SHANGHAI, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- ZPMC hat auf der 26. China International Industry Fair (CIIF) in Shanghai den CIIF Smart Energy Award für sein 3.000 Meter tiefes Wasser mit Doppelrohrverlegungskran erhalten. Das Schiff wurde für die Installation von Öl- und Gaspipelines in extremen Tiefseegebieten konzipiert und kombiniert Schwerlastkapazität mit fortschrittlichen Positionierungs- und Rohrverlegungssystemen, um Operationen in anspruchsvollen Offshore-Umgebungen zu unterstützen.
Ausgestattet mit einem 5.000 Tonnen schweren, voll drehbaren Kran, J-Lay- und S-Lay-Rohrverlegungssystemen, einem Acht-Punkt-Verankerungssystem und DP3-Dynamikpositionierung ist das Schiff für den Einsatz in den wichtigsten Offshore-Regionen weltweit konzipiert. Seine Fähigkeiten in den Bereichen Rohrverlegung, Rohrtransport, Heben, dynamische Positionierung und Automatisierung zählen international zu den fortschrittlichsten.
Die Auszeichnung wurde im Rahmen der CIIF 2026 verliehen, die 3.200 Aussteller aus 24 Ländern und Regionen unter dem Motto „Intelligente Wirtschaft, grenzenlose Fertigung" zusammenbrachte. ZPMC präsentierte außerdem maßstabsgetreue Modelle einiger seiner Produkte und ermöglichte den Besuchern so einen genaueren Einblick in die Ingenieurskompetenz und die technologischen Entwicklungen des Unternehmens.
Dieses Jahr ist der 25. Auftritt von ZPMC in Folge bei der CIIF. Das Unternehmen hat im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter CIIF Gold- und Silberauszeichnungen, den CIIF Grand Award und den Ten-Year Partnership Award.
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Bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) steht ein markanter Wechsel an der Spitze an: Mit 1. Dezember übernimmt die deutsch-österreichische Kulturmanagerin Andrea Pier die Geschäftsführung des städtischen Theaterkonzerns von Franz Patay. Der 65-Jährige hatte die VBW seit 2016 geleitet und war insgesamt zehn Jahre in geschäftsführender Verantwortung. Unter seinem Kommando mussten die Häuser – Raimund Theater, Ronacher und das Musiktheater an der Wien – heuer Einsparungen von fünf Millionen Euro verkraften, womit das Jahresbudget auf 51 Millionen Euro sank. Der Führungswechsel erfolgt damit in einer Phase, die von Budgetdruck und Konsolidierungszwängen geprägt ist.
Mit Pier steht erstmals offiziell eine Frau dauerhaft an der Spitze der Vereinigten Bühnen Wien; ein nur kurzes Interregnum von Lia Metchev-Herbst im Jahr 2016 ausgenommen. Die 1969 in Bielefeld geborene Managerin setzte sich in einem von der externen Personalberatung Christoph la Garde organisierten Auswahlverfahren gegen 18 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Die Hearing-Kommission – unter anderem mit der VBW-Aufsichtsratsvorsitzenden Elisabeth Freismuth, der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Barbara Staudinger, sowie Wien-Holding-Geschäftsführerin Karin Ramser – entschied sich einstimmig für Pier und hob insbesondere ihre Doppelkompetenz im öffentlichen Kultursektor und in der Privatwirtschaft hervor.
Pier war in den vergangenen fünf Jahren als Managing Director maßgeblich für das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 verantwortlich und zuvor zwei Jahrzehnte in unterschiedlichen leitenden Funktionen beim Musical- und Theaterkonzern Stage Entertainment tätig. Dort leitete sie unter anderem das traditionsreiche Theater des Westens in Berlin und verantwortete das Tourgeschäft. Mit Blick auf die Sparvorgaben in Wien verweist sie auf ihre Erfahrung im privatwirtschaftlichen Umfeld: Entscheidend sei, „die richtigen Weichen zu stellen, um weiterhin die künstlerische Exzellenz hochzuhalten“. An der internen Budgetverteilung zwischen Oper und Musical sieht sie derzeit keinen Änderungsbedarf und kündigt an, vorerst auf Kontinuität zu setzen.
Trotz zusätzlicher Konkurrenz durch das im Bau befindliche private „Theater im Prater“ zeigt sich Pier gelassen. Wichtiger als strukturelle Eingriffe sei für sie ein klarer künstlerischer Kurs, den sie mit „großem Tatendrang“ ab Dezember in Wien verfolgen will. Für die Stadt markiert ihre Bestellung auch eine personelle Weichenstellung: Vizebürgermeisterin Barbara Novak und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, die Pier im Ronacher gemeinsam mit Wien-Holding-Chefin Ramser präsentierten, betonten die Bedeutung ihrer langjährigen Musical- und Managementerfahrung für die künftige Positionierung der Vereinigten Bühnen Wien im internationalen Wettbewerb.