BilibiliWorld 2026 startet den Ticketverkauf in mehr als 190 Ländern und Regionen und stellt einen neuen Ausstellerrekord auf

18.06.2026

SHANGHAI, 19. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die BilibiliWorld 2026 (BW2026) hat heute Einzelheiten zum Ticketverkauf bekannt gegeben. Der Ticketverkauf beginnt weltweit gleichzeitig am 20. Juni 2026 um 18:00 Uhr (Peking-Zeit). Die Veranstaltung findet vom 10. bis 12. Juli 2026 im National Exhibition and Convention Center (Shanghai) statt. Zum ersten Mal werden Eintrittskarten in mehr als 190 Ländern und Regionen erhältlich sein, womit diese Veranstaltung zur ersten umfassenden ACG-Messe (Anime, Comic und Spiele) in China wird, die Eintrittskarten an internationale Besucher verkauft. An der Veranstaltung werden zudem mehr als 170 Aussteller teilnehmen – so viele wie noch nie zuvor. Bis zum 18. Juni um Mitternacht hatte die Zahl der Voranmeldungen für die BW2026 bereits die des Vorjahreszeitraums übertroffen.

Im Jahr 2025 zog die BW mehr als 400.000 Besucher aus über 20 Ländern und Regionen an. Die Besucher, die ihre Eintrittskarten unter Vorlage ihres Reisepasses erworben hatten, machten 13 % aller Ticketkäufer aus, was die zunehmende Beliebtheit der Veranstaltung beim internationalen Publikum unterstreicht. Die BW hat sich seitdem zur größten ACG-Messe (Anime, Comics und Spiele) Asiens entwickelt.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://bw.bilibili.com/en/2026/#/

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Purpurfarbene Busse statt Züge: Deutsche Bahn modernisiert Ostbayerns zentrale Magistrale

15.06.2026

Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.

Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.

Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.

Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.