NEWARK, Kalifornien, 11. August 2026 /PRNewswire/ -- Die MiTAC Computing Technology Corporation, ein weltweit führender Anbieter von leistungsstarken, energieeffizienten Serverlösungen und Tochtergesellschaft der MiTAC Holdings Corporation (TWSE:3706), gab die feierliche Eröffnung ihres erweiterten Standorts in Newark, Kalifornien, für die MiTAC Computing Technology USA Corporation bekannt. Diese strategische Erweiterung untermauert das Engagement von MiTAC in den Bereichen nordamerikanische Technologieinfrastruktur, gemeinsame Innovation mit Kunden und langfristiges Unternehmenswachstum.

Die modernisierte Anlage stärkt die operative Reichweite und die technischen Kompetenzen von MiTAC in vier zentralen Kompetenzzentren:
„Diese neue Einrichtung spiegelt das anhaltende Engagement von MiTAC wider, unsere Präsenz gemeinsam mit unseren US-Kunden und Partnern im Ökosystem weiter auszubauen", sagte Raymond Huang, General Manager der MiTAC Computing Technology USA Corporation. „Mit dieser Erweiterung bieten wir direkt vor Ort Dienstleistungen in den Bereichen Entwicklung, Prüfung, Validierung und Fehleranalyse (FA) an, um unsere Vertriebs- und Fertigungsaktivitäten in den USA zu stärken. Durch die Kombination von vor Ort bereitgestelltem Support mit unserer langjährigen Erfahrung in der fortschrittlichen Fertigung schafft diese Erweiterung einen Kooperationsknotenpunkt, der die Markteinführungszeit für die Infrastruktur von Rechenzentren der nächsten Generation verkürzt. Wir freuen uns auf die Möglichkeiten, die sich daraus für regionale Innovationen und Partnerschaften ergeben werden."
An der Eröffnungsfeier nahmen führende Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, wichtige Kunden, strategische Industriepartner sowie Vertreter der Gemeinde teil. Auf dem Programm standen die offizielle Banddurchtrennung, Networking-Gelegenheiten für Führungskräfte, geführte Rundgänge durch die Anlagen sowie interaktive Vorführungen, bei denen die umfassenden Kompetenzen von MiTAC im Bereich der Systemtechnik präsentiert wurden.
MiTAC hatte die Ehre, den Bürgermeister von Newark, Michael Hannon – der eine Ansprache hielt und im Namen der Stadt eine Urkunde überreichte – sowie die Stadträtin von Newark, Eve Marie Little, den Stadtverwalter David Benoun, den Leiter der Abteilung für Stadtentwicklung, Steven Turner, die stellvertretende Leiterin der Abteilung für Wirtschaftsförderung, Angela Tsui, und Lily Mei, Geschäftsführerin der Handelskammer von Newark, begrüßen zu dürfen.
Die MiTAC Computing Technology USA Corporation bedankt sich herzlich bei Bürgermeister Hannon, unseren hochrangigen Gästen aus der Stadt, geschätzten Kunden, strategischen Partnern sowie den Sponsoren der Veranstaltung – AMD, Micron, SanDisk, TDS und D&H – für ihre Unterstützung und ihr gemeinsames Engagement zur Förderung von Innovationen im gesamten KI-Bereich.
Informationen zur MiTAC Computing Technology USA Corporation
Die MiTAC Computing Technology Corp., eine Tochtergesellschaft der MiTAC Holdings Corporation (TWSE:3706), bietet umfassende, energieeffiziente Serverlösungen an, die auf Branchenexpertise zurückgreifen, die bis in die 1990er Jahre zurückreicht. MiTAC Computing ist auf KI, HPC, Cloud- und Edge-Computing spezialisiert und wendet strenge Methoden an, um kompromisslose Qualität zu gewährleisten – von Barebones über Systeme und Rack-Scale-Architekturen bis hin zu Cluster-basierten Bereitstellungen –, wodurch Leistung und Integration in vollem Umfang erreicht werden.
Die MiTAC Computing Technology USA Corporation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunden und Partnern in ganz Nordamerika Innovation, Leistung und engagierten Service zu bieten.
Website von MiTAC Computing Technology Corporation: https://www.mitaccomputing.com/
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.