Der Präsident und Chief Executive Officer, David Jukes, wird mit Wirkung zum 1. Juli 2026 die Funktion des Vorstandsvorsitzenden übernehmen
DOWNERS GROVE, Illinois, 8. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Univar Solutions LLC („Univar Solutions" oder „das Unternehmen"), ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für Anwender von Spezialzutaten und Chemikalien, gab heute eine Umstrukturierung der Führungsspitze bekannt, die das weitere Wachstum und die strategische Neuausrichtung des Unternehmens unterstützen soll. Da sich Univar Solutions weiterhin darauf konzentriert, in allen Geschäftsbereichen Mehrwert zu schaffen, wird der Präsident und Chief Executive Officer des Unternehmens, David Jukes, die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernehmen.

Ab dem 1. Juli wird der Vorstandsvorsitzende eng mit dem Führungsteam und dem Verwaltungsrat zusammenarbeiten, um die strategische Aufsicht zu gewährleisten, Kontinuität und Umsetzung sicherzustellen und die langfristigen Unternehmensprioritäten zu unterstützen. Dieser Übergang spiegelt das Vertrauen des Unternehmens in seine Führungskräfte und seine Bereitschaft für die nächste Phase der Wertschöpfung wider.
Die organisatorische Weiterentwicklung richtet Univar Solutions auf klar abgegrenzte, kundenorientierte Segmente aus:
Jeder Chief Executive Officer wird dem Vorstand unterstellt sein, was die Verantwortlichkeit und strategische Klarheit stärkt.
„Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Meilenstein für Univar Solutions", sagte Präsident und Chief Executive Officer David Jukes. „Dieser nächste Schritt ist der Höhepunkt eines sorgfältig ausgearbeiteten Nachfolgeplans, der in enger Zusammenarbeit mit unserem Vorstand entwickelt wurde, und ich freue mich darauf, mich weiterhin auf die langfristige Strategie, die Unternehmensführung sowie den Ausbau externer Beziehungen und Partnerschaften für das Unternehmen zu konzentrieren", sagte Jukes.
Jedes Segment wird mit erhöhter Autonomie, Verantwortlichkeit und Agilität agieren, was eine stärkere Fokussierung auf Kundenbedürfnisse, Marktdynamik und Innovation ermöglicht, während die gemeinsamen Unternehmenskompetenzen, die Kultur und die Werte des Unternehmens gewahrt bleiben. Infolge dieser Weiterentwicklung wird Nicholas (Nick) Alexos von seiner Position als Executive Vice President und Chief Financial Officer in den Vorstand von Univar Solutions wechseln.
„Nicks zahlreiche Beiträge – insbesondere während unseres Übergangs von einem börsennotierten zu einem privaten Unternehmen – waren von großer Bedeutung. Ich bin zutiefst dankbar für seine Zusammenarbeit und freue mich darauf, mit ihm als Mitglied unseres Vorstands zusammenzuarbeiten", fügte Jukes hinzu. „Unsere stärker fokussierte Struktur baut auf der Stärke unserer Plattformen auf, ermöglicht unseren Teams eine engere Zusammenarbeit mit den Kunden und versetzt das Unternehmen in die Lage, in verschiedenen Endmärkten effektiver zu konkurrieren und zu wachsen. Ich freue mich darauf, unser Führungsteam bei der Umsetzung dieses nächsten Kapitels zu unterstützen."
Weitere Ankündigungen zur Führungsstruktur im Zusammenhang mit der neuen Aufteilung werden bei Bedarf bekannt gegeben.
Informationen zu Univar Solutions
Univar Solutions ist ein weltweit führendes Vertriebsunternehmen für Spezialchemikalien und Ingredienzien, das ein erstklassiges Portfolio von weltweit führenden Herstellern vertritt. Mit einer der größten privaten Transportflotten der Branche sowie einem technischen Vertriebsteam, unübertroffenem Logistik-Know-how, fundierten Markt- und Regulierungskenntnissen, Formulierungs- und Rezepturentwicklung sowie führenden digitalen Tools ist das Unternehmen hervorragend aufgestellt, um maßgeschneiderte Lösungen sowie Mehrwertdienste für eine große Bandbreite an Märkten, Branchen und Anwendungen anzubieten. Während Univar Solutions seinem Ziel nachkommt, Gemeinschaften gesund, versorgt, sauber und sicher zu halten, setzt sich das Unternehmen zugleich dafür ein, Kunden und Lieferanten bei Innovationen zu unterstützen und den Fokus auf Growing Together zu richten. Weitere Informationen finden Sie unter univarsolutions.com.
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Diese Mitteilung enthält im Sinne des geltenden Rechts „zukunftsgerichtete Aussagen" zu finanziellen und betrieblichen Aspekten der Geschäftstätigkeit des Unternehmens. Zukunftsgerichtete Aussagen sind im Allgemeinen an Begriffen wie „glaubt", „erwartet", „kann", „wird", „sollte", „könnte", „strebt an", „beabsichtigt", „plant", „schätzt", „geht davon aus" oder anderen vergleichbaren Formulierungen zu erkennen. Alle in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen stehen unter diesem Warnhinweis.
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Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.