Altea Partners ernennt Ahmad AlFarabi zum Partner und Chief Growth Officer

01.07.2026

LONDON und RIAD, Saudi-Arabien, 1. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Altea Partners, eine privat geführte Merchant-Banking-Gesellschaft, die an der Schnittstelle der Kapitalströme zwischen Europa, dem Nahen Osten und Nordamerika tätig ist, gab heute die Ernennung von Ahmad AlFarabi zum Partner und Chief Growth Officer mit Sitz in Riad bekannt. Diese Ernennung ist der jüngste Schritt beim Ausbau der Präsenz des Unternehmens im Königreich.

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Herr AlFarabi wechselt von BSF Capital zu uns, wo er als Leiter des Bereichs „Investment Solutions & Advisory" tätig war und die Entwicklung des Geschäftsbereichs für diskretionäre Vermögensverwaltung und Beratung des Unternehmens leitete. Seit mehr als 15 Jahren bekleidet er leitende Positionen im Kundenbetreuungsbereich bei der Credit Suisse, der Banque Saudi Fransi und der NCB und berät Privatkunden, Family Offices und institutionelle Anleger in den Ländern des Golf-Kooperationsrats (GCC). Im Laufe seiner Karriere war er für die Verwaltung von diskretionären Portfoliomandaten, strukturierte Finanzierungen und maßgeschneiderte Lösungen für sehr vermögende Kunden verantwortlich.

Diese Ernennung folgt auf die kürzlich erfolgte Ernennung von Nawaf AlOtaibi zum geschäftsführenden Gesellschafter und CEO von Altea Partners Saudi-Arabien und führt zwei erfahrene Fachleute wieder zusammen, die gemeinsam bei BSF Capital eine der führenden Vermögensverwaltungsplattformen des Königreichs aufgebaut haben. Herr AlFarabi wird an Herrn AlOtaibi berichten und bei Altea Partners den Bereich Privatkunden und Family Offices sowie die Kapitalbeschaffung in der gesamten Region leiten.

„Ahmad vereint auf einzigartige Weise das tiefe Vertrauen der Kunden mit einem fundierten Investitionsurteil", sagte Nawaf AlOtaibi, geschäftsführender Gesellschafter und CEO von Altea Partners Saudi-Arabien. „Ich habe aus erster Hand miterlebt, wie sehr er das Vertrauen der Klienten und Familien genießt, mit denen er zusammenarbeitet. Seine Ankunft stärkt unser Team genau zum richtigen Zeitpunkt und treibt den Aufbau unserer Plattform voran."

„Saudi-Arabien spielt eine zentrale Rolle dabei, wie Altea Partners Kapital in Europa, dem Nahen Osten und Nordamerika zusammenführt", sagten Henning Behre und Kabir Chhatwani, Mitbegründer und geschäftsführende Gesellschafter von Altea Partners. „Ahmads Fachkompetenz und Urteilsvermögen verleihen unserer Kundenbetreuung im Zuge des Wachstums der Plattform echte Tiefe, und er teilt unsere Überzeugung, dass Kapital und vertrauenswürdige Beratung untrennbar miteinander verbunden sind."

„Altea Partners schafft etwas Einzigartiges im Königreich – unabhängige Beratung in Verbindung mit Kapital, das wirklich auf die Ziele der Kunden ausgerichtet ist", sagte Ahmad AlFarabi. „Genau diese Ausrichtung erwarten Privatkunden und Familien zunehmend, und deshalb freue ich mich sehr darauf, mit Nawaf, Henning, Kabir und dem Team zusammenzuarbeiten."

Über Altea Partners

Altea Partners ist eine von den Gesellschaftern geführte Merchant-Banking-Gesellschaft, die zielgerichtetes Kapital und vertrauenswürdige Beratung bereitstellt. Wir arbeiten mit Gründern, Familien und Unternehmen – sowie den langfristigen Investoren, die diese unterstützen – in ganz Europa, im Nahen Osten und in Nordamerika zusammen.

Medienkontakt

media@alteapartners.com

 

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.