Corinex und EFR schließen Entwicklung einer interoperablen G.hn-BPL-Infrastrukturlösung für den deutschen Smart-Meter-Rollout ab

21.08.2026

MANNHEIM, Deutschland, 21. August 2026  /PRNewswire/ -- Die Corinex GmbH und die EFR GmbH haben einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem interoperablen Breitband-Powerline-System (BPL) erreicht. Modems und Smart Meter Gateways können jetzt über die Infrastruktur beider Anbieter kommunizieren. Nach sechs Monaten gemeinsamer technischer Entwicklungsarbeit haben sich beide Unternehmen auf detaillierte Spezifikationen verständigt, die die Interoperabilität ihrer jeweiligen Komponenten ermöglichen.

Corinex and EFR finalize Interoperable G.hn Broadband Powerline Infrastructure Solution for Germany’s Smart Meter Rollout

Die Lösung orientiert sich an den Grundsätzen der Richtlinie 2014/25/EU. Mit einer standardbasierten Multi-Vendor-Architektur haben Versorgungsunternehmen die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern und können ihre Beschaffung wettbewerblich gestalten. Zugleich steht die Lösung im Einklang mit der Richtlinie (EU) 2019/944, die die Interoperabilität von Smart-Metering-Systemen ausdrücklich fördert. Für Verteilnetzbetreiber verringert dieser Ansatz die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern und schafft mehr Flexibilität, wenn der Smart-Meter-Rollout hochskaliert wird.

Im August 2026 trafen sich die Entwicklungs- und Produktteams von Corinex und EFR in Vancouver, um die jüngste Phase der gemeinsamen Validierung abzuschließen und die weitere Umsetzung abzustimmen. Das Treffen markierte den Übergang von der technischen Validierung zur Umsetzung. Beide Unternehmen arbeiten nun an den letzten Schritten zur Realisierung der vereinbarten Lösung.

Durch die sich ergänzenden Kompetenzen und Technologien von Corinex und EFR können Kunden in Deutschland erstmals zwischen verschiedenen interoperablen G.hn-BPL-Produkten wählen. Die daraus entstehende Architektur bietet Verteilnetz- und Messstellenbetreibern maximale Flexibilität. Gleichzeitig profitieren sie von einer hochzuverlässigen G.hn-BPL-Infrastruktur und der gebündelten Kompetenz beider Unternehmen im Bereich Netzintelligenz.

„Wir sind überzeugt, dass es für Kunden entscheidend ist, netzkritische Infrastruktur von mindestens zwei interoperablen Anbietern beziehen zu können", erklärt Peter Sobotka, CEO von Corinex. „Wir freuen uns, diesen Ansatz der Wahlfreiheit gemeinsam mit EFR umzusetzen. Corinex bringt bewährte Technologie und umfassende Erfahrung aus großflächigen Implementierungen bei Versorgungsunternehmen in die Zusammenarbeit ein, während EFR das Angebot interoperabler Lösungen für die Kunden erweitert. Gemeinsam bieten wir Versorgungsunternehmen damit mehr Auswahl und reduzieren gleichzeitig die Risiken bei Implementierung und Betrieb."

„Diese Zusammenarbeit wird das Vertrauen in die Umsetzung und den großflächigen Rollout von BPL-Infrastrukturen in Deutschland stärken", ergänzt Martin Eibl, Geschäftsführer von EFR. „Proprietäre Lösungen bergen erhebliche technologische und wirtschaftliche Risiken, insbesondere bei kostenintensiven und langfristig angelegten Infrastrukturprojekten. Die erreichte Interoperabilität geht daher weit über einen rein technischen Erfolg hinaus. Sie ist ein wichtiger Meilenstein bei der Weiterentwicklung offener und zukunftssicherer Kommunikationsinfrastrukturen für Niederspannungsnetze – und eine sehr gute Nachricht für Netzbetreiber, Partner und alle Nutzer der G.hn-BPL-Technologie."

Die gemeinsame Lösung von Corinex und EFR ermöglicht die Anbindung von Smart Meter Gateways über 1T-Module. Dadurch erhalten Versorgungsunternehmen mehr Flexibilität bei der Auswahl ihrer Smart Meter Gateways und reduzieren zugleich die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter.

Die Zusammenarbeit ebnet zugleich den Weg für eine künftige Interoperabilität der zentralen BPL-Netzinfrastruktur einschließlich Headends und Repeatern.

Über Corinex GmbH

Corinex ist ein führender Anbieter von Technologien zur digitalen Ertüchtigung von Nieder- und Mittelspannungsverteilnetzen. Mit einzigartiger Netzintelligenz, Transparenz und Flexibilität hilft das Unternehmen, die vorhandene Kapazität und Resilienz der Netze voll auszuschöpfen und Engpässe mithilfe des Netzes selbst zu managen.

Die Corinex-Plattform ist als digitale Infrastruktur zur Erweiterung nutzbarer Netzkapazitäten ausgelegt. Sie ermöglicht Netzbetreibern und Netzteilnehmern, zusätzliche Aufnahmekapazitäten zu erschließen, Engpässe zu managen und die zunehmende Elektrifizierung in das bestehende Netz zu integrieren – mit messbaren Ergebnissen im Betrieb.

Corinex verbindet moderne Breitband-Powerline-Technologie mit Echtzeit-Erfassung und -Steuerung über bestehende Stromleitungen und stellt damit eine für den Versorgungsbetrieb ausgelegte Konnektivität bis an den Rand des Netzes bereit.

Weitere Informationen unter www.corinex.com.

Über EFR GmbH

Die EFR GmbH ist seit mehr als 30 Jahren in der Energiewirtschaft tätig und eine Tochtergesellschaft der Bayernwerk AG, der N-ERGIE AG und der Netze BW GmbH. EFR betreut rund 350 Kunden in der Energiewirtschaft. Das Unternehmen hat 4 Millionen Smart Meter verkauft; 1,4 Millionen Steuerempfänger sind im Netz im Einsatz.

EFR bietet Lösungen in den Bereichen Smart Metering, Smart-Meter-Gateway-Technologie, Kommunikation, Steuerung und digitales Energiemanagement. Das Unternehmen adressiert sowohl Messstellen- als auch Netzbetreiber und verbindet diese Kompetenzen mit einem umfassenden G.hn-basierten BPL-Portfolio für eine zuverlässige und skalierbare Kommunikation in Verteilnetzen.

Weitere Informationen unter www.efr.de. 

Corinex Logo

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Rotes Kreuz setzt auf Weltblutspendetag, um Engpässe in Spitälern zu verhindern

15.06.2026

Das Österreichische Rote Kreuz warnt vor Beginn der Urlaubssaison vor niedrigen Blutreserven und ruft die Bevölkerung dringend zum Spenden auf. Blut könne nicht künstlich hergestellt werden, eine Konserve sei nur 42 Tage haltbar und werde in Österreich im Schnitt alle 90 Sekunden benötigt, heißt es aus der Organisation. Ziel ist es, die Versorgung der Spitäler mit dem lebenswichtigen Notfallmedikament auch in den Sommermonaten abzusichern.

Bundesrettungskommandant Gerry Foitik verweist darauf, dass der Bedarf an Blutkonserven keinen Urlaub kenne. Blut werde nicht nur für Operationen benötigt, sondern ebenso für Geburten, Krebstherapien und die Behandlung verschiedener Erkrankungen. Gerade vor dem Sommer sei es daher wichtig, einen Termin zur Blutspende zu vereinbaren, betont Foitik. Spendenzeiten und -orte sind auf der Plattform blut.at gelistet, über die auch Terminreservierungen möglich sind.

Am Sonntag, dem 14. Juni, fallen Vatertag und Weltblutspendetag zusammen – ein Datum, das das Rote Kreuz für eine groß angelegte Aktion in Wien nutzt. In der „Arena 21“ im Museumsquartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien) können Interessierte zwischen 10 und 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr Blut spenden. „Mit einer Blutspende retten Sie Leben“, sagt Simon Gänsdorfer, Leiter der Blutspende für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Die Aktion ist auch als Familienevent angelegt und soll insbesondere jüngere Menschen für das Thema sensibilisieren.

Begleitet wird die Veranstaltung im Museumsquartier von DJ-Musik, Vitamin-Mocktails, Gewinnspielen und einer Kids Area. Das Rote Kreuz setzt damit bewusst auf ein niederschwelliges Angebot, um Hemmschwellen beim Blutspenden zu senken und zusätzliche Zielgruppen anzusprechen. Neben der Sonderaktion am Weltblutspendetag bleibt die Blutspendezentrale in Wien (Wiedner Hauptstraße 32, 1040 Wien) ganzjährig geöffnet; auch in allen anderen Bundesländern bestehen laufend Möglichkeiten zur Blutspende.