Unabhängige Bewertung liefert eindeutige Ergebnisse zur Erkennungsabdeckung, Telemetriequalität und SOC-Nutzbarkeit bei führenden EDR-, XDR- und MDR-Produkten
INNSBRUCK, Österreich, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- AV-Comparatives hat heute die Ergebnisse seines „2026 EDR Detection Validation Test" veröffentlicht. Neun Unternehmenslösungen erhielten im Rahmen einer der derzeit umfassendsten unabhängigen Bewertungen von Erkennungsfähigkeiten auf dem Markt eine Zertifizierung.

Der Test wurde entwickelt, um eine Frage zu beantworten, die für Unternehmenskunden zunehmend an Bedeutung gewinnt: nicht, ob ein Produkt einen Angriff erkennt, sondern wie klar, konsistent und nutzbringend diese Erkennung erfolgt. Die Ergebnisse aus dem Jahr 2026 liefern darauf eine eindeutige Antwort.
Klare Ergebnisse für Analysten, Administratoren und Entscheidungsträger
Forensische Analysten, SOC-Administratoren und Entscheidungsträger in Unternehmen stehen vor einer gemeinsamen Herausforderung: Erkennungsdaten sind oft reichlich vorhanden, aber selten eindeutig. Die Methodik von AV-Comparatives spricht dies direkt an. Jeder Schritt eines realistischen 14-stufigen Advanced Persistent Threat-Szenarios wird einzeln bewertet, wobei ausdrücklich zwischen „Active Response" (sofortige Warnungen) und „Telemetry" (Sichtbarkeit, die eine Untersuchung erfordert) unterschieden wird. Das Ergebnis ist eine transparente Schritt-für-Schritt-Ansicht dessen, was jedes Produkt sieht, wie es diese Informationen darstellt und welcher Aufwand erforderlich ist, um eine Angriffskette zu rekonstruieren.
Die Ergebnisse sind eindeutig und frei von selektiver Darstellung oder Interpretationsspielräumen. Die Produkte werden im reinen Erkennungsmodus evaluiert, um sicherzustellen, dass Präventionsmechanismen das Bild nicht verzerren, und spezielle Signal-to-Noise-Szenarien bewerten das Verhalten bei harmlosen Verwaltungsaktivitäten. Das Ergebnis ist ein Benchmark, der die betriebliche Realität im SOC widerspiegelt, wo sowohl fehlende Signale als auch übermäßiges Rauschen echte Kosten verursachen.
Zertifizierte Produkte
Die folgenden neun Lösungen wurden in der Testrunde 2026 zertifiziert: Bitdefender GravityZone Business Security Enterprise, ESET PROTECT Elite, Fortinet FortiEDR, G DATA 365 | MXDR, Genian Insight E, Kaspersky EDR Expert (vor Ort), ManageEngine Endpoint Central mit EDR, Palo Alto Networks Cortex XDR Pro und Sangfor Athena AI-Native EPP.
Nur zertifizierte Produkte werden veröffentlicht. Nicht zertifizierte Anbieter erhalten ein detailliertes Feedback, das die weitere Entwicklung unterstützt.
KI: von stärkerem Schutz zu effizienteren SOCs
KI gehört schon seit Jahren zum Arsenal der Anbieter und stärkt im Stillen die Schutzschichten in der Branche. Die Evaluierung von 2026 macht deutlich, dass ihre Rolle nun erweitert wird: KI wird zunehmend eingesetzt, um Erkennungsergebnisse zusammenzufassen, ihre Lesbarkeit zu verbessern und die Arbeitsabläufe von Analysten zu optimieren. Die Richtung ist eindeutig – von der Verbesserung des Schutzes hin zu einer messbar höheren Effizienz von SOC. Für Administratoren und forensische Experten, die unter ständigem Druck arbeiten, ist diese Veränderung ebenso willkommen wie überfällig.
Verfügbarkeit
Der vollständige Testbericht ist unter der folgenden URL verfügbar: https://www.av-comparatives.org/edr-detection-validation-certification-test-2026/
Der EDR Detection Validation Test steht EPP-, EDR-, XDR- und MDR-Anbietern offen, die eine unabhängige Validierung ihrer Erkennungsfunktionen anstreben.
Informationen zu AV-Comparatives
AV-Comparatives ist die führende unabhängige Testorganisation für Cybersicherheit und bewertet Sicherheitslösungen, die sich weit über die herkömmliche Antiviren-Software hinaus entwickelt haben. Unsere systematischen Tests bewerten modernen Endpunktschutz, Bedrohungserkennung und mobile Sicherheit für PC, Mac, Android und IoT-Geräte. Mit einer der weltweit relevantesten und ausgefeiltesten Bedrohungssammlungen schaffen wir reale Testumgebungen für eine umfassende Bewertung. Die Testergebnisse sind weltweit frei zugänglich, und die Zertifizierung von AV-Comparatives ist ein weltweit anerkanntes Gütesiegel für nachgewiesene Cybersicherheitsleistung.
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Österreich hat drei russische Diplomaten wegen des Verdachts der Spionage des Landes verwiesen und sie zu „persona non grata“ erklärt. Nach Angaben der Regierung sollen die betroffenen Mitarbeiter der russischen Vertretungen in Wien in Aktivitäten verwickelt gewesen sein, die als nachrichtendienstliche Operationen gelten. Die Außenministerin Beate Meinl-Reisinger betonte, es sei „inakzeptabel“, diplomatische Immunität für Spionage zu nutzen. Laut einer Erklärung aus Wien haben die drei Diplomaten Österreich bereits verlassen.
Nach Berichten des österreichischen Rundfunks ORF sollen die Diplomaten direkt in satellitengestützte Überwachungstätigkeiten involviert gewesen sein. Es geht demnach um mutmaßliche Spionage gegen in Wien ansässige internationale Organisationen unter Nutzung von Satellitentechnik auf dem Gelände der russischen Botschaft und des russischen Diplomatenkomplexes. Die Regierung hatte bereits im April die Aufhebung der diplomatischen Immunität der drei Betroffenen gefordert, Moskau kam dieser Forderung jedoch nicht nach. Die österreichische Außenministerin verwies in diesem Zusammenhang auf die „Vielzahl von Antennen“ auf den Dächern russischer Vertretungen in Wien, die als Sicherheitsrisiko eingestuft werden.
Wien reagiert auf den Fall auch mit einer geplanten Verschärfung des Strafrechts. Bislang ist Spionage durch ausländische Nachrichtendienste in Österreich nur strafbar, wenn sie sich direkt gegen österreichische Interessen richtet. Die Bundesregierung will nach einem Vorschlag des Justizministeriums einen zusätzlichen Tatbestand einführen, der auch die Interessen internationaler Organisationen – etwa der Vereinten Nationen und ihrer Spezialorganisationen mit Sitz in Wien – schützt. Zudem sollen bestehende Spionageparagrafen verschärft werden. Wien ist nach New York und Genf eines der wichtigsten diplomatischen Zentren weltweit und beherbergt zahlreiche internationale Einrichtungen.
Das russische Botschaftspersonal reagierte empört auf die Entscheidung. Die russische Botschaft in Wien bezeichnete die Ausweisung als „ungehörig, unbegründet, politisch motiviert und völlig inakzeptabel“ und kündigte „scharfe Gegenmaßnahmen“ an. Nach Angaben von Medien sind in Österreich rund 220 Mitarbeiter der russischen Botschaft akkreditiert; seit Beginn des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine im Jahr 2022 wurden bereits rund ein Dutzend russischer Diplomaten des Landes verwiesen. Nach Zählung der Nachrichtenagentur Reuters summierten sich die Ausweisungen seit 2020 auf 14 russische Diplomaten. Aus Moskau kam zunächst keine detaillierte Reaktion auf die jüngste Entscheidung der österreichischen Regierung.