XCMG Opens 11th Staff Arts Festival, Reaching More Than 5.3 Million Worldwide

21.09.2026

XUZHOU, China, Sept. 21, 2026 /PRNewswire/ -- The 11th XCMG Staff Arts Festival opened in Xuzhou on September 19, with more than 3,000 employees from XCMG's businesses and operations taking part. Under the theme "Charming XCMG, Everyone Shines," the festival showcased XCMG's employee culture and corporate growth through performances, construction equipment displays and a global livestream.

XCMG's 11th Staff Arts Festival

The event was carried by more than 50 media outlets and social media platforms worldwide, reaching an audience of more than 5.3 million and generating more than 400,000 views overseas.

The festival brought performances by employees together with XCMG construction machinery, giving employees in different roles an opportunity to shine while connecting colleagues in China and overseas. The equipment was more than a backdrop: it helped set up the stage, lighting and sound systems, making the machinery itself part of the event.

The performances unfolded in three sections — "Charming XCMG People," "Now Is the Time to Pursue Our Dreams" and "A Journey in Song" — using music, dance and other art forms to tell the stories of frontline employees' work, professional aspirations and growth alongside the company.

Yang Dongsheng, chairman of XCMG Group and XCMG Machinery, described the festival as both an artistic event and a cultural celebration created for employees. He said the theme, "Charming XCMG, Everyone Shines," reflects XCMG's commitment to giving employees a platform to showcase their talents while celebrating the dedication, innovation and pursuit of excellence demonstrated across its workforce.

The event was staged against the backdrop of the world's first 14,000-ton ring crane. XCMG crawler and wheeled cranes jointly hoisted a large screen, while dozens of aerial work platforms and cranes supported the installation of lighting, sound and other facilities, making construction machinery an integral part of the stage presentation.

Tracing its roots to a staff arts performance in 1992, the festival has evolved over more than three decades into a companywide cultural event encompassing music and dance, calligraphy and painting, performances, and cultural and creative programs. Over the same period, XCMG has grown into the world's third-largest construction machinery manufacturer.

The festival also featured a food market, XCMG-branded merchandise and interactive brand and technology exhibits. That evening, 2,000 drones took to the sky for a 12-scene light show built around the theme, bringing industry, art and technology together in a visual highlight.

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.