Zhendong Pharmaceutical Announces Publication of Phase IIb Study of Investigational Vaginal Lactobacillus Capsule in the National Medical Journal of China

30.09.2026

BEIJING, Sept. 30, 2026 /PRNewswire/ -- Zhendong Pharmaceutical announced that results from a multicenter, randomized, double-blind, placebo-controlled Phase IIb study evaluating its investigational Live Double Combined Lactobacillus Capsule for Vaginal Use for the treatment of bacterial vaginosis (BV) were published in the National Medical Journal of China. The eight-center study randomized 66 patients in an approximately 2:1 ratio to the investigational product or placebo.

The primary endpoint was assessed at 7 to 16 days post-treatment (D21–30). Clinical cure rates were 52.4% in the investigational group and 31.8% in the placebo group (P=0.117), a 20.6-percentage-point numerical difference favoring the investigational product. At D15-18, secondary endpoints showed statistically significant differences: clinical cure rates of 57.1% vs 22.7% (P=0.009) and bacteriological cure rates of 54.8% versus 27.3% (P=0.036). 

Exploratory analyses found a 54.8% vaginal colonization rate for the administered strains at D21-30. Colonization occurred in 81.8% of clinically cured participants versus 25% of uncured participants (P=0.001). Median relative vaginal Lactobacillus abundance changed 6.64% from baseline in the investigational group versus -0.04% in the placebo group (P=0.001).

Drug-related adverse events during treatment occurred in 11.6% of the investigational group and 8.7% of the placebo group, with no statistically significant between-arm difference (P=1.000). No serious adverse events related to the investigational product were reported. The findings provide clinical data for designing and planning the sample size of a larger, confirmatory Phase III study.

BV involves vaginal microbiota dysbiosis and depletion of Lactobacillus-dominant microbiota. Current antibacterial treatments target anaerobic bacterial overgrowth but may fail to restore normal vaginal microbial balance, underscoring the need for alternatives. The investigational capsule contains Lactobacillus gasseri and Lacticaseibacillus rhamnosus at 1 × 10⁸ CFU per capsule and was administered intravaginally twice daily for 14 days. It is designed to help restore vaginal microbial balance through competitive colonization, lactic acid production to maintain an acidic environment, and hydrogen peroxide production.

The peer-reviewed study was published on August 4 in the National Medical Journal of China, 2026;106(28):2958-2965, DOI: 10.3760/cma.j.cn112137-20260328-00828. Trial registration: NCT07418918.

Forward-Looking Statement: This release contains forward-looking statements regarding future clinical development, including potential Phase III evaluation. Such statements involve risks and uncertainties, and actual development outcomes may differ materially from current expectations.

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Wie ein verstorbener Sektionschef zum Politikum im U-Ausschuss wurde

08.10.2026

Ein umfangreicher Auswertungsbericht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu digitalen Daten des verstorbenen Justiz-Spitzenbeamten Christian Pilnacek sorgt für neuen politischen und justizinternen Sprengstoff. Chatprotokolle, E-Mails und weitere Unterlagen zeichnen ein Bild tiefgreifender Konflikte innerhalb der Justiz – insbesondere zwischen der WKStA und Teilen der vorgesetzten Behörden. Parallel dazu bereitet ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Befragung von Schlüsselpersonen vor, um mögliche politische Einflussnahmen auf Ermittlungen rund um Pilnacek und dessen Tod zu beleuchten.

Aus der von der WKStA erstellten Expertise zu Pilnaceks Kommunikationsdaten geht hervor, wie der langjährige Leiter der für Strafrecht zuständigen Sektion im Justizministerium über Jahre hinweg gegenüber der WKStA Stellung bezog. Der Bericht zeigt, dass der damalige Wiener Oberstaatsanwaltschef Johann Fuchs im Juni 2019 in einer internen Nachricht erklärte, er sehe es als Aufgabe seiner Amtszeit, eine von der WKStA angeblich offengelegte „Verkommenheit“ im Berufsstand „mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Er bezeichnete Pilnacek darin ausdrücklich als Mitstreiter. In dem Gutachten findet sich zudem Material, aus dem hervorgehen soll, wie die Korruptionsstaatsanwaltschaft aufgelöst und neu aufgesetzt werden könnte.

Die Auswertung des Laptops und mehrerer Speichermedien Pilnaceks, die in einem rund 440 Seiten starken Bericht zusammengefasst wurde, behandelt auch seine Kontakte in das Umfeld der ÖVP. Der frühere Sektionschef war von 2010 bis 2020 über alle wesentlichen Strafsachen der Republik informiert und konnte als weisungsbefugter Beamter Ermittlungsschritte mitsteuern oder Berichte anfordern. Laut dem Bericht kooperierte er in dieser Zeit eng mit ÖVP-nahen Personen und wirkte an der Verteidigung von Beschuldigten mit. Nach Bekanntwerden einer Audioaufnahme aus dem Sommer 2023, in der Pilnacek Interventionen von ÖVP-Seite beklagte, leitete die WKStA ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Täter ein; dieser Interventionsakt ist nun ebenfalls Gegenstand des U-Ausschusses.

Der Untersuchungsausschuss, der sich mit den Umständen von Pilnaceks Tod und dem Umgang der Behörden befasst, bekommt das WKStA-Dokument zeitlich passend zur nächsten Befragungsrunde vorgelegt. Zunächst soll ein IT-Experte der WKStA, der für das Auslesen von Datenträgern zuständig ist, Auskunft geben. In den darauffolgenden Tagen werden Exekutivbeamte befragt, darunter der Leiter des Bundeskriminalamts sowie zwei Polizeibeamte aus Niederösterreich, die unter anderem mit Pilnaceks Geisterfahrt Stunden vor dem Fund seiner Leiche in einem Donau-Seitenarm befasst waren. Politisch besonders im Fokus steht der Auftritt von Innenminister Gerhard Karner und dessen Kabinettschefin, nachdem eine vom Ressort in Auftrag gegebene Schulungsunterlage für geladene Auskunftspersonen parteiübergreifend – mit Ausnahme der ÖVP – auf Kritik gestoßen war.

Die Kombination aus internen Justizchats, detaillierter Datenauswertung und politischer Aufarbeitung im Parlament verschärft die Debatte über das Verhältnis zwischen Ministerien, Staatsanwaltschaften und Parteien. Während die WKStA ihre Auswertungsergebnisse in den U-Ausschuss einbringt, suchen Abgeordnete nach Antworten auf die Frage, ob und in welchem Ausmaß versucht wurde, auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen – sowohl in prominenten Wirtschafts- und Korruptionsfällen als auch im Zusammenhang mit den Untersuchungen nach dem Tod eines der einflussreichsten Justizbeamten der vergangenen Jahre.