Vietnamesische Ministerien unterstützen Vietnams ersten internationalen Gipfel für nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) in Da Nang

08.05.2026

DA NANG, Vietnam, 8. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Vietnam demonstrierte am Mittwoch sein klares Bekenntnis, ein ernsthafter SAF-Führer zu werden, als mehrere wichtige Regierungsministerien in Da Nang zum ersten internationalen SAF-Gipfel des Landes zusammenkamen und die Asia SAF Association (ASAFA) zwei institutionelle Vereinbarungen mit staatlichen Stellen unterzeichnete.

 

Der ASAFA Innovation & Policy Summit (IPS) Vietnam 2026, der vom 6. bis 8. Mai in Da Nang stattfand, brachte Führungskräfte aus rund 70 Organisationen zusammen, darunter hochrangige politische Entscheidungsträger aus dem Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen der Nationalversammlung, den Ministerien für Industrie und Handel, Finanzen, Bauwesen sowie Wissenschaft und Technologie, aber auch Fluggesellschaften, Kraftstoffhersteller, Finanziers und Technologieanbieter. Eröffnet wurde der Gipfel von Ho Quang Buu, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Volkskomitees von Da Nang.

Die erste Absichtserklärung wurde mit der dem vietnamesischen Ministerium für Industrie und Handel unterstellten Agentur für Innovation, grünen Wandel und Industrieförderung (IGIP) unterzeichnet, die einen strategischen Rahmen für den Aufbau von SAF-Kapazitäten, den Transfer von technischem Wissen und die Unterstützung bei der Entwicklung politischer Strategien festlegt. Das zweite Abkommen, das mit dem Da Nang Innovation Startup Support Centre (DISSC) unterzeichnet wurde, positioniert Da Nang als Drehscheibe für SAF-Innovationen durch gemeinsam organisierte Veranstaltungen, Expertennetzwerke und die Entwicklung von Arbeitskräften.

„Vietnam verfügt über die wichtigsten Grundlagen, um ein wettbewerbsfähiges SAF-Ökosystem aufzubauen", sagte Fabrice Espinosa, Gründer und CEO von ASAFA. „Die Frage ist nicht, ob SAF skalieren wird. Die Frage ist, wo und wer die Führung übernehmen wird."

Seit 2024 hat sich ASAFA als die führende unabhängige Stimme der SAF im asiatisch-pazifischen Raum etabliert. Seine Mitglieder und Partner, die 44 Organisationen in 17 Ländern umfassen, haben die SAF-Politik der asiatischen Regierungen mitgestaltet, die Beschaffung von SAF-Produkten und Zertifikaten vorangetrieben und den ersten APAC SAF Outlook Report der Region erstellt. Der Verband wurde als Gewinner des EuroCham-Nachhaltigkeitspreises 2025 ausgezeichnet und war auf der COP30 in Belém vertreten.

Die IPS Vietnam 2026 ist der erste von drei Gipfeltreffen, die ASAFA in diesem Jahr veranstaltet, mit Thailand im Juni und Malaysia im Oktober. Über die Gipfeltreffen hinaus wird ASAFA drei wichtige Veröffentlichungen herausgeben, einen Ausschuss für Marktstrukturen zur Harmonisierung regionaler Standards ins Leben rufen und im September den ersten Jahrgang der International SAF Professional Training Academy aufnehmen.

Über ASAFA

Asien Die SAF Association ist die erste, größte und einzige unabhängige gemeinnützige Organisation im asiatisch-pazifischen Raum, die sich für die beschleunigte Einführung von SAF einsetzt und die für die Verbreitung von SAF erforderlichen politischen Rahmenbedingungen, Marktstrukturen und Branchenkoalitionen fördert. www.asiasaf.org

Medienkontakt:

Gabriel Ho, Verantwortlicher für Nachhaltigkeit

mktg@asiasaf.org

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Helmpflicht bis 16 am E-Scooter, bis 14 am E-Bike: Neue Regeln im Überblick

04.05.2026

Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.

Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.

Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.

Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.