PARIS, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Sopra Steria, ein bedeutendes europäisches Technologieunternehmen, wurde vom Institute for Responsible Digital für seine Beratungs- und Systemintegrationsaktivitäten in Frankreich sowie für die Fachabteilungen des Konzerns mit dem Level 2 Responsible Digital Label ausgezeichnet. Diese Anerkennung unterstreicht die ausgereifte und langjährige Ausrichtung des Ansatzes, der darauf abzielt, verantwortungsbewusstes digitales Handeln zu einem dreifachen Hebel für eine nachhaltige Transformation zu machen: in den Betriebsabläufen, im Umgang mit den Mitarbeitern und bei den digitalen Dienstleistungen für die Kunden.

Gestaltung verantwortungsbewussterer digitaler Praktiken im Zeitalter der künstlichen Intelligenz
Vor dem Hintergrund der immer schnelleren Verbreitung künstlicher Intelligenz erlangt der Umgang mit den ökologischen, sozialen und ethischen Auswirkungen digitaler Technologien eine neue Dimension. Dies ist für Sopra Steria und seine Kunden zu einem zentralen Thema in Bezug auf Resilienz, Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit geworden.
Dass spiegelt sich in der Einbeziehung von Nachhaltigkeitskriterien in die Gestaltung digitaler Dienste wider.
Sopra Steria stützt seine Ökodesign-Praktiken auf den Allgemeinen Rahmen für das Ökodesign digitaler Dienste (RGESN), mit dem Ziel, den IT- und Energieverbrauch zu senken und die vorzeitige Veralterung von Endgeräten (PCs, Bildschirme, Netzwerke und Server) zu verhindern.
Der Konzern hat zwei Open-Source-Lösungen entwickelt, um die Umweltauswirkungen digitaler Produkte und Dienste zu bewerten: eine mit Schwerpunkt auf dem Ökodesign von KI-Modellen[1] und die andere zur Bewertung von Informationssystemen als Ganzes[2]. „Responsible Digital" bindet die Fachabteilungen in die Optimierung der Infrastruktur und die Integration von Anforderungen an die Nachhaltigkeit in die IT-Beschaffung ein. Das Projekt leistet einen Beitrag zu den europäischen Normungsbemühungen für ressourcenschonende KI (CEN-CENELEC).
Bis Ende 2025 wurden mehr als 10.000 Mitarbeiter geschult oder für die Prinzipien des Ökodesigns sensibilisiert.
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[1] Repository-Code: GitHub – sustain4ai/ecomondai
[2] Repository-Code : GitHubG4IT
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Kontakt:
Aurélien Flaugnatti
aurelien.flaugnatti@soprasteria.com
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.