Mit Talea DRN können Arrangeure ein Wertpapier emittieren, das sowohl traditionelle als auch digitale Investoren anspricht und im Rahmen einer einzigen Prüfung vollständig fungibel ist, wobei Bank Frick, Europas Pionier im Bereich Blockchain-Banking, als Partner für digitale Vermögenswerte fungiert.
LUXEMBURG und BALZERS, Liechtenstein, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- MTCM Securitization Architects hat heute „Talea DRN" auf den Markt gebracht, eine luxemburgische Verbriefungsanleihe, die in zwei Formen aus demselben geprüften Compartment ausgegeben wird: ein traditionelles ISIN-Wertpapier und ein digitaler Token. Anleger verfügen über dieselbe Schuldverschreibung, dieselben Sicherheiten und dieselben Rechte, und zwar in der Form, die ihnen am besten zusagt.

So funktioniert es: Beide Formen sind dieselbe Note, keine synthetische Nachbildung oder ein separates Instrument. MTCM tokenisiert kein bestehendes Wertpapier, sondern stellt das Wertpapier selbst als Token dar, der mit der ISIN vollständig fungibel ist. Anleger können die Form wechseln, ohne die Währung oder die gesetzlichen Rechte des Wertpapiers zu ändern, und ihre Zeichnung in Fiat-Währung, Kryptowährung oder Stablecoin vornehmen.
Für Arrangeure: Man muss sich nicht mehr zwischen einer herkömmlichen Emission und einer tokenisierten Emission entscheiden: Die Talea-DRN-Struktur erreicht Banken und Institute über Clearstream/Euroclear sowie digitalaffine, internationale Anleger über den Token.
Der Name : „Talea" ist das lateinische Wort für einen Stecken oder schneiden. Über Jahrhunderte hinweg wurden Schulden auf Zählstäbchen festgehalten, die in zwei identische Hälften geteilt waren – eine für den Gläubiger, eine für den Schuldner. Talea DRN führt diesen Gedanken weiter: Eine Anleihe, zwei Formen, ein Recht.
„Anleger sollten sich nicht zwischen dem System, dem sie vertrauen, und der Technologie, die sie sich wünschen, entscheiden müssen", sagte Pedro Herranz, Managing Partner und Group CEO von MTCM. „Talea DRN bietet ihnen eine Anleihe in zwei Formen: als traditionelle Abwicklung und Verwahrung oder mit der Geschwindigkeit und Reichweite digitaler Lösungen. Für die Arrangeure bedeutet dies eine wesentlich breitere Anlegerbasis."
„Wir schätzen unsere Zusammenarbeit mit MTCM sehr. Durch die Kombination ihres Fachwissens im Bereich Verbriefungen mit unserer Erfahrung auf den Kapitalmärkten und im Bereich digitaler Vermögenswerte unterstützen wir Emittenten, die sowohl im Bereich der traditionellen als auch der digitalen Infrastruktur tätig sind", sagte Roman Wildhaber, Head of Capital-Market-Solutions bei der Bank Frick.
Jedes Kompartiment ist nach luxemburgischem Verbriefungsrecht abgeschirmt, insolvenzgeschützt und wird unabhängig geprüft, was den Arrangeuren eine breitere Platzierung und den Anlegern einen weltweiten Zugang ermöglicht.
Weitere Informationen zur Funktionsweise der Struktur: https://mtcm.ch/securitization/talea-dual-rail-note/
Informationen zu MTCM Securitization Architects
MTCM ist eine unabhängige, eigenverwaltete Verbriefungsplattform mit Sitz in Luxemburg, die ein verwaltetes Kapital von über 2,5 Milliarden Euro betreut. Wir machen jedes Asset bankfähig.
Informationen zur Bank Frick
Die Bank Frick ist eine in Liechtenstein ansässige, beaufsichtigte Bank, die Finanzintermediären, Vermögensverwaltern und Emittenten Bank- und Kapitalmarktdienstleistungen anbietet. Zu den Dienstleistungen zählen die Tätigkeit als Zahlstelle, die Verwahrung und der Handel mit digitalen Vermögenswerten sowie Dienstleistungen für Emittenten von ETPs, aktiv verwalteten Zertifikaten (AMCs) und Zertifikaten für den Privatmarkt.


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Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.
Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.
Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.
Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.