Persistent hat die Databricks Brickbuilder-Spezialisierung für das Gesundheitswesen und die Biowissenschaften erlangt und erweitert damit sein Angebot an produktionsreifen Daten- und KI-Lösungen für regulierte Umgebungen

08.05.2026

HLS-Organisationen können nun multimodale Daten zusammenführen, Arbeitsabläufe im Bereich klinischer und praxisbezogener Evidenz beschleunigen und kontrollierte KI in großem Maßstab einsetzen

SANTA CLARA, Kalifornien und PUNE, Indien, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Persistent Systems (BSE: 533179) (NSE: PERSISTENT), ein Weltmarktführer im Bereich Digital Engineering und Unternehmensmodernisierung, gab heute bekannt, die Databricks Brickbuilder-Spezialisierung für das Gesundheitswesen und die Biowissenschaften (Healthcare and Life Sciences, HLS) erworben zu haben. Diese Anerkennung bestätigt die Fähigkeit von Persistent, produktionsreife, regulierte Daten- und KI-Lösungen auf der Databricks Data Intelligence-Plattform bereitzustellen. Sie stärkt die Position des Unternehmens dabei, Anbietern, Kostenträgern sowie Unternehmen aus den Bereichen Pharmazie, Biotechnologie und Medizintechnik die Möglichkeit zu geben, die klinische Entwicklung zu beschleunigen, die Behandlungsergebnisse für Patienten zu verbessern und KI in regulierten Umgebungen zu implementieren.

Persistent Systems Logo

HLS-Organisationen stehen unter zunehmendem Druck, klinische Studien zu beschleunigen, die Entwicklungszeiten für neue Medikamente zu verkürzen und Erkenntnisse aus der Praxis zu gewinnen. Gleichzeitig ist es mit älteren Architekturen oft schwierig, unterschiedliche Datensätze wie klinische Unterlagen, Genomdaten, Bildgebungsdaten und Patientendaten zu integrieren. Persistent nutzt die Databricks Data Intelligence-Plattform, um diese Datenquellen zu einer kontrollierten, KI-fähigen Grundlage zu vereinen, was eine verbesserte Studienkonzeption, eine schnellere Identifizierung von Kohorten, die Entdeckung von Biomarkern sowie skalierbare Evidenzplattformen ermöglicht.

Aufbauend auf dieser Grundlage liefert Persistent produktionsreife, gesetzeskonforme Daten- und KI-Lösungen, die speziell auf HLS-Umgebungen zugeschnitten sind. Diese Lösungen ermöglichen es Unternehmen, den Schritt von vereinzelten Pilotprojekten hin zu unternehmensweiter KI zu vollziehen und gewährleisten dabei Genauigkeit, Governance und Interoperabilität über klinische, Forschungs- und Entwicklungs-, kaufmännische sowie betriebliche Arbeitsabläufe hinweg. Dahinter stehen die Kerntechnologien von Databricks. Delta Lake bietet eine zuverlässige Datengrundlage für KI und Compliance, Unity Catalog ermöglicht eine intelligente Governance zur Überwachung von Daten und zur Gewinnung verlässlicher Erkenntnisse, und Mosaic AI unterstützt die sichere Entwicklung und Bereitstellung von Modellen für verschiedene Anwendungsfälle wie die Vorhersage von Patientenrisiken, die Optimierung klinischer Studien und die Pharmakovigilanz.

Die Zusammenarbeit zwischen Persistent und Databricks wird durch gemeinsame Entwicklungs- und Markteinführungsinitiativen weiter ausgebaut, deren Ziel es ist, messbare Geschäftsergebnisse im gesamten HLS-Ökosystem zu erzielen. Dies zeigt sich in konkreten Implementierungen: So hat Persistent beispielsweise einem Auftragsforschungsinstitut dabei geholfen, die Erfolgsquote bei klinischen Studien zu verbessern, und einen führenden Anbieter von wissenschaftlichen Instrumenten und medizinischen Geräten dabei unterstützt, Innovationen mithilfe der Databricks-Plattform voranzutreiben.

Persistent ist ein Global Systems Integrator-Partner von Databricks mit Silber-Status, verfügt über mehr als 900 Zertifizierungen und bietet ein stetig wachsendes Portfolio an Beschleunigern auf der Databricks Data Intelligence-Plattform.

Ganesh Nathella, geschäftsführender Vizepräsident und Geschäftsleiter – HLS-Geschäft, Persistent:

„Im Bereich Gesundheitswesen und Biowissenschaften verlagert sich der Schwerpunkt vom bloßen Zugriff auf Daten hin zu deren nutzbarer Umsetzung in klinischen, forschungsbezogenen und betrieblichen Umgebungen. Mit der Databricks Brickbuilder-Spezialisierung für den Bereich Gesundheitswesen und Biowissenschaften haben wir einen weiteren Schritt in Richtung des Aufbaus der erforderlichen Kompetenzen getan, die für diese Umstellung unerlässlich sind. Gemeinsam mit Databricks unterstützen wir Kostenträger, Leistungserbringer, Pharmaunternehmen, Hersteller wissenschaftlicher Instrumente, Biotech- und Medizintechnikunternehmen dabei, stärker vernetzte, auf Erkenntnissen basierende Ökosysteme aufzubauen, die die Entscheidungsfindung verbessern, Innovationen beschleunigen und die Behandlungsergebnisse für Patienten optimieren."

Sameer Dixit, Vizepräsident für Daten, KI und Integration bei Persistent:

„Die Datenbereitschaft ist entscheidend für die Skalierung von KI im Gesundheitswesen und in den Biowissenschaften, wo Unternehmen unterschiedliche Datensätze zusammenführen müssen. Bei Persistent entwickeln wir unternehmenstaugliche, kontrollierte und skalierbare Daten- und KI-Lösungen auf modernen Plattformen, einschließlich Databricks. Die Erlangung der Databricks Brickbuilder-Spezialisierung für HLS unterstreicht die Stärke unserer Partnerschaft und unsere Fähigkeit, Unternehmen dabei zu unterstützen, multimodale Daten zu vereinheitlichen, vertrauenswürdige KI zu implementieren und Ergebnisse in regulierten Umgebungen zu verbessern."

Josh Meyer, weltweiter Leiter für Partnerlösungen und Branchen-GTM bei Databricks:

„Die Erlangung der Databricks Brickbuilder-Spezialisierung für das Gesundheitswesen und die Biowissenschaften durch Persistent spiegelt die nachgewiesene Fähigkeit des Unternehmens wider, Daten und KI in konkrete Ergebnisse für die Branche umzusetzen. Die Lösungen von Persistent zeigen, wie die Databricks Platform für komplexe HLS-Herausforderungen eingesetzt werden kann – von klinischen Erkenntnissen und Patientenergebnissen bis hin zu KI-gestützter Wirkstoffforschung und betrieblicher Effizienz –, und Unternehmen dabei unterstützt, schneller und sicherer zu handeln."

Informationen zu Persistent

Persistent Systems (BSE: 533179 und NSE: PERSISTENT) ist ein weltweites Dienstleistungs- und Lösungsunternehmen, das branchenübergreifend KI-gestützte, plattformbasierte digitale Engineering- und Unternehmensmodernisierungslösungen anbietet. Mit über 27.500 Mitarbeitern in 18 Ländern setzt sich das Unternehmen für Innovation und den Erfolg seiner Kunden ein. Persistent bietet eine umfassende Dienstleistungspalette, darunter Softwareentwicklung, Produktentwicklung, Daten und Analysen, CX-Transformation, Cloud Computing sowie intelligente Automatisierung. Das Unternehmen ist Teil des MSCI India Index und in wichtigen Indizes der National Stock Exchange of India vertreten, darunter Nifty Midcap 50, Nifty IT sowie Nifty MidCap Liquid 15 und in mehreren Indizes der BSE wie S&P BSE 100 sowie S&P BSE SENSEX Next 50. Persistent ist zudem im Dow Jones Sustainability World Index vertreten. Das Unternehmen hat CO2-Neutralität erreicht und damit seinen Einsatz für Nachhaltigkeit sowie verantwortungsbewusstes Wirtschaften bekräftigt. Persistent wurde außerdem von Newsweek und der Plant A Insights Group als einer von „America's Greatest Workplaces for Inclusion & Diversity 2025" (einer der besten Arbeitgeber in den USA für Inklusion und Vielfalt 2025) ausgezeichnet. Als Teilnehmer des UN Global Compact hat sich das Unternehmen dazu verpflichtet, seine Strategien und Geschäftsaktivitäten an den universellen Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsbekämpfung auszurichten und Maßnahmen zu ergreifen, die gesellschaftliche Ziele fördern. Mit einem Markenwertwachstum von 468 % seit 2020 ist Persistent die am schnellsten wachsende IT-Dienstleistungsmarke im „Brand Finance India 100"-Report 2025.

www.persistent.com

Hinweis bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen

Informationen zu Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit zukunftsgerichteten Aussagen finden Sie auf persistent.com/flcs

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.