In einem für den europäischen Bau- und Energieinfrastruktursektor besonders anspruchsvollen Umfeld, das in den letzten Jahren durch steigende Materialkosten, Engpässe in der Lieferkette und wachsende Herausforderungen bei der Umsetzung komplexer Projekte geprägt war, bestätigt METLEN mit M RESET erneut, dass es zu den wenigen Unternehmen gehört, die in der Lage sind, komplexe thermische Kraftwerksprojekte trotz widriger Umstände diszipliniert und beharrlich umzusetzen und sich damit den Respekt des Marktes zu verdienen.
Die Umstrukturierung von M RESET und die Gewinnung hochqualifizierter Fachkräfte bilden eine solide Grundlage für die Fortsetzung der langjährigen Erfolgsgeschichte des Unternehmens in dieser Branche. Gleichzeitig werden vor der Umsetzung jedes neuen thermischen Kraftwerksprojekts alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um eine Fertigstellung „termingerecht und im Rahmen des Budgets" sicherzustellen – ganz im Sinne des seit jeher geltenden Mottos des Unternehmens.
METLEN ist seit mehr als einem Jahrzehnt stark auf dem britischen Energiemarkt vertreten und hat bereits über 90 Projekte abgeschlossen oder führt diese derzeit durch, darunter Photovoltaikparks, Batteriespeichersysteme, Netzausbauarbeiten sowie gasbefeuerte Spitzenlastkraftwerke, eine Synchronkondensatoranlage und zwei HGÜ-Umrichterstationen im Rahmen des wegweisenden EGL1-Projekts.
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Die Mayr-Melnhof Gruppe (MM Gruppe) zählt erstmals zu den „Europe’s Climate Leaders 2026“, einem Ranking der Financial Times, das europäische Unternehmen mit nachweislichen Fortschritten beim Klimaschutz auszeichnet. Die Aufnahme in die Liste gilt für den Konzern als zusätzliche externe Bestätigung seiner langfristig ausgerichteten Nachhaltigkeitsstrategie und der bisherigen Reduktion von Treibhausgasemissionen.
Das Ranking wurde von Statista in Zusammenarbeit mit der Financial Times erstellt und umfasst insgesamt 600 Unternehmen aus Europa. Bewertet wurden vor allem die Verringerung der direkten und indirekten kernnahen Emissionen (Scope 1 und Scope 2) sowie die Entwicklung der Emissionsintensität im Zeitraum von 2019 bis 2024. Ergänzend flossen klimabezogene Kennzahlen wie Bewertungen durch die Non-Profit-Organisation CDP und die Zielsetzungen im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi) in die Analyse ein.
Für die MM Gruppe zahlt sich insbesondere ihre ESG-Positionierung aus: Das Unternehmen verweist auf eine CDP-„Triple-A“-Bewertung in den Bereichen Klimawandel, Wälder und Wassersicherheit. Zudem sind die Klimaziele des Karton- und Verpackungsspezialisten von der SBTi validiert und an einem Dekarbonisierungspfad ausgerichtet, der sich am 1,5-Grad-Ziel orientiert. Diese Faktoren waren mitentscheidend für die Einstufung als eines der führenden europäischen Unternehmen beim Klimaschutz.
Vorstandsvorsitzender Peter Oswald sieht in der Auszeichnung den Beleg für die konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda der vergangenen Jahre. Die Kombination aus ambitionierten, wissenschaftsbasierten Zielen und der Übersetzung dieser Ziele in messbare Emissionsreduktionen stärke aus seiner Sicht nicht nur die ökologische Bilanz, sondern auch die unternehmerische Positionierung der MM Gruppe im europäischen Markt.