Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat ein geplantes Treffen mit führenden Managern der Technologiebranche verschoben. Das Energieministerium teilte auf seiner Internetseite mit, dass der Termin ursprünglich für Freitag angesetzt war und nun der kommende Freitag als neuer Zeitpunkt dient. Das Weiße Haus gab auf entsprechende Anfragen zunächst keine Stellungnahme zu der Entscheidung ab.
Das betroffene Gremium, der Beirat des Präsidenten für Wissenschaft und Technologie, fungiert als externes Beratungsorgan für Trump. Zu den prominenten Mitgliedern gehören Nvidia-Chef Jensen Huang, Meta-Chef Mark Zuckerberg sowie AMD-Chefin Lisa Su. Ebenfalls Teil des Beirats sind Larry Ellison, der Technologiechef von Oracle, und Marc Andreessen, Mitgründer der Wagniskapitalfirma Andreessen Horowitz.
Ziel des Treffens war die Beratung der sogenannten „Super Intelligence Task Force“, der KI-Arbeitsgruppe von Präsident Trump. In dieser Gruppe sitzen Kabinettsmitglieder, Mitarbeiter des Weißen Hauses sowie von Trump ernannte Amtsträger. „Superintelligenz“ ist dabei der spezifische Begriff, den Trump bevorzugt, um Künstliche Intelligenz zu bezeichnen.
Die Verschiebung erfolgt vor dem Hintergrund erheblicher Marktturbulenzen, die am Donnerstag zu Kursverlusten bei Technologieaktien führten. Anleger befürchten, dass Investitionen in KI nicht ausreichend rentabel sind und ein ab Januar von Demokraten kontrollierter Kongress die Entwicklung bremsen könnte. Diese Faktoren führen dazu, dass Politiker in Washington und Manager im Silicon Valley die Branche derzeit genauer beobachten.



