HEFEI, China, 22. September 2026 /PRNewswire/ -- Pylontech (688063:SH) hat am 21. September in seinem Werk in Hefei die Serienproduktion seiner prismatischen LFP-Zellen mit 588 Ah und 601 Ah für Energiespeichersysteme (ESS) aufgenommen und damit einen neuen Schritt bei der Expansion des Unternehmens in den Bereich der Energiespeicher für Großanlagen markiert.

Die intern entwickelten Zellen mit einer Kapazität von 588 Ah und 601 Ah sind für groß angelegte Energiespeicheranwendungen konzipiert und zeichnen sich durch hohe Sicherheit, lange Zyklenlebensdauer und hohe Energieeffizienz aus. Mehr als 100 MWh der neuen Zellen wurden bereits produziert, was die Fähigkeit des Unternehmens unter Beweis stellt, die neuen Produkte in großem Maßstab herzustellen. Die Zellen werden zudem in die PyOcean-Energiespeichersysteme der nächsten Generation von Pylontech mit einer Kapazität von 6,25 MWh und 8 MWh integriert, deren Projektumsetzung nun bevorsteht.
Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass Pylontech seine Präsenz auf dem Markt für Energiespeicher im großen Maßstab weiter ausbaut. Das Unternehmen hat Systeme für eine wachsende Zahl von Großprojekten in China und im Ausland geliefert, darunter ein 120 MW/240 MWh-Energiespeicherprojekt in Yangzhou, Jiangsu, ein eigenständiges BESS (Batterie-Energiespeichersystem) mit 200 MW/400 MWh von in Ningxia sowie Projekte in Europa. Durch diese Projekte hat Pylontech seine Erfahrung bei der Lieferung und Inbetriebnahme groß angelegter Energiespeichersysteme erweitert.

Die neuen Zellen bieten Verbesserungen bei allen wichtigen Leistungskennzahlen, darunter Kapazität, Energiedichte, Zyklenlebensdauer und Energieeffizienz. Die Zelle mit 601 Ah erreicht eine Energiedichte von 425,8 Wh/l, eine Zyklenlebensdauer von mehr als 12.000 Zyklen und einen Wirkungsgrad von 96,5 %. Durch die höhere Kapazität verringert sich zudem die Anzahl der Zellen und Verbindungen, die innerhalb eines Speichersystems erforderlich sind, was kompaktere Systemkonstruktionen, eine effizientere Integration und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg ermöglicht.
Die Produktion der neuen Zellen wird durch die intelligenten Fertigungskapazitäten von Pylontech am Standort Hefei unterstützt. Die Kernproduktionsprozesse sind zu 100 % automatisiert und werden von mehr als 120 Industrierobotern und 180 intelligenten Fertigungsanlagen unterstützt. Das Manufacturing Execution System (MES) des Unternehmens erfasst Produktions- und Qualitätsdaten während des gesamten Fertigungsprozesses und ermöglicht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit für jede Zelle sowie eine konsistente Qualitätskontrolle.

Da die 588-Ah- und 601-Ah-Zellen nun in Serienproduktion sind, wird Pylontech seine Kompetenzen in den Bereichen Zelltechnologie, Fertigung und Systemintegration weiter ausbauen, um der weltweit steigenden Nachfrage nach Energiespeichersystemen im großen Maßstab gerecht zu werden.
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Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) holen den Bahnhofskomplex Wien-Mitte nach rund zwei Jahrzehnten wieder vollständig in den eigenen Konzern zurück. Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Areals, das 2005 an die damalige BA/CA-Gruppe verkauft worden war, zugestimmt. Verkäufer ist nun eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Neben den Bahnanlagen umfasst die Transaktion auch das Einkaufszentrum "The Mall" sowie umfangreiche Büroflächen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart; der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und ist für Ende Dezember geplant.
Mit der Übernahme würden Immobilie und Bahninfrastruktur erstmals seit mehr als zwanzig Jahren wieder in einer Hand zusammengeführt. Wien-Mitte ist gemessen an den Fahrgastzahlen der viertgrößte Bahnhof Österreichs und ein zentraler Verkehrsknoten, an dem sich S-Bahn, mehrere U-Bahn-Linien sowie der Flughafenzug CAT treffen. Täglich halten nach Angaben der ÖBB fast 600 Züge an dem Standort. Bahnanlagen und Gebäude seien baulich und technisch eng miteinander verbunden, heißt es. Künftige Änderungen an Zugängen, Stiegen, Belüftung oder Leitungen müssen damit nicht mehr mit einem externen Immobilieneigentümer abgestimmt werden.
Die ÖBB sehen in dem Rückkauf einen strategischen Schritt, um die Entwicklung des Standorts aus einer Hand zu steuern. Das soll zusätzlichen Handlungsspielraum für die kommenden Jahrzehnte schaffen, in denen die derzeit modernisierte S-Bahn-Stammstrecke mehr Züge aufnehmen soll. Die Funktion des Standorts als Bahnhof soll nach Angaben des Unternehmens wieder stärker im Namen, an den Zugängen und in der architektonischen Gestaltung zum Ausdruck kommen. Für die bestehenden Mietverhältnisse im Einkaufszentrum und in den Büros kündigte die ÖBB an, dass diese unverändert weitergelten.
Wien-Mitte blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Der Standort wurde 1848 als Bahnhof Hauptzollamt eröffnet und ging 1934 in das Eigentum der Bahn über. Ab den späten 1950er-Jahren entstanden über den Gleisen unter anderem ein Bürotrakt und eine Markthalle, bevor die Liegenschaft 2005 veräußert wurde. Die spätere Entwicklung des Areals war von intensiven öffentlichen Debatten begleitet, unter anderem wegen geplanter Hochhäuser mit bis zu 97 Metern Höhe und der Diskussion um mögliche Auswirkungen auf den UNESCO-Welterbestatus. Mit der nun geplanten Re-Integration in den ÖBB-Konzern verknüpft das Unternehmen die Aussicht, die verkehrliche Rolle des Standorts und die bauliche Entwicklung langfristig aufeinander abzustimmen.