Connect Europe: Geotab präsentiert neue Produktgruppen für europäische Flotten

19.05.2026

Die neuen GO-Geräte und der Asset-Tracker „GO Anywhere" bieten europäischen Flotten umfassende Datenintelligenz über alle eingesetzten Fahrzeuge und Assets hinweg

AACHEN, 18. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Geotab, Anbieter vernetzter Transportlösungen, gibt heute auf der Geotab Connect Europe™ 2026 die Einführung der GO®-Gerätereihe sowie die „GO Anywhere™"-Produktlinie von Asset-Trackern in Europa bekannt.

GO Family

Die Markteinführung erfolgt vor dem Hintergrund steigenden Kostendrucks für Flotten: Die Dieselpreise in Europa sind seit Januar 2026 um mehr als 30 Prozent gestiegen und liegen in einigen Regionen bereits über 2 Euro pro Liter. Angesichts des zunehmenden Drucks wird die Qualität der Daten, auf deren Basis Betriebsentscheidungen getroffen werden, immer wichtiger. Beide Produktgruppen sind daher darauf ausgelegt, die Kontrolle für Fuhrparkmanager zu erhöhen – sowohl über die Datengrundlage für Entscheidungen als auch hinsichtlich der Transparenz über sämtliche Fahrzeuge und Assets.

Die GO-Gerätereihe

GO® und GO Plus™ basieren auf einer neuen gemeinsamen Architektur, die hochpräzise Fahrzeugdaten erfasst, verarbeitet und direkt in die Geotab-Plattform überführt.

  • Das GO-Gerät bietet native Bluetooth-Integration zur Nutzung von Fahrer-Apps ohne zusätzliche Hardware, erweiterte Ein- und Ausgangsüberwachung für spezialisierte Fahrzeugdaten wie Nebenantriebe (PTO) sowie eine manipulationssichere „Last-Gasp"-Warnmeldung: Ein Superkondensator informiert Flottenmanager sofort, wenn ein Gerät vom Fahrzeug getrennt wird.
  • Das GO Plus wurde für besonders anspruchsvolle Anwendungsfälle konzipiert. Die Lösung bietet satellitenfähiges Tracking für Regionen mit geringer Netzabdeckung, einen integrierten WLAN-Hotspot für Tablets im Fahrerhaus sowie einen nativen WLAN-Client-Modus für automatisierte Datenübertragungen im Depot. Eine integrierte Batterie sichert im Falle eines Unfalls fünf Sekunden hochpräziser Fahrzeugdaten und schafft damit eine verlässliche Grundlage für Versicherungs- und Haftungsfragen.

Beide Geräte bilden die Grundlage für Geotab Ace®, den KI-Assistenten von Geotab, der komplexe Fahrzeugdaten in klare, handlungsrelevante Antworten für Flottenmanager umwandelt.

Die „GO Anywhere"-Produktgruppe

Die „GO Anywhere"-Produktgruppe erweitert die Transparenz über das Fahrzeug hinaus – auf Anhänger, Geräte, Tools und weitere Assets.

  • GO Anywhere ist für nicht motorisierte Assets wie Anhänger oder stillstehende Geräte konzipiert. Mit einer Batterielaufzeit von bis zu zehn Jahren liefert das Gerät stündliche Standortupdates bei minimalem Wartungsaufwand. Ein zuschaltbarer Hochfrequenzmodus ermöglicht im Falle eines Diebstahls eine schnelle Ortung und Wiederbeschaffung.
  • GO Anywhere Plus™ kombiniert eine feste Stromversorgung mit einer austauschbaren Backup-Batterie und bietet so eine kontinuierliche Standortverfolgung in komplexen Einsatzumgebungen. Für Logistikunternehmen mit transnationalen Anhängerflotten oder Bauunternehmen mit Maschinen auf mehreren Baustellen liefert es die dauerhaft verfügbaren Daten, um die Auslastung zu verbessern und Stillstand zu reduzieren.
  • Das Small-Asset-Tracking nutzt Bluetooth-Low-Energy-Beacons (BLE), um auch kleine, mobile und besonders verlustanfällige Werkzeuge und Geräte sichtbar zu machen. Die Ortung erfolgt über nahegelegene vernetzte Fahrzeuge. Werden Assets zurückgelassen, schlagen Geofencing-Warnungen Alarm.

Alle drei Lösungen sind vollständig in der MyGeotab-Plattform integriert und ermöglichen einen einheitlichen Überblick über die gesamte Flotte hinweg.

„Flotten stehen unter wachsendem Druck durch steigende Kosten, knappe Margen und zunehmende Komplexität", so Edward Kulperger, Senior Vice President EMEA bei Geotab. „Die GO-Gerätereihe ist die Antwort auf genau diese Herausforderungen: mehr Funktionen ab Werk, ohne zusätzliche Hardware oder Sonderlösungen – und mit einer Datenqualität, die den zusätzlichen Einsatz von KI ermöglicht. Mit GO Anywhere erweitern wir diese Transparenz auf jedes Asset im Einsatz, nicht nur auf Fahrzeuge."

Beide Produktgruppen werden Ende 2026 in Europa eingeführt, nachdem sie im Februar bereits in Nordamerika erhältlich waren. Sie sind vollständig in die MyGeotab-Plattform integriert. Mit dem Launch verfolgt Geotab das Ziel, die bislang fragmentierte Hardware-Landschaft vieler Flotten zu vereinheitlichen und mehrere Einzellösungen durch eine zentrale, KI-fähige Datenbasis zu ersetzen.

Weitere Informationen zur GO-Gerätereihe lesen Sie hier.

Weitere Informationen zu GO Anywhere lesen Sie hier.

Über Geotab

Geotab ist ein weltweit führender Anbieter für vernetzte Flottenlösungen, Videotelematik und KI-gestützte Analysen. Mehr als 100.000 Kunden vertrauen auf unsere Expertise – von kleinen Fuhrparks über Fortune-500-Unternehmen bis hin zu Organisationen des öffentlichen Sektors wie der US-Bundesregierung. Geotab vernetzt rund 6 Millionen Fahrzeuge sowie Assets und verarbeitet täglich 100 Milliarden Datenpunkte. Dank Zertifizierungen wie ISO/IEC 27001:2022, SOC2, FIPS 140-3 und FedRAMP vereinen die offene Plattform und das Partner-Ökosystem von Geotab Sicherheit, Compliance und Betriebsabläufe in einem zentralen System. Unsere Mission: eine sicherere, effizientere und nachhaltigere Welt in Bewegung.

GO Anywhere Family

 

Geotab Logo

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Von Sensorverkauf zu Smart-Glass-Offensive: ams-Osram ordnet Portfolio neu

04.05.2026

Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.

Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.

Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.

Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.

Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.