Rendeavour und Wellington College Education eröffnen eine globale britische Schule in Tatu City, Kenia

15.03.2026

TATU CITY, Kenia, 15. März 2026 /PRNewswire/ -- Rendeavour, Afrikas Entwickler neuer Städte, und Wellington College Education, ein führendes britisches Bildungsnetzwerk, werden in Tatu City, Kenia, eine koedukative Tages- und Internatsschule für 1500 Schüler im Alter von 3 bis 18 Jahren eröffnen. Mit der Eröffnung im September 2028 wird Wellington College International Kenya Schüler sowie Eltern aus Kenia, aus ganz Afrika und aus aller Welt anziehen, die im Herzen der führenden neuen Stadt des Kontinents eine britische Ausbildung auf höchstem Niveau suchen.

L-R: James Dahl, 15th Master of Wellington College, and Stephen Jennings, CEO and Founder of Rendeavour, owner and developer of Tatu City, during the official announcement of Wellington College International Kenya, a global British school that will open in Tatu City, Kenya, in September 2028.

Das Wellington College International Kenya ist die zweite Schule in Afrika, die aus der Partnerschaft zwischen Wellington College Education und Rendeavour hervorgeht. Das Wellington College International Lagos befindet sich in Alaro City, der Schwesterstadt von Tatu City in Nigeria. Indem Rendeavour den Erfolg des Campus von Wellington College International Lagos in Alaro City wiederholt, schafft das Unternehmen ein panafrikanisches Netzwerk exzellenter Bildung, das West- und Ostafrika miteinander verbindet.

Das Wellington College International Kenya wird die führende Schule in Ostafrika sein und eine hervorragende Ausbildung bieten, die Schüler mit dem Wissen, den Fähigkeiten sowie dem Charakter ausstattet, ihr Potenzial zu entfalten und an einer besseren Welt mitzuwirken. Der Campus in Tatu City soll Schüler aus benachbarten ostafrikanischen Ländern sowie darüber hinaus aufnehmen und ist als moderne, eigens dafür errichtete Lernumgebung geplant. Er wird über hochmoderne naturwissenschaftliche Labore und Unterrichtsräume, eine innovative technologische Infrastruktur, umfassende Sport- und Freizeiteinrichtungen einschließlich eines 50-Meter-Olympiabeckens, Räume für bildende und darstellende Künste sowie eigene Bereiche zur Förderung der persönlichen und sozialen Entwicklung der Schüler verfügen. Die hochmoderne Schule unterstreicht zudem den Erfolg von Tatu City, das in den vergangenen fünf Jahren Investitionen von 3,5 Milliarden US-Dollar nach Kenia gezogen und mehr als 30 000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat.

Das Wellington College International Kenya wird dem anspruchsvollen englischen National Curriculum folgen, das mit dem anspruchsvollen A-Level-Programm abschließt, und zudem erstklassiges Coaching sowie hervorragenden Unterricht in Sport, Musik und Kunst bieten. Als Teil der globalen Familie von Wellington College Education werden die Schüler von Wellington College International Kenya von Verbindungen zu Schwesterschulen in Europa und Asien profitieren, darunter Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, gemeinsame akademische Initiativen sowie internationale Programme. Nach ihrem Abschluss werden die Schüler Teil des Alumni-Netzwerks der Old Wellingtonians und erhalten damit lebenslange Verbindungen zu einer etablierten globalen Gemeinschaft.

James Dahl, 15. Schulleiter des Wellington College, sagte: „Die Eröffnung von Wellington College International Kenya ist ein Moment großen Stolzes für unsere globale Schulfamilie. Für unsere neuen Partner in Kenia wird diese Vernetzung einen unmittelbaren Zugang zur Dynamik, zum Talent sowie zur Erfahrung unserer gesamten Gemeinschaft eröffnen."

Stephen Jennings, Gründer und Geschäftsführer von Rendeavour, sagte: „Für eine britische Spitzenbildung müssen Kinder nicht länger in das Vereinigte Königreich geschickt werden. Das Wellington College International Kenya verbindet akademische Strenge mit außerschulischen Aktivitäten und einer Ausstattung, wie sie nur Tatu City und Kenia bieten, eines der schönsten Länder der Welt. Kenia steht bei vielen Familien auf der Wunschliste besonderer Lebensziele und Erfahrungen, und nun können sie auch einen Umzug nach Kenia und Tatu City in Betracht ziehen, um Zugang zu einem der besten Bildungsangebote der Welt zu erhalten."

Sir Anthony Seldon, Gründungsdirektor von Wellington College Education, sagte: „Die heutige Bekanntgabe von Wellington College International Kenya markiert einen transformativen Moment für die Bildung in Ostafrika. Die Pionierarbeit des Wellington College an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und menschlichem Wohlergehen, die in enger Partnerschaft mit der OECD entwickelt wurde, bietet ein Schulmodell, das zutiefst menschlich und zugleich mutig auf die Zukunft ausgerichtet ist."

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2933712/Tatu_City.jpg

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Diplomatische Spannungen: Russland kündigt Reaktion auf Ausweisungen in Österreich an

04.05.2026

Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.

Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.

Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.

Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.