Neue OData-Unterstützung bringt Clean-Core-Compliance in die KI-gestützte SAP-Automatisierung
BURLINGTON, Massachusetts, 14. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Precisely, ein führender Anbieter von ganzheitlichem Datenmanagement (Unified Data Management) für KI-taugliche Daten, hat heute den Precisely Automate MCP Server und die native OData-Unterstützung in Precisely Automate angekündigt. Diese Version ermöglicht es KI-Assistenten und -Anwendungen, über eine standardbasierte Schnittstelle mit SAP®-Automatisierungs-Workflows zu interagieren und unterstützt dabei die Anforderungen von SAP Clean Core.

Während Unternehmen ihre SAP-Umgebungen modernisieren und den Einsatz von KI ausweiten, stehen sie an zwei Fronten unter Druck. Die Clean-Core-Strategie von SAP bringt Unternehmen dazu, von veralteten Scripting-Ansätzen auf standardisierte, API-basierte Integrationen umzusteigen. Währenddessen zwingt die zunehmende Verbreitung von KI-Plattformen Teams dazu, für jedes neu eingesetzte LLM separate SAP-Verbindungen aufzubauen und zu pflegen.
„Unternehmen sollten nicht zwischen der beschleunigten Einführung von KI heute und der Vorbereitung auf die SAP-Architektur von morgen wählen müssen", sagte Ashwin Ramachandran, SVP, Product Management bei Precisely. „Der Precisely Automate MCP Server verbindet KI-Assistenten über einen offenen Standard mit SAP-Workflows. Die native OData-Unterstützung hilft Unternehmen dabei, die Automatisierung an die Clean-Core-Strategie von SAP anzupassen. Gemeinsam ermöglichen sie es Kunden, KI-fähige Daten in ihren SAP-Umgebungen produktiv einzusetzen."
Native OData-Unterstützung in Automate Studio
OData ist der von SAP bevorzugte API-Standard für die Anbindung von Anwendungen und den Datenaustausch. Er ermöglicht es KI-Anwendungen und -Agenten, über moderne, standardbasierte Integrationen mit SAP zu interagieren - anstelle von veralteten Ansätzen, die Upgrades und Migrationen erschweren können.
Die OData-Unterstützung hilft Unternehmen dabei:
Precisely Automate MCP Server
Der Precisely Automate MCP-Server, der auf dem offenen Model Context Protocol (MCP) basiert, stellt vorhandene Automate-Studio-Skripte und Evolve-Workflows als KI-aufrufbare Tools bereit. Damit bietet er jeder MCP-kompatiblen KI-Plattform eine standardbasierte Anbindung an die SAP-Automatisierung. Eine einzige Konfiguration funktioniert für Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot und andere KI-Plattformen, die das Protokoll unterstützen, ohne dass Integrationen im Zuge der Weiterentwicklung der KI-Landschaft neu erstellt werden müssen.
Fachanwender können SAP-Informationen mithilfe natürlicher Sprache über MCP-kompatible KI-Assistenten erstellen, aktualisieren oder abrufen, während die Governance-Kontrollen weiterhin gewährleistet sind. Unternehmen können SAP-Workflows auf KI ausweiten und dabei ihre bestehenden Sicherheits-, Compliance- und Governance-Kontrollen beibehalten.
Die native OData-Unterstützung und der Automate MCP Server bieten Unternehmen einen standardbasierten Weg, jede KI-Plattform mit der SAP-Automatisierung zu verbinden. Dadurch wird der Wert bestehender Automate-Investitionen im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwicklung der KI-Landschaft gesteigert. Der Automate MCP Server erweitert die umfassenden Investitionen von Precisely in die MCP-Unterstützung im gesamten Portfolio. Zudem hilft er Kunden dabei, vertrauenswürdige Daten, Automatisierungs- und Kundeninteraktions-Workflows über offene Standards mit KI zu verbinden.
Um mehr über den Precisely Automate MCP Server zu erfahren, eine Demo anzufordern oder zu entdecken, wie KI mit der SAP-Automatisierung zusammenspielt, besuchen Sie precisely.com/automate.
Über Precisely
Precisely ist ein führender Anbieter von ganzheitlichem Datenmanagement (Unified Data Management) und liefert die KI-tauglichen Daten, die Unternehmen benötigen, um KI mit Zuversicht zu skalieren. Die Precisely Platform vereint ein breites Spektrum an Data-Management-Funktionen auf einer gemeinsamen Metadaten- und semantischen Basis: Datenintegration, Datenqualität, Data Governance, Location Intelligence, Master Data Management und Kundenkommunikation. Die Plattform bietet zudem integrierte Funktionen zur Datenanreicherung und lässt sich über die gesamte Datenlandschaft hinweg einsetzen – von klassischen Business-Systemen über moderne Cloud-Plattformen bis zu den darauf aufsetzenden KI-Systemen. Dadurch können Unternehmen ihre Daten dort verwalten, wo sie liegen, anstatt eine Migration in ein einzelnes Daten-Ökosystem zu benötigen. Mehr als 12.000 Unternehmen in über 100 Ländern, darunter 92 % der Fortune 500, vertrauen auf Precisely. Weitere Informationen finden Sie unter www.precisely.com/de.
© 2026 Precisely Software Incorporated und/oder seine verbundenen Unternehmen. Die hierin enthaltenen Informationen sind Eigentum von Precisely Software Incorporated und/oder seinen Lizenzgebern, stellen keine Einladung oder ein Angebot dar und dürfen nicht für Wettbewerbsanalysen, die Entwicklung eines Konkurrenzprodukts oder anderweitig ohne schriftliche Genehmigung vervielfältigt werden. Verweise auf künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen oder generative KI beschreiben aktuelle oder geplante Funktionen und stellen keine Zusage hinsichtlich der regionalen oder zukünftigen Verfügbarkeit, Funktionalität oder Leistung dar. KI-Funktionen sind von Natur aus probabilistisch; Ergebnisse können ungenau, unvollständig oder für einen bestimmten Zweck ungeeignet sein und sollten von einer qualifizierten Person überprüft werden, bevor sie als Grundlage für Entscheidungen oder andere Maßnahmen verwendet werden. KI-Funktionen und deren Ergebnisse werden ohne Zusicherungen oder Gewährleistungen jeglicher Art „AS IS" bereitgestellt, einschließlich hinsichtlich Genauigkeit, Vollständigkeit, Nichtverletzung von Rechten Dritter oder Eignung für einen bestimmten Zweck. Kunden sind allein für die Nutzung von KI-Funktionen und deren Ergebnissen, die von ihnen übermittelten Daten, alle Entscheidungen, die auf Grundlage eines Ergebnisses getroffen werden, sowie für die Einhaltung aller für ihre Nutzung von künstlicher Intelligenz geltenden Gesetze und Vorschriften verantwortlich, einschließlich Datenschutz- und branchenspezifischer Anforderungen sowie erforderlicher Einwilligungen, Hinweise, Offenlegungen oder Genehmigungen. Diese Pressemitteilung stellt keine Rechts-, Regulierungs-, Finanz-, Medizin- oder sonstige professionelle Beratung dar. Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu den Funktionen von Precisely im Bereich künstliche Intelligenz, geplanten Funktionen und erwarteten Vorteilen. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen und Annahmen, stellen keine Garantie für zukünftige Leistungen dar und unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich abweichen. Precisely übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung zukunftsgerichteter Aussagen, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen. „Precisely" ist eine eingetragene Marke. Alle anderen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
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Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) hat die innenpolitische Debatte über den Umgang mit Jugendkriminalität und die Ausgestaltung des Sozialsystems neu angeheizt. In der ORF-„Pressestunde“ brachte der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz die seit Jahren umstrittene Forderung seiner Partei erneut auf den Tisch, die Strafmündigkeit in Österreich von derzeit 14 auf zwölf Jahre zu senken. „Wer früh Grenzen übertritt, der muss auch damit rechnen, dass früh Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Wallner. Allein mit Strafrecht sei es aus seiner Sicht jedoch nicht getan; parallel brauche es ein „Netz an verpflichtenden Unterstützungen“ für betroffene Kinder und Familien.
Zur Begründung verwies Wallner auf Entwicklungen in Schweden. Dort werde über Gefängnisstrafen für 13-Jährige diskutiert, nachdem Berichte über Jugendliche kursierten, die von erwachsenen Tätern für Straftaten instrumentalisiert werden sollen. Eine „Situation wie in den Vororten Stockholms“ wolle er in Österreich verhindern, so der Landeshauptmann, der betonte, er wolle „nicht den Teufel an die Wand malen“, aber vor Fehlentwicklungen warnen. Die ÖVP hatte bereits 2024, unter anderem nach Fällen von Jugendkriminalität, eine Absenkung der Strafmündigkeit gefordert; damals war Innenminister Gerhard Karner treibende Kraft der Debatte.
In der früheren schwarz-grünen Koalition konnte sich die Volkspartei mit dieser Linie nicht durchsetzen. „Mit den Grünen war das aber praktisch unmöglich“, sagte Wallner rückblickend. Aus den Reihen der Grünen kam auch diesmal umgehend Widerspruch. Die grüne Sicherheitssprecherin Agnes Sirkka Prammer bezeichnete es als „Scheinlösung“, Zwölfjährigen mit dem Strafrecht zu begegnen, und plädierte für einen Schwerpunkt auf Prävention: Kinder- und Jugendhilfe, Familienarbeit, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssten ausgebaut werden. Die Länder seien gefordert, dafür ausreichend Ressourcen bereitzustellen.
Parallel zu der Sicherheitsdebatte positionierte sich Wallner bei der anstehenden Neuordnung der Sozialhilfe, einem der zentralen Themen, über die sich die Bundesregierung im Herbst verständigen will. Die Verhandlungen laufen bereits, in der kommenden Woche sollen sie fortgesetzt werden. Wallner betonte, es brauche „eine Sozialhilfe, die Armut verhindert“, warnte aber zugleich vor einer möglichen „Zuwanderung ins System“ und forderte klare Wartefristen für Asylberechtigte. Die Reform müsse auf eine möglichst kurze Bezugsdauer abzielen; Vorarlberg sei hier, was die Dauer des Sozialhilfebezugs betreffe, Vorreiter.
Bei den Leistungen spricht sich Wallner für eine Obergrenze aus. „Ohne Obergrenze wird es nicht gehen“, sagte er mit Blick auf die Gesamtsumme, die ein Haushalt aus der Sozialhilfe beziehen kann. Auch gestaffelte Kinderregelsätze seien aus seiner Sicht notwendig. Jedes Kind sei „gleich viel wert“, aber die Kosten verdreifachten sich nicht automatisch bei drei Kindern, argumentierte der Landeshauptmann. Die neue Sozialhilfe soll nach aktueller Planung mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Ob der enge Zeitplan hält, ließ Wallner offen, fügte aber hinzu: „Wenn man will, schon“ – und appellierte daran, die Bundesländer „möglichst schnell an den Tisch zu holen“.