Grenzüberschreitende Euro-Zahlungen weltweit werden nun innerhalb von Sekunden statt Tagen abgewickelt.
NICOSIA, Zypern, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Xryma Plc („Xryma"), eine Banktech-Gruppe, die regulierte grenzüberschreitende Open-Banking-Dienste, internationales Transaktionsbanking und Echtzeit-Zahlungsdienste in der EU sowie im Vereinigten Königreich anbietet und außerdem unabhängig Bankensoftware sowie Banktechnologie für Drittbanken und Finanzinstitute bereitstellt, gab heute bekannt, nun im T2-Echtzeit-Bruttoabwicklungsnetzwerk (RTGS) der Europäischen Zentralbank (ECB) aktiv zu sein und dort Transaktionen durchzuführen. Dadurch können Kunden unter Verwendung der eigenen BIC ISEMCY22XXX nahezu sofortige grenzüberschreitende Euro-Zahlungen vornehmen.
Internationale Euro-Überweisungen stehen nun Kunden von Xrymas ISX Money zur Verfügung und in Kürze auch Kunden von flykk®.
T2 ist das RTGS-System des Eurosystems und das von der ECB betriebene Rückgrat für die Abwicklung von Euro-Großbetragszahlungen. Es verleiht dem Zahlungsökosystem Glaubwürdigkeit sowie Stabilität und gewährleistet eine sichere Abwicklung in Zentralbankgeld. T2 RTGS stellt eine grundlegende Weiterentwicklung gegenüber dem traditionellen Korrespondenzbankwesen dar. Während SWIFT-basierte Überweisungen in der Regel drei bis fünf Werktage dauern und mehrere Zwischenbanken durchlaufen, wickelt T2 Euro-Transaktionen nahezu in Echtzeit ab. Laut dem „TARGET Services Annual Report 2023" der ECB wurden 90 % der Transaktionen innerhalb von 38 Sekunden abgewickelt, während 0,09 % mehr als fünf Minuten dauerten. Der „Annual Report 2024" der ECB bestätigte, dass 99,73 % der T2-Zahlungen in weniger als zwei Minuten abgewickelt wurden.
Als einer der ersten Nichtbank-Zahlungsdienstleister (PSPs) mit direktem Zugang zum T2-Netzwerk des Eurosystems hat Xryma ein umfassendes Banktech-Modell entwickelt, das die Agilität der Fintech-Branche mit einer umfassenden Infrastruktur auf Bankenniveau verbindet. Als einer der ersten Nutzer von SEPA Instant hat Xryma eine Lösung entwickelt, die den Transaktionsverkehr zur Lastverteilung über zwei Zentralbanken, die Bank of Lithuania und die Bank of Latvia, leitet und damit von der herkömmlichen Lösung mit nur einem Übertragungsweg abweicht. Das bedeutet, dass Xryma seinen Transaktionsverkehr über unabhängige Wege in T2 leitet, um den Fluss des Transaktionsvolumens zu optimieren.
Das Geschäftsmodell von Xryma zielt darauf ab, Unternehmen dabei zu unterstützen, Geld schnell über Grenzen hinweg zu überweisen. Durch den Wegfall der bei SWIFT-Korrespondenznetzen üblichen Zwischenschritte über mehrere Banken können die Kunden von Xryma nun an jedem Geschäftstag die meisten Euro-Transaktionen innerhalb von 40 Sekunden in Zentralbankgeld abwickeln. Dies ist eine beeindruckende Verbesserung gegenüber den drei bis fünf Geschäftstagen, die bei herkömmlichen Zahlungssystemen üblich sind. Damit profitieren die Kunden von schnelleren, transparenteren, nachvollziehbareren und robusteren Zahlungsabläufen.
Auch der Compliance-Aufwand wird erheblich reduziert. SWIFT-Überweisungen erfordern bei jeder Korrespondenzbank eine separate Compliance-Prüfung. Bei T2 RTGS beschränken sich die Prüfungen auf das sendende und das empfangende Institut, ohne dass Prüfung und Aufsicht eingeschränkt werden. Dadurch wird der Prozess gestrafft, während die aufsichtsrechtlichen Standards gewahrt bleiben.
Die ECB hat Pläne angekündigt, den T2-Betrieb auf einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb an sieben Tagen in der Woche auszuweiten. Dadurch kann Xryma Kunden bei Transaktionen mit mehr als 950 direkt teilnehmenden Banken in der gesamten EU eine nahezu sofortige Euro-Abwicklung und bei Transaktionen mit mehr als 22 500 indirekt teilnehmenden Banken weltweit eine schnelle Abwicklung bieten.
Xryma hat zudem seine SEPA-Sofortüberweisungsdienste auf TIPS umgestellt, die in naher Zukunft auf grenzüberschreitende und Mehrwährungsdienste ausgeweitet werden.
Nikogiannis (John) Karantzis, Vorstandsvorsitzender der Gruppe und Geschäftsführer von Xryma Plc, erklärte:
„Die Aufnahme des kommerziellen Betriebs im T2-RTGS-Netzwerk der ECB stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung von Xryma als Banktech-Gruppe dar. Die Anbindung an das T2-Netzwerk der ECB über unseren eigenen BIC stärkt unsere Zahlungsinfrastruktur, verbessert unsere Fähigkeit, grenzüberschreitende Euro-Zahlungen schneller sowie effizienter abzuwickeln, und unterstreicht unser Bestreben, unseren Kunden Banklösungen auf institutionellem Niveau anzubieten.
Die Vorteile für unsere Kunden sind greifbar und unmittelbar. So wie SEPA Instant den Inlandszahlungsverkehr innerhalb des EWR verändert hat, wird das künftige rund um die Uhr verfügbare T2-RTGS-Netzwerk dasselbe für internationale Euro-Überweisungen bewirken. Xryma Plc kann unseren Kunden nun reibungslose grenzüberschreitende Großbetragszahlungen mit einer Geschwindigkeit anbieten, die zuvor schlichtweg nicht möglich war."
Da sich das europäische Zahlungsökosystem ständig weiterentwickelt, werden Zahlungsdienstleister (PSPs), denen es gelingt, die Agilität der Fintech-Branche erfolgreich und nahtlos mit dem direkten Zugang zu bewährten Abwicklungsinfrastrukturen wie T2 zu verbinden, am besten aufgestellt sein, um die nächste Phase der Transformation im Bereich des digitalen Zahlungsverkehrs anzuführen.
Informationen zu Xryma Plc
Xryma Plc ist eine regulierte europäische Banktech-Gruppe, die über ihre Tochtergesellschaft Probanx® Bankentechnologie entwickelt und digitale Zahlungsdienste betreibt, die auf einer direkten Abwicklung über Zentralbanken basieren. Xryma ist einer der ersten Nicht-Bank-Teilnehmer, die berechtigt sind, eine direkte Anbindung an die T2 RTGS- und TIPS-Plattformen des Eurosystems herzustellen. Das Unternehmen verfügt sowohl in der EU als auch im Vereinigten Königreich über Zulassungen als Electronic Money Institution (EMI) und bietet Firmenkonten in verschiedenen Währungen an. Sein Open-Banking-Dienst PaidBy® bietet einen der weltweit ersten grenzüberschreitenden Konto-zu-Konto-Dienste mit dynamischer Währungsumrechnung für Händler, mit sofortigen lokalen Zahlungen und Abwicklung am nächsten Werktag in Haupt- und exotischen Währungen.
Medienkontakt: media@xryma.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/xryma-plc-nimmt-den-betrieb-im-t2-echtzeit-bruttoabwicklungsnetzwerk-der-ecb-auf-302889469.html
Die steirische FPÖ hat ihren traditionellen Frühschoppen beim Hartberger Oktoberfest erneut für eine machtbewusste politische Inszenierung genutzt. Vor rund 3.500 Besucherinnen und Besuchern im vollen Festzelt trat zuerst die Landesführung um Landeshauptmann Mario Kunasek auf, ehe Bundesparteichef Herbert Kickl als Hauptredner die Bühne übernahm. Begleitet von österreichischen Fahnen, „Herbert“-Sprechchören und Schlagern wie Tina Turners „The Best“ präsentierten sich die Freiheitlichen als geschlossene Kraft mit bundespolitischem Anspruch.
Kunasek, der sich nach zuletzt guten Umfragewerten demonstrativ gelöst gab, lobte die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner ÖVP in der Steiermark. Man streite nicht, sondern es gebe „Arbeit, Arbeit, Arbeit und es funktioniert“, sagte der Landeshauptmann und verwies darauf, dass die „heilige Ordnung“ nach der Landtagswahl 2024 nicht mehr gegolten habe. Zugleich zeichnete er ein scharfes Bild in der Migrations- und Integrationspolitik, warnte vor einer Gefahr durch den „politischen Islam“ und erklärte, für Menschen, die mit „unseren Werten“ ein Problem hätten, müsse es heißen: „Ab, gute Reise.“ Sein Ziel formulierte er klar: Man könne nicht nur den Landeshauptmann stellen, sondern „Österreich auf Vordermann bringen“.
Kickl knüpfte an diese Steilvorlage an und nutzte den Auftritt, um sowohl die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren als auch die Konkurrenz frontal anzugreifen. Die „wirkliche Volkspartei“ sei im Zelt versammelt, erklärte er und spielte sich gleichzeitig als von Gegnern unterschätzter, aber entschlossener Politiker in Szene. Er verwies darauf, dass er vielfach als „gefährlichster Politiker“ bezeichnet werde, stellte jedoch klar, gefährlich sei er aus seiner Sicht nicht für „meine Landsleute“, sondern für jene, „die unseren Wohlstand verludern und unsere Heimat stehlen“. Inhaltlich bekräftigte er dabei einmal mehr den Begriff „Remigration“ als eine seiner Visionen für ein künftiges Österreich.
Breiten Raum nahm in Kickls Rede die aktuelle Krise der SPÖ ein, die er als Chance für seine Partei deutete. Die Sozialdemokratie bezeichnete er polemisch als „Selbsthilfegruppe namens Soziademokratie“ und kommentierte die Diskussion um die Nachfolge von Bundesparteichef Andreas Babler mit der Ansage „game over, das Spiel ist vorbei“. Innerhalb der SPÖ würden „Kommunisten mit Kapitalisten streiten, wer die besseren Sozialisten sind“, sagte Kickl mit Blick auf innerparteiliche Flügelkonflikte und Ambitionen potenzieller Kandidaten. Für die kommende Nationalratswahl, die er als „Schicksalswahl“ charakterisierte, gab er sich siegessicher: Wenn sich die Freiheitlichen nicht „auseinanderdividieren lassen“, werde am Ende ein „Volkskanzler“ stehen. Neuwahlen könnten seiner Einschätzung nach „jederzeit daherkommen“, die steirische FPÖ um Kunasek präsentierte er als Vorbild für die Partei in anderen Bundesländern.