Über die in Axams ansässige Hellbrok GmbH wurde am Landesgericht Innsbruck ein Insolvenzverfahren eröffnet. Das im Bereich des Sanitärhandels tätige Unternehmen musste Konkurs anmelden, wobei die Verbindlichkeiten auf rund 680.000 Euro geschätzt werden. Von dieser wirtschaftlichen Lage ist derzeit ein Mitarbeiter des Betriebs betroffen.
Laut dem Kreditschutzverband von 1870 (KSV 1870) liegen aktuell noch keine geprüften Informationen über die genauen Ursachen der Pleite vor. Der KSV 1870 gab bekannt, dass die Gründe für die Insolvenz in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erhoben werden. Bemerkenswert ist hierbei, dass der Antrag auf Eröffnung des Verfahrens nicht durch das Unternehmen selbst, sondern von einem Gläubiger bei Gericht eingebracht wurde.
Die Insolvenzverwaltung prüft nun, ob der schuldnerische Betrieb ohne weitere Nachteile für die Gläubiger fortgeführt werden kann. Nach Angaben des KSV 1870 bleibt abzuwarten, ob die Schuldnerin nachweisen kann, dass eine Fortführung des Geschäftsbetriebs auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen könnte. Dies ist entscheidend für die weitere Zukunft des Sanitärhändlers in Tirol.
Gläubiger, die Forderungen gegenüber der Hellbrok GmbH geltend machen wollen, haben eine spezifische Frist. Die entsprechenden Forderungen können bis zum 7. Dezember angemeldet werden. Damit wird der formale Prozess zur Ermittlung der Gesamtschulden und zur möglichen Befriedigung der Gläubiger eingeleitet.



