APRIL macht ChatGPT zu einem neuen Vertriebskanal für Versicherungen

15.06.2026

PARIS, 15. Juni 2026 /PRNewswire/ -- APRIL gibt die Einführung seiner APRIL Moto-Anwendung innerhalb von OpenAIs ChatGPT bekannt und wird damit zu einem der ersten Versicherungsanbieter, der den Zugang zu einem personalisierten Versicherungsangebot direkt über ein Gespräch mit künstlicher Intelligenz ermöglicht.

APRIL Logo

Diese Innovation läutet ein neues Kapitel im Versicherungsvertrieb ein. Nutzerinnen und Nutzer können nun ganz einfach durch die Interaktion mit ChatGPT ein individuelles Versicherungsangebot einholen, ohne komplizierte Formulare ausfüllen oder den üblichen Abschlussprozess durchlaufen zu müssen.

Die APRIL Moto-App führt mit den Nutzerinnen und Nutzern ein Gespräch, erfasst Angaben zu ihrem Fahrzeug, ihren persönlichen Umständen und ihrem Versicherungsbedarf und stellt dann in Echtzeit eine Verbindung zu den Preisberechnungsmodulen von APRIL Moto her, um ein individuelles, auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot zu erstellen. Anschließend können die Nutzerinnen und Nutzer den Prozess fortsetzen und ihren Kauf mit nur wenigen Klicks abschließen.

Während sich die meisten dialogbasierten Anwendungen heutzutage darauf beschränken, Informationen oder vorläufige Schätzungen zu liefern, bietet die APRIL Moto-App ein echtes Versicherungsangebot auf der Grundlage tatsächlicher Risikoprüfungsbedingungen.

Mit dieser Einführung eröffnet APRIL einen neuen Vertriebskanal, der das Maklernetzwerk, die Website, Vergleichsplattformen und den Telefonvertrieb ergänzt. Damit reagiert der Konzern auf das sich wandelnde Verbraucherverhalten in einer Zeit, in der dialogorientierte Schnittstellen zunehmend zu einem selbstverständlichen Zugang zu Dienstleistungen und Kaufentscheidungen werden.

Diese Initiative ist Teil der langjährigen Innovationsstrategie von APRIL, deren Ziel es ist, Versicherungen einfacher, zugänglicher und nahtloser zu gestalten. Nachdem der Konzern seine technologische Infrastruktur modernisiert und zahlreiche Anwendungsfälle im Bereich der künstlichen Intelligenz zur Unterstützung von Mitarbeitern, Partnern und Kunden eingeführt hat, geht er nun einen Schritt weiter und etabliert KI als vollwertigen Vertriebskanal.

Als führender europäischer Versicherungsmakler verfolgt APRIL weiterhin sein Ziel, Marktentwicklungen vorwegzunehmen und Kundinnen und Kunden ein immer einfacheres, schnelleres und individuelleres Erlebnis zu bieten.

„Dialogorientierte Schnittstellen verändern die Art und Weise, wie Verbraucherinnen und Verbraucher auf Informationen zugreifen und Entscheidungen treffen. In Zukunft werden viele Versicherungsvorgänge mit einem Gespräch beginnen. Mit APRIL Moto in ChatGPT erschließen wir einen neuen Vertriebskanal, der unser Netzwerk aus Maklern und Partnern ergänzt und stärkt. Innovation schafft nur dann einen Mehrwert, wenn sie das Leben der Kundinnen und Kunden erleichtert und gleichzeitig die Qualität der Betreuung und Beratung verbessert." Éric Maumy, , CEO der APRIL-Gruppe.

Informationen zu APRIL

APRIL ist der führende Großhandelsversicherungsmakler in Frankreich und verfügt über ein Netzwerk von 30.000 Partnermaklern weltweit. Die 3.300 Mitarbeitenden von APRIL sind bestrebt, ihren Kundinnen und Kunden und Partnern – Privatpersonen, Berufstätigen und Unternehmen – herausragende Erfahrungen zu bieten, indem sie das Beste aus zwischenmenschlichen Beziehungen und Technologie in den Bereichen private und berufliche Kranken- und Vorsorgeversicherung, Kreditversicherung, internationale Krankenversicherung, Nischen-Sach- und Unfallversicherung sowie Vermögensverwaltung miteinander verbinden. APRIL strebt an, sich zu einem digitalen, Omnichannel-orientierten und agilen Unternehmen zu entwickeln, das sich durch ein herausragendes Kundenerlebnis auszeichnet und in seinen Märkten eine führende Rolle einnimmt, während es sich im Rahmen seines „Oxygen"-Programms den zentralen Herausforderungen im Bereich der sozialen Unternehmensverantwortung stellt. Die APRIL-Gruppe ist in 25 Ländern tätig und erzielte 2025 einen Umsatz von 907 Millionen Euro.

Pressekontakt:

APRIL: Mélanie Sutter – +33 6 43 54 66 67 – melanie.sutter@april.com

Angie / PR-Agentur: presseapril@angie.fr

Charlotte Rabilloud – +33 6 62 03 28 34 & Charlotte Raveschot – +33 6 59 15 84 60

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Purpurfarbene Busse statt Züge: Deutsche Bahn modernisiert Ostbayerns zentrale Magistrale

15.06.2026

Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.

Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.

Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.

Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.