PARIS, 2. April 2026 /PRNewswire/ -- VinFast hat einen Rekordtag verzeichnet und bemerkenswerte 3.520 Bestellungen für seine intelligenten Elektrofahrzeuge in Vietnam bearbeitet. Dieser Meilenstein, der über einen Zeitraum von 24 Stunden mehr als 146 Bestellungen pro Stunde entspricht, unterstreicht sowohl die operative Größe als auch die technologischen Ambitionen des vietnamesischen Herstellers, der seine Produktion für globale Märkte, darunter auch Europa, hochfährt.

Diese Leistung spiegelt mehr als nur einen Anstieg der Nachfrage nach fortschrittlichen neuen Elektrofahrzeugen wider, die durch ein umfassendes Support-Netzwerk und eine schnell wachsende Infrastruktur unterstützt werden. Sie demonstriert die Fähigkeit von VinFast, im industriellen Maßstab zu produzieren, wobei die Fahrzeuge in einem Tempo vollständig fertiggestellt und versandbereit sind, das dem monatlichen Absatzvolumen mehrerer Automobilhersteller auf dem vietnamesischen Markt entspricht. Im Durchschnitt bearbeitete das Unternehmen etwa 2,4 Fahrzeuge pro Minute – eine Ausführungsgeschwindigkeit, die in der Branche selten zu finden ist.
Für Europa gewährt dieser Meilenstein einen Ausblick auf die Zukunft. Er verdeutlicht die operative Disziplin der internationalen Expansion von VinFast und signalisiert, dass das Unternehmen nicht nur in globale Märkte eintritt, sondern dies mit der Fähigkeit tut, schnell zu skalieren und dabei Konsistenz in Qualität und Lieferung zu gewährleisten.
Vom heimischen Aufschwung zur globalen Bühne
Die Meilensteinleistung von VinFast baut auf einem anhaltenden Wachstumskurs und mehreren heimischen Verkaufsrekorden auf. Seit 2024 hat das Unternehmen seine Position als führende Automobilmarke in Vietnam behauptet. Im Jahr 2025 lieferte es 175.099 Fahrzeuge aus und übertraf damit die kombinierten Verkaufszahlen mehrerer etablierter internationaler Wettbewerber. Allein im Dezember 2025 wurden 27.649 Fahrzeuge ausgeliefert, was einen Monatsrekord für einen einzelnen Automobilhersteller auf dem Markt darstellt.
Diese Ergebnisse werden durch eine gezielte Ökosystem-Strategie untermauert, die Neuwagenkäufern das Vertrauen gibt auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. In Vietnam hat VinFast eine landesweite Ladeinfrastruktur aufgebaut, mit Plänen für 150.000 Ladeanschlüssen in 34 Provinzen und Städten. Ergänzt wird dies durch 99 ultraschnelle Ladeparks mit 150-kW-Ladegeräten entlang der wichtigsten Autobahnen sowie ein Netzwerk von mehr als 400 Servicewerkstätten.
Systematische Expansion in Europa
Wenn VinFast-Fahrzeuge nun auf den Straßen großer europäischer Städte wie Paris und Berlin auftauchen, geschieht dies mit umfassender Unterstützung durch ein wachsendes Netzwerk vertrauenswürdiger Partner aus Industrie und Markt, darunter Norauto, ATU und Plugsurfing.
In Europa führt VinFast ein klar strukturiertes Portfolio ein, das den Kompaktwagen VF 6 und den Mittelklassewagen VF 8 sowie Elektrobusse für den öffentlichen Nahverkehr umfasst. Diese Fahrzeuge stellen jedoch nur die sichtbarste Ebene eines umfassenderen Systems dar, das Fertigung und künstliche Intelligenz, Infrastruktur und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.
Im Mittelpunkt der Strategie von VinFast steht eine Fertigungsphilosophie, die auf Skalierbarkeit, Flexibilität und Intelligenz basiert. Eine wichtige Säule dieses Ansatzes ist die Zusammenarbeit mit VinRobotics, einem Unternehmen, das fortschrittliche Automatisierungssysteme und KI-gesteuerte Robotik für industrielle Anwendungen entwickelt.
Diese Systeme sind darauf ausgelegt, sich wiederholende Prozesse zu automatisieren und sich dynamisch an komplexe Produktionsumgebungen anzupassen. Durch die Optimierung von Arbeitsabläufen, die Verbesserung der Präzision und die Reduzierung von Ineffizienzen ist VinFast in der Lage, eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten und gleichzeitig die Produktionsmenge für internationale Märkte zu steigern.
Für Europa, wo die regulatorischen Standards und die Erwartungen der Verbraucher zu den anspruchsvollsten weltweit zählen, stellt diese Fähigkeit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Sie ermöglicht es VinFast, die Produktion an regionale Anforderungen anzupassen, ohne Kompromisse bei der Kosteneffizienz oder den Lieferfristen einzugehen.
Parallel zu seiner Fertigungsstrategie baut VinFast seine Kompetenzen im Bereich des autonomen Fahrens aus, um sicherzustellen, dass das Unternehmen auf alle regulatorischen Änderungen vorbereitet ist. Das Unternehmen verfolgt eine strukturierte Roadmap, die von Fahrerassistenzsystemen (ADAS) hin zu Autonomie der Stufe 4 führt.
Anstatt sich ausschließlich auf die eigene Entwicklung zu verlassen, kombiniert VinFast internes Fachwissen mit strategischen Partnerschaften. Eine bemerkenswerte Zusammenarbeit besteht mit Tensor, das Lösungen für autonomes Fahren der Stufe 4 entwickelt. Im Rahmen dieser Partnerschaft bringt VinFast Fertigungs-Know-how und Wege zur Markteinführung ein und trägt so dazu bei, den Übergang von Prototypentechnologien zu marktreifen Anwendungen zu beschleunigen.
Glaubwürdigkeit in einem reifen und regulierten Markt aufbauen
Europa stellt eines der wettbewerbsintensivsten und am stärksten regulierten Automobilumfelder der Welt dar. Erfolg in diesem Markt erfordert mehr als nur Produktwettbewerbsfähigkeit; er verlangt langfristiges Engagement, Zuverlässigkeit und Vertrauen.
Die Modelle VF 6 und VF 8 von VinFast sind auf die wichtigsten europäischen Prioritäten wie Effizienz, Design und Barrierefreiheit ausgelegt. Im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs führt das Unternehmen die Elektrobusmodelle EB 8 und EB 12 ein. Der EB 12 hat die vollständige europäische Zertifizierung erhalten und erfüllt damit die strengen regionalen Standards.
Zur Unterstützung seines Produktangebots baut VinFast eine lokalisierte Vertriebspräsenz in ganz Europa auf. Dazu gehören Partnerschaften mit Händlern und Dienstleistern, um sicherzustellen, dass Kunden Zugang zu umfassendem Kundendienst, Wartung und Garantieleistungen haben.
Diese partnerbasierte Vertriebsstrategie spiegelt ein klares Verständnis der europäischen Marktdynamik wider, in der langfristige Servicequalität und Markenvertrauenswürdigkeit entscheidende Faktoren bei der Kaufentscheidung der Verbraucher sind.
VinFasts rekordverdächtiger Meilenstein bei den Auslieferungen in Vietnam ist mehr als nur eine Erfolgsgeschichte auf heimischem Boden. Er dient als Beleg für ein skalierbares, technologiegetriebenes Modell, das das Unternehmen nun auf internationale Märkte ausweitet.
Dies bedeutet, dass VinFast bereit ist, europäische Kunden zu unterstützen und ihnen eine überzeugende Kombination aus solider Fertigung, vollständiger Ökosystemintegration und fortschrittlichen Technologien zu bieten. Während europäische Regierungen den Übergang zu nachhaltiger Mobilität beschleunigen wollen, zeigt der Ansatz von VinFast, wie Größe, Infrastruktur und Innovation die Zukunft des Verkehrs gestalten können.
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Bei der NASA-Mondmission Artemis 2 ist erstmals in größerem Umfang Technologie aus Österreich mit an Bord. Das Grazer Unternehmen Magna hat Hochdruckleitungen für die Flüssigtanks des Space Launch System (SLS) geliefert, mit dem die Orion-Kapsel der Mission ins All gestartet wurde. Parallel dazu steuert die Wiener Hightech-Firma TTTech zentrale Komponenten für die sicherheitskritische Datenkommunikation bei und ist damit in das Herzstück der Missionsarchitektur eingebunden.
An die von Lockheed Martin gebaute Orion-Kapsel ist das European Service Module (ESM) angedockt, für das die Europäische Weltraumorganisation ESA verantwortlich zeichnet. Gefertigt wird das Modul von Airbus in Bremen. In dem Servicemodul sind das Haupttriebwerk für den Anflug der Crewkapsel auf den Mond, die Systeme zur Temperaturregulierung und Stromversorgung sowie die Treibstofftanks untergebracht. Zudem lagern dort die Sauerstoff- und Wasservorräte für die vierköpfige Besatzung, die während der gesamten Mission in der Orion-Kapsel untergebracht ist.
Die von TTTech entwickelte Technologie stellt die sicherheitsrelevante Datenkommunikation aller Lebenserhaltungs- und Steuerungssysteme sicher und fungiert damit als eine Art zentrales Nervensystem für Orion und ESM. Das Flugsteuerungssystem der Kapsel kommt von Honeywell Aerospace, mit dem TTTech seit Jahrzehnten zusammenarbeitet. Am Ende der Mission werden sich Orion und ESM kurz vor der Rückkehr zur Erde trennen; das Servicemodul verglüht anschließend in der Erdatmosphäre.
ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher, der aus Österreich stammt, betonte in einer ersten Reaktion die Bedeutung der Mission für Europa: Artemis 2 bestätige die entscheidende Rolle Europas bei der Rückkehr der Menschheit zum Mond und der künftigen Erforschung des Weltraums. Die ESA sei stolz darauf, Seite an Seite mit ihren internationalen Partnern unter Führung der NASA zu stehen. Die Mission gilt damit auch als Signal für die industrielle Rolle Europas – und insbesondere österreichischer Zulieferer – in künftigen Mond- und Tiefraumprogrammen.