BRÜSSEL, 4. Juni 2026 /PRNewswire/ -- The Amrop Partnership, ein führendes globales Unternehmen für die Suche nach Führungskräften und die Beratung von Führungskräften, gibt Änderungen in seinem globalen Vorstand bekannt, wobei mit Wirkung vom 29. Mai 2026 ein neuer Vorsitzender und zwei neue Vorstandsmitglieder ernannt werden.
Fredy Hausammann ist zum Vorsitzenden von The Amrop Partnership ernannt worden. Als geschäftsführender Partner von Amrop Schweiz und Partner seit 1998 bringt Fredy ein umfassendes institutionelles Wissen in diese Rolle ein. Zuvor war er Vorsitzender des Nominating & Governance Committee von Amrop und Global Practice Leader für Finanzdienstleistungen. Sein Fachwissen umfasst die Suche nach Führungskräften und Verwaltungsräten in verschiedenen Branchen und wird durch seinen beruflichen Hintergrund im Finanzdienstleistungssektor in Zürich und London untermauert.
Neu im Global Board sind Mansour Abdulghaffar, geschäftsführender Partner von Amrop Saudi Arabien, und Elin Wrammerfors, Partner bei Amrop Schweden.
Bei den Wahlen wurde Bo Ekelund (Schweden) in den Mitgliedschaftsausschuss berufen. Im Anschluss an die Wahlen für den Nominierungs- und Governance-Ausschuss, die im Januar stattfanden, hat Kelly Freeman (Kanada) offiziell am 29. Mai 2026 begonnen.
Diese Ernennungen spiegeln die Stärke des Governance-Modells von Amrop wider, das in jahrzehntelanger Beratung von Vorständen und Führungsteams auf der ganzen Welt entwickelt wurde. Amrop's Global Governance stützt sich direkt auf diese Erfahrung und stellt sicher, dass die eigene Governance der Partnerschaft dem gleichen Standard entspricht, den wir auch für unsere Kunden anwenden.
Die Organisation bedankte sich bei der scheidenden Vorsitzenden Annika Farin, die der Partnerschaft zwei Amtszeiten lang diente, bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern Oana Ciornei (Rumänien) und Mikael Norr (Schweden) sowie bei dem scheidenden Mitglied des Nominierungs- und Governance-Ausschusses Maria da Gloria Ribeiro (Portugal).
Fredy Hausammann sagte: „Ich fühle mich geehrt, diese Aufgabe in einem Unternehmen zu übernehmen, dessen Stärke in seinen Mitarbeitern, seinen Werten und seiner Partnerschaftskultur liegt. Mein Ziel ist es, dieser DNA treu zu bleiben und Amrop dabei zu helfen, sich mit Zuversicht, Relevanz und Ehrgeiz weiterzuentwickeln."
Über Amrop
Amrop ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die Dienstleistungen in den Bereichen Executive Search, Board und Leadership Advisory anbietet. Wir beraten die dynamischsten und agilsten Organisationen der Welt bei der Identifizierung und Positionierung von „Leaders For What's Next" – Experten für die Arbeit über Grenzen hinweg, in Märkten auf der ganzen Welt. Amrop wurde 1977 gegründet und ist heute in Asien, EMEA und Nord- und Südamerika mit 72 Büros in 59 Ländern vertreten.
Kontakt:
Costa Tzavaras
Direktor Globale Programme
contact@amrop.com
+32 471 733 825
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Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.
Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.
Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.
Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.